#Nachgefragt

Was hat Klimawandel mit Mode zu tun?

Kann man mit Mode den Klimawandel beeinflussen? Oja, denn ihre herkömmliche Produktion hat direkten Einfluss auf unsere Umwelt und somit auch aufs Klima. Wir erklären, warum das so ist und mit welcher Größe sich das sogar direkt messen lässt.

Die Mode-Industrie ist nach der Öl-Industrie die zweitschmutzigtse Industrie der Welt. Das liegt unter anderem an ihrer rasanten Entwicklung in den letzten Jahrzehnten: Kleidung ist vom Gebrauchsprodukt zum Verbrauchsprodukt geworden. Unsere Konsumgewohnheiten machen aus Mode Wegwerfmode.  Genau hier liegt das Problem. Denn Mode ist nicht für den kurzen Gebrauch gemacht. Ihre Herstellung verbraucht davor zu viele Ressourcen. Ihre Entsorgung mündet danach in einem riesigen Müllberg – der größtenteils aus nicht recycelfähigen Materialien besteht.

Die Baumwolle für ein T-Shirt muss angebaut, geerntet, versponnen, verwebt, gefärbt, vernäht und dabei sehr oft transportiert werden bevor sie als T-Shirt zum Kauf für uns bereit liegt. Das kostet  jede Menge Rohstoffe, Wasser und Energie. Bei herkömmlicher Produktion fallen zusätzlich unzählige Chemikalien an. Sie gelangen zum großen Teil ungefiltert ins Abwasser und damit zurück in unseren Wasserkreislauf.

Greenpeace hat an den unberührtesten Orten der Erde Eis- und Wasserproben entnommen. Unfassbar: Jede einzelne Probe enthielt gesundheitsschädliche Chemikalien, die direkt auf die Textilproduktion zurückzuführen sind. Wie dramatisch der Ressourcenverbrauch ist, demonstriert der Earth Overshoot Day: An diesem Tag im Jahr hat die Menschheit so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann.

Denn die Ressourcen auf der Erde sind endlich. Wir stoßen aber mehr Kohlendioxid aus, als Wälder und Ozeane absorbieren können, fischen schneller als sich die Bestände erholen und fällen mehr Bäume als nachwachsen. 1989 fiel der Earth Overshoot Day noch auf den 19. Dezember. 2017 haben wir die Ressourcen, die die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann, schon in sieben Monaten und zwei Tagen verbraucht: Der Tag fiel auf den 2. August. In Deutschland war es übrigens schon am 24. April soweit. Es wären also mehr als 3 Erdplaneten nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsum-Niveau von Deutschland leben würde.

Die gute Nachricht: Jeder kann – auch in kleinen Schritten – etwas dafür tun, dass der Earth Overshoot Day wieder später im Jahr stattfindet: Energie sparen, öfter mal mit dem Fahrrad fahren, saisonale Lebensmittel, langlebige (Secondhand)Produkte kaufen – und natürlich auf Mode setzen, die zu ökologisch einwandfreien Bedingungen produziert wurde. Denn:

Was wir konkret unter Slow Fashion verstehen, erklären wir übrigens nächste Woche im nächsten Clip!

Portofrei

*
Code:
ADVENT18
Zum Online-Shop

*Gilt nur in Verbindung mit Ihrem Aktionscode: ADVENT18. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Keine Auszahlung möglich. Gültig bis 26.12.2018.

Ähnliche Beiträge
Kommentare

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Die Datenschutz-Information habe ich vor Abgabe des Kommentars zur Kenntnis genommen.

Zum Seitenanfang springen
x

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und nehmen Anregungen entgegen. Kontaktieren Sie uns einfach über das Kontaktformular.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Jetzt mit unseren Kollegen aus der Kundenbetreuung chatten und sich über soziale faire Textilien informieren.

Jetzt chatten