hessnatur Blog_fertig

Wir starten heute einen „Stöckchenwurf“. Das ist eine Blog-Veranstaltung, bei der wir ein Thema auf den Weg schicken, dieses als Blog-Beitrag veröffentlichen und ausgewählte Blogger dazu einladen, innerhalb einer Woche einen Artikel zum Thema im eigenen Blog zu schreiben und das Stöckchen zwei weiteren Bloggern ihrer Wahl zuzuwerfen. Am Ende des Beitrags sollte eine Liste aller Blogs zu finden sein, die am Stöckchenwurf teilgenommen haben. Alle beteiligten Blogger sollten durchgängig das Bild zum Stöckchenwurf verwenden.

Ich bin davon überzeugt, dass es viele Anknüpfungspunkte gibt, um das Thema Nachhaltigkeit mit Sinn zu füllen. Mich treibt die Frage um, weshalb man/frau grüne Mode trägt? Wann und wie hat sich der Wandel vollzogen? Weg von konventionellen Modelabels hin zu Nachhaltigkeit und einer neuen Lebensweise?

Für mich persönlich hat es was Politisches. Neben dem direkten Erleben, was Naturfasern mit mir machen. Wenn ich, weil mir ein Teil besonders gefällt, doch noch mal Viskose oder 50% Poli-irgendwas trage, dann merke ich das tatsächlich an meinem Energielevel. Und mit dem Wissen, was dadurch an Umweltbelastung passiert und was da für Schufterei zum Nulltarif drin steckt … Nee, das geht einfach nicht mehr. Ich verzichte inzwischen lieber auf das eine oder andere Teil und „investiere“ in Bio oder Öko.

Das ist für mich wie Aktienkäufe für einen Banker. Ich glaube daran, dass sich durch meinen Einkauf die Welt regenerieren kann. Wenigstens ein bisschen. Ich bin in einer Zeit in die Schule gegangen, wo das Waldsterben gerade erst an die Öffentlichkeit kam. Meine Eltern meinten, ich spinne. Ich sah nur noch kranke Bäume.

Deshalb ist meine Klamotte auch mein Protest. Gegen alles, was mir in Sachen Umwelt zu langsam geht. Und weil ich damit auch in mein Umfeld wirken will. Nicht belehrend, aber vielleicht anregend.

Wie steht Ihr zur neuen grünen Mode? Was treibt Euch an? Wie kam es dazu?

Ich werfe mein Stöckchen zu

Kirsten Brodde und
Frans Prins

Und bin natürlich auch gespannt auf die Kommentare der Blog-Leserinnen und -Leser: Wie geht es Euch damit? Was ist Eure Geschichte?