Seit mehr als zwei Jahren nun beschäftigen wir uns bei hessnatur mit dem Thema Schulkleidung. Als Verantwortlicher bin ich schon ordentlich durch Republik gereist, habe mit Schülern, Eltern und Lehrern diskutiert. Gemeinsam haben wir eine Kollektion entwickelt, in der Hoffnung, dass viele deutsche Schulen daraus ihre individuelle Arbeitskleidung machen.

Ebenfalls haben wir einen Prozess entwickelt, wie wir die Kleidung bestellen, herstellen und individuell besticken, und gleichzeitig hohe Qualität und attraktive Preise erreichen. Aber dazu mehr in den nächsten Wochen.

Es geht hessnatur also nicht nur darum, ein besonders lukratives Geschäftsfeld zu erschließen. Im Gegenteil: Wir möchten mit unserem Engagement Gemeinschaft lebendig machen, zum Nachdenken anregen und unsere Werte und Überzeugungen ganz greifbar in die Tat umsetzen.

Wie Sie vielleicht ahnen, gibt es also noch viel zu berichten und zu diskutieren. Auch möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen die ersten Schulen unseres Projekts genauer vorstellen, Ihre Meinungen zum Thema hören und Ideen sammeln, wie wir noch mehr Gemeinschaft bei Kindern fördern können.

Ein wichtiger Teil sind die Themenabende und Diskussionen zum Thema Schulkleidung, die wir gemeinsam mit den Projektschulen organisieren. Jedes Mal ergeben sich spannende und bereichernde Momente. Momente, die mir sehr wichtig sind, denn es geht immer um Entscheidungen, die unbedingt in Gemeinschaft gefällt werden müssen.

Im Grunde verdichtet es sich auf zwei zentrale Aspekte:
· Ist es nicht Gleichmacherei? Geht es hier um Uniformen?
· Kostet eine Extra-Kleidung für die Schulzeit nicht zu viel Geld?

Vor Ort schaffen wir oft Klarheit mit einer bunten und fröhlichen Schülermodenschau, und wenn wir die aktuellen Preise von Markenkleidung zur Diskussion stellen. Aber was meinen Sie? Ist Schulkleidung rückwärts- oder vorwärtsgewandt?

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!