Nach zwei Wochen Bretagne in einem wunderschönen bretonischen Bruchsteinhaus mit offenem Kamin und riesigem Garten sind wir nun an der Atlantikküste südlich von Bordeaux am Saint Girons Plage angekommen. Mit uns leider auch das schlechte Wetter. Trotzdem genießen wir das Meer und die Pinien und unseren Urlaub. Jonas geht es super, er genießt es sehr unterwegs zu sein.

Heute wollen wir Euch über unsere Erfahrungen mit der Manduca-Trage berichten. Den ersten Härtetest hatten wir schon vor unsere Reise in Zürich. Jonas war zu dieser Zeit zwei Monate und zwei Wochen alt, wog ca. 6,7 kg und war 62 Zentimeter groß. Er hatte damals schon ziemlich stabile Halsmuskeln und konnte seinen Kopf relativ gut halten, kippte aber schon noch regelmäßig unkontrolliert nach hinten oder vorne. Das erst mal zu den Randbedingungen :-).

Wir hatten dank der Trage einen wunderschönen Tag in Zürich und hätten mit Kinderwagen an einigen Stellen umkehren müssen. Ob durch kleine Gässchen mit einem Treppchen am Ende oder auf einer langen steilen Treppe auf der Suche nach einem ruhigen Stillplatz – ohne die Trage hätten wir nur halb so viel Spaß gehabt. Alleine schon das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln haben wir mit der Babytrage als sehr angenehm empfunden. Im Vergleich zum Tragetuch, das wir auch schon ausführlich genutzt haben, ist die Manduca-Trage einfach handlicher. Und es fällt leichter, Jonas bei Bedarf mal schnell herauszunehmen und wieder einzupacken.

In der Bretagne sind wir den Küstenwanderweg GR 34 am Cap de Chevre mit Jonas gelaufen. Diese tollen Ausblicke und mystischen Wege hätten wir auch nicht mit Kinderwagen bewältigen können. Trotz steilen Anstiegen und felsigen Abhängen haben wir Jonas sicher und zufrieden mitnehmen können. Zwei Stunden hält er auf jeden Fall durch. Dann hat er Hunger und braucht auch ein paar Minuten zum Strampeln, bis er sich wieder weiter tragen lässt.

Was besonders toll an Manduca ist: Man kann eine elastische Haube schnell und einfach mit Gummizügen an den Schultergurten befestigen. Diese hat Jonas während dem Laufen und dem wirklich sehr wechselhaften Wetter an der Küste der Bretagne schon oft vor Sonne und Regen geschützt. Beim Anlegen des Tragegurtes kann man mit gelockerten Gurten den Kleinen erst einmal an den Körper schnallen und ihn dann mit zwei Feststell-Schnallen an den Schultergurten richtig an den Körper fixieren. Die Körperhaltung ist dann dem Körper angepasst und Jonas schläft relativ schnell ein.

Das Einzige, was im Vergleich zum Tragetuch doch nachteilig ist: Man muss das Kind langärmelig und auch mit langer Hose bekleidet tragen, da die Sonne seitlich auf Arme und Beine scheint. Wir haben uns mit einem luftigen Tuch ausgeholfen, dass wir uns um den Körper und damit um die Arme und Beine von Jonas gebunden haben. Dafür ist die Trage aber nicht so warm wie das Tragetuch und für den Sommer doch besser geeignet.

Im Großen und Ganzen sind wir froh, die Manduca-Trage zu haben und können sie auch nur weiterempfehlen.

Grüße aus der Bretagne!

Jonas, Nora und Chalid