Die letzten Wochen habe ich mich intensiv mit dem Screening von US-amerikanischen Blogs und den Inhalten beschäftigt, die für die Menschen in den Staaten eine Relevanz besitzen. Hierbei bin ich auf einen interessanten Beitrag gestoßen, mit dessen Inhalten wir uns hier in unserem Heimatmarkt auch schon oft beschäftigt haben. „Warum ist Naturmode teurer?“

Leider scheint es nämlich so zu sein, dass die Verbraucher noch nicht genügend aufgeklärt sind, denn wie oft werde ich noch mit der Aussage konfrontiert „Die Kleidung von hessnatur ist ja wirklich schön, doch leider nicht zu bezahlen!“. Ein Vorurteil, welches der Beitrag auf treehugger.com aufgreift und in vier Punkten, auf eine einfache Art und Weise, erklärt:

1. Zeit und Aufwand kostet Geld
Gerade am Beispiel von Baumwolle sehr gut zu erklären. Die Ernte von Bio-Baumwolle ist zeitintensiver, da sie ohne chemische Hilfsmittel auskommt und somit ressourcen-schonend  ist.

2. Fair ist Fair
Viele Einsparung werden heute über die Wertschöpfungskette vorgenommen und gehen häufig zu Lasten der Arbeitnehmer in den Fabriken. Für sozial-gerechte Arbeitsbedingungen sowie eine existenzsichernde Entlohnung bedarf es eines höheren Invest.

3. Groß vs. Klein
Auch wenn der Anteil von Naturtextilien am Gesamtmarkt stetig wächst, macht er immer noch nur einen sehr kleinen Teil der Gesamt-Verbraucherausgaben aus. So sind die Kosten für die Verarbeitung sowie für die Logistik – im Vergleich zum Massenmarkt – im Verhältnis wesentlich höher.

4. Manchmal kosten Öko- als auch konventionelle Produkte einfach mehr
Ein Zeichen von Qualität vs. Quantität! Da Öko-Mode, mit Liebe zum Detail und handwerklichen Techniken, unter die technische Definition der „Couture“ fällt, ist es fair über den Preis den Aufwand zu rechtfertigen.

Mit dem 4. Punkt kann ich mich nur bedingt anfreunden, da hessnatur seit jeher für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis steht und keine unberechtigten Kosten an seine Kunden weitergibt. Doch den Rest des Beitrag kann ich absolut teilen. Ich finde, man kann es nicht oft genug sagen sowie die Menschen dafür sensibilisieren, da es nun mal Fakt ist, dass sozial gerechte und natürliche Kleidung nicht für einen Dumping-Preis zu erwerben ist.