Als ganzheitlich ausgerichtetes Unternehmen ist es uns wichtig darüber zu sprechen, worauf es bei natürlicher Kleidung ankommt. Das sind die Gewinnung naturreiner Fasern, eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Produktion sowie faire Löhne für die Arbeitskräfte.

Damit das möglich ist, wenden wir strenge Richtlinien entlang der gesamten textilen Kette an. Wir wenden unser Augenmerk auf die Gewinnung der textilen Fasern: Baumwolle aus Bio-Anbau, Wolle von artgerecht gehaltenen Schafen etc. Bei der Garnherstellung verwenden wir keine Schlichte- und Gleitmittel. Bei der Stoffherstellung verzichten wir auf synthetische Hilfsmittel, die die Umwelt verseuchen. Wir verzichten auf bedenkliche Farben und Pflegeausrüstungen wie Mottenschutz bei der Stoffveredelung. Bei der eigentlichen Herstellung unserer Kleidungsstücke, der Konfektion, sorgen wir dafür, dass faire Arbeitsbedingungen herrschen. Zu guter Letzt wird unsere Ware so umweltfreundlich wie möglich verpackt und nicht chemisch konserviert.

Fertig? Nein, noch lange nicht

Denn das letzte Glied in der textilen Kette sind Sie, unsere Kunden. Wenn Sie ein Kleidungsstück von hessnatur erworben haben, fängt sein Leben ja erst an. Zu diesem gehört, dass Sie es regelmäßig pflegen, was sich völlig selbstverständlich anhört. Aber nur auf den ersten Blick, denn aus den Produktionsstandards bei hessnatur folgt logischerweise ein ganz bestimmtes Augenmerk auf das Waschen unserer Textilien. Bei allen anderen Stationen der textilen Kette können wir dieses Augenmerk einfordern.

Sie glauben, solche Gifte gelangen sowieso nicht in ihren Haushalt? Nur, wenn Sie auf konventionelle Waschmittel und Weichspüler verzichten. „Mit Weichspüler wäscht man sich sowieso nur die pure Chemie in die Kleidung“, sagt Klaus Röhrle, Vertriebsleiter unseres Lieferanten, der die Öko-Waschmittel für hessnatur herstellt. Das Giftige an konventionellen Waschmitteln sind die Phosphate, die das Grundwasser belasten und nur schwer abbaubar sind. Parfüm- und Duftstoffe stehen zum Teil im Verdacht, Krebs zu erregen (Moschus-Verbindungen), sind schwer abbaubar (Zitrusöle) und lösen häufig Allergien aus (Cinnamyl-Alkohol). Optische Aufheller können auf der Haut bei Sonnenausstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen und belasten unnötig die Umwelt.

Eine US-amerikanische Mini-Studie aus dem Jahr 2011 förderte außerdem zutage, dass mit synthetischen Duftstoffen gewaschene Wäsche im Trockner zur Luftverschmutzung beiträgt. Die Wissenschaftler konnten 25 Giftstoffe nachweisen, darunter Acetaldehyd und Benzol, beides gefährliche Karzinogene.

Dass Sie sich und der Umwelt solchen Belastungen aussetzen, das wünschen wir uns bei hessnatur natürlich nicht. Wir wollen eine Bekleidungskultur zum Wohlergehen aller fördern. Deshalb empfehlen wir Waschmittel, die phosphatfrei sind, auf optische Aufheller wie auch auf Duft- und Farbstoffe verzichten, die keine Konservierungsmittel enthalten und  selbstverständlich ohne Säuren und Chlor produziert sind. Und die auf nachwachsenden Rohstoffe basieren, die vollständig biologisch abbaubar sind.