Tierwohl

Die Nutztierhaltung hat sich zu einem wirtschaftlich sehr erfolgreichen Sektor entwickelt. Gleichzeitig gibt es erhebliche Defizite vor allem im Bereich Tierschutz. Häufig findet sich eine deutliche Diskrepanz zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen und der Realität in der landwirtschaftlichen Produktion. Diese Diskussion wird hochemotional und nicht immer ganz sachlich geführt. Alle Partner in der Wertschöpfungskette (vom Landwirt über den Handel bis hin zum Verbraucher) sind in der Verantwortung. Resultierend aus dem immer kritischeren und bewussteren Konsumverhalten in der Gesellschaft zeigt sich bereits eine positive Entwicklung.

Unser Beitrag

Die Philosophie von hessnatur beinhaltet die Forderung, mit den Ressourcen, die zur Verfügung stehen, möglichst schonend, sorgfältig und nachhaltig umzugehen. Naturfasern tierischen Ursprungs sind fester Bestandteil der hessnatur Kollektionen. Die Zusammenarbeit mit glaubwürdigen Partnern sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit stehen im Vordergrund.

Schafhaltung
 Heute werden in den Haupterzeugerländern die Schafe überwiegend extensiv gehalten. Große Herdenverbände leben artgerecht auf riesigen Weideflächen. Die Züchter greifen so gering wie möglich ein.
 Über 50% der eingesetzten Schurwolle bei hessnatur stammt nachweislich aus kontrolliert biologischer Tierhaltung – Tendenz steigend.
o biologische Tierhaltung umfasst unter anderem auch Tiertransporte. Diese müssen möglichst schonend und unter Beachtung der geltenden einschlägigen einzelstaatlichen oder Gemeinschaftsvorschriften erfolgen
 Der hessnatur Fokus liegt auf einer hohen Wollqualität (Feinheit, Kräuselung, Glanz und Faserlänge). Aus der Analyse der Haare lassen sich Rückschlüsse auf die Haltung des Tieres ziehen. Beispiele:
o bei mangelnder Ernährung ist das einzelne Haar unterschiedlich in der Feinheit
o Bruchstellen sind ein weiterer Hinweis für wenig und/oder unregelmäßiges Futter
o fehlender Glanz ist ein Zeichen dafür, dass Spurenelemente fehlen
o Pestizidrückstände sind die Folge chemischer Schädlingsbekämpfung
 Der Ausschluss von Mulesing wird in den hessnatur Richtlinien klar definiert.
o jeder hessnatur Lieferant erkennt die Richtlinien rechtsverbindlich an
 Alternativ bietet hessnatur seit einigen Jahren einen immer größeren Anteil aus regional produzierter Schurwolle an.
o Schurwolle von Schafen aus Deutschland und der Schweiz in den Bettwaren
o aus dem Projekt Rhönschaf stammt die Schurwolle für Teppiche und Oberbekleidung
o die Schurwolle weiterer heimischer Rassen wie Coburger Fuchs und Heidschnucke findet Verwendung in Teppichen


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