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„QUINTAL DEL INCA“

Der Alpakafaser-Wettbewerb geht in die heiße Phase

Wer hat wohl die feinste Alpaka-Qualität im ganzen Land? Das ist kein Satz aus einem Märchen,  sondern die entscheidende Frage, die hinter dem Wettbewerb „Quintal del Inca 2017“ steht. Gemeinsam mit der hessnatur Stiftung und den langjährigen Partnern in Peru unterstützen wir diesen Wettstreit mit einem begehrten ersten Preis. Kein Wunder also, dass viele dem Aufruf gefolgt sind – 98 Alpaka-Hirten haben sich mit ihrer Alpakawolle registriert, um den ersten Preis zu gewinnen: das moderne Hirtenhaus von hessnatur.

Der Gewinn für die beste Faser.

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Die Anmeldefrist ist abgelaufen, die Registrierung ist nicht mehr möglich. Aus knapp 100 eingereichten Wollsäcken, dem „Quintal“, was einem Zentner entspricht, muss jetzt die feinste Faserqualität heraussortiert werden. Eine fachkundige Jury klassifiziert die eingelieferten Woll-Qualitäten. Beeindruckend, diese Mengen. Um die Qualität eines Vlieses – so nennt man die gesamte Schur eines Tieres – bestimmen zu können, werden zunächst die stark verschmutzten Partien rund um Beine, Po und Bauch herausgenommen. Dann werden nach und nach feinste Qualitäten sichtbar. Erfahrene Hände sortieren hier blitzschnell – ein altes Handwerk in Peru, meist von Frauen ausgeübt. Erst nach der Sortierung lassen sich die Qualitäten untereinander vergleichen, die vielleicht zum Gewinn führen.

Der Sohn unseres Firmengründers vor Ort.

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"Im August wird dann in einer öffentlichen Zeremonie der endgültige Gewinner ermittelt" Matthias Hess

Vor Ort lebt Matthias Hess, Sohn der Firmengründer, mit seiner Familie. Er überwacht für uns den Ablauf dieses gemeinnützigen Sozialprojekts und hält uns auf dem Laufenden. „Nach der Vorauswahl bleiben 20 Qualitäten weiter im Rennen“, erklärt er uns den weiteren Ablauf des Wettbewerbs, der in diesem Jahr zum 6. Mal veranstaltet wird. „Im August wird dann in einer öffentlichen Zeremonie der endgültige Gewinner ermittelt“, so Hess weiter. Es wird also noch eine lange Zeitspanne für die Hirten werden, bis sie erfahren, wie gut ihre Tiere im Vergleich abschneiden. Die Qualität ihrer Wolle hängt von vielen Faktoren ab, nicht auf alle hat der Tierhalter Einfluss. Es ist also auch ein wenig Glück – und darauf hoffen ganz sicher alle Wettbewerbsteilnehmer.

Wie geht es dann weiter?

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Die Wolle der Wettbewerbsteilnehmer wird angeliefert.

Wann wird das Hirtenhaus endlich gebaut? Erst, wenn der Gewinner ermittelt ist, und klar ist, wo das erste Projekthaus stehen wird, kann mit der Planung und dem Bau begonnen werden. Dank eurer großartigen Spenden kann diese Idee aber überhaupt erst Realität werden: Mithilfe dieses modernen und autarken Hauskonzeptes mit Gewächshaus, Passivheizung, Sanitäranlage und Stallungen beginnt für eine Alpaka-Hirtenfamilie und ihre Tiere eine neue Zeitrechnung. Bisher war das Leben rau und entbehrungsreich, bald wird alles einfacher werden.

Unser und euer Sozialprojekt „Ein Hirtenhaus für die Alpakas“ wird Stück für Stück Realität. Wir hoffen, es ist nur der Anfang. Vielleicht wird daraus schon bald ein Dorf. Hier erfahrt ihr noch mehr zu diesem und unseren weiteren Sozialprojekten:

Unsere Alpaka-Lieblingsstücke:

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Kommentare
  • Aguadeluna ,

    Hört sich gut an, das Projekt. Schade nur, dass immer nur die Grundstoffe exportiert werden aber klein bleibender Wert für die Menschen entsteht! Toll wäre es weitere Teile der Wertschöpfungskette, vor Ort, bei ihrer Arbeit mit technischen Know-How zu fördern.

    Antworten
    • hessnatur ,

      Hallo Aguadeluna, für hessnatur sind langjährige Zusammenarbeit mit den Lieferanten und kurze Transportwege wichtige Anliegen. Deshalb verzichtet hessnatur auf „Textiltourismus“ und lässt möglichst viele Stufen der textilen Wertschöpfungskette in einem Land produzieren. Dabei setzt hessnatur auf die besondere Material- und Verarbeitungskompetenz vor Ort, zum Beispiel für Alpaka in Peru oder für Seide in China. Aus Peru bezieht hessnatur nicht nur die Alpakafasern, sondern auch die Garn- und Gewebeerstellung, die Färbung und die Konfektion finden in Peru statt. Gerade die langjährigen Partnerbeziehungen sind nie eine Einbahnstraße, sondern Brücke zum Kompetenzaustausch.
      Herzliche Grüße, Dein hessnatur Service Team

      Antworten

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