Die supermagicalunicorntwins unterwegs mit ihren Eltern in der Natur

Elternzeit in der Natur

Mit dem Camper durch den Norden Europas

Wir möchten euch heute eine ganz besondere Familie vorstellen, die schon lange treue Kunden von uns sind: die Supermagicalunicorntwins. Lernt die vierköpfige Familie kennen und erfahrt mehr über ihre einzigartige Auszeit im Norden Europas.

Die Geschichte eines besonderen Family Roadtrips.

Wir, eine kleine schwedisch-deutsche Reisegesellschaft, bestehend aus Mama Juli (34, Psychologin), Papa Christian (34, Fotograf) und unseren inzwischen einjährigen Supermagicalunicorntwins, haben unsere gemütliche Berliner Wohnung gegen einen alten Camper, einen Volkswagen LT31, eingetauscht und starteten einen viermonatigen Roadtrip im Spätsommer des vergangenen Jahres. Von Deutschland aus zog es uns durch Schweden bis hoch in den Norden Norwegens.

Nach einer komplizierten Schwangerschaft und einem schwierigen Start ins Leben für unsere Babys, brauchten wir Erholung. Wir wollten so viel Zeit wie möglich mit unseren Kindern verbringen, in der Natur leben und vor allem die Ruhe dort genießen.

„Wir brauchten Erholung nach einer komplizierten Schwangerschaft und einem schwierigen Start ins Leben für unsere Babys.“ Juli und Christian Göran

Wir gaben also unsere Wohnung in Berlin und einen Großteil unseres Besitzes auf, um frei und ungebunden unsere Elternzeit genießen zu können. Wir wollten den alltäglichen Großstadtstress hinter uns lassen und die ersten aufregenden Lebensmonate unserer Smuts intensiv erleben und genießen.

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„Auch ein kleines Zuhause auf Rädern fühlt sich für ein kleines Kind wie ein Schloss an.“ Juli und Christian Göran

Unser Camper diente als kleines Zuhause auf Rädern, mit allem ausgestattet, was wir benötigten. Auch wenn sich unsere Umgebung nun fast täglich änderte, so konnten wir den Smuts dennoch einen sicheren Hafen bieten und gleichzeitig mit ihnen die Welt erkunden. Wir hatten also nur ein kleines Ess- und Schlafzimmer, doch umgeben von Natur ein mehr als großes Wohnzimmer. Aus Babyperspektive war auch der Camper groß wie ein Schloss, welches sie neugierig erkunden konnten.

Bei der Planung und Vorbereitung unserer Reise standen immer die Gesundheit und Sicherheit der Babys an erster Stelle. Wir wollten optimale Bedingungen für die Entwicklung unserer Kinder schaffen. Wir reisten also nicht mehr, wie wir es in unseren Zwanzigerjahren ohne Kinder gemacht haben. Wir reisten in winzig kleinen Babyschritten.

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In insgesamt 136 Tagen legten wir rund 7000km zurück.  79 Tage davon fuhren wir bis hoch zu den norwegischen Lofoten. Unsere Reise führte durch den sommerlichen Süden Schwedens, vorbei an der wunderschönen Highcoast „Rotsidan“, hoch in den rauen Norden Schwedens vorbei an den Städten Arvidsjaur und Kiruna. Wir überquerten die Grenze nach Norwegen nördlich von Abisko und verweilten eine Woche im arktischen Surf-Dorf Unstad auf den Lofoten.

„Nur wir vier, mitten in der Natur, und nur die Dinge im Gepäck, die wir wirklich brauchten. Ein unendlich befreiendes Gefühl!“ Juli und Christian Göran

Es gab viele Highlights während unserer Reise. Aus Elternperspektive war das natürlich die Freude über jeden einzelnen Entwicklungsschritt unserer kleinen Smuts.  Auch die Begegnungen mit lieben Freunden zählen zu den schönsten Erlebnissen. Ganz besonders die unendliche Gastfreundschaft, die uns in Arvidsjaur entgegengebracht wurde, als wir mit dem Camper für ein paar Tage liegenblieben. Dies gab uns Zeit, in die alte Kultur der Sami einzutauchen. Auch die Ruhe und Weite der vielen wunderschönen Orte, wie die Naturreservate Abisko und Saltfjället ließen uns tief durchatmen und staunen. Für Christian bleibt sein arktisches Surferlebnis auf den Lofoten einer der Reisehöhepunkte. Und nicht zu vergessen auch der magisch anmutende Tanz der Nordlichter und das Auftauchen einer ganzen Orkafamilie an der norwegischen Küste. Ständige, kleinere Highlights waren die einfachen Dinge, wie das Baden in Seen oder gemütliche Abende am Lagerfeuer.

Insgesamt war es eine unvergessliche Reise, die nach Fortsetzung verlangt!

Warum Supermagicalunicorntwins?

Bereits sehr früh in der Schwangerschaft, in der zwölften Woche, erhielten wir von unserem Arzt die Diagnose des Feto-fetalen Transfusionssyndroms (FFTS). Kurz gesagt bedeutet das, dass das Blut aus der Plazenta nicht gleichmäßig zwischen den Zwillingen verteilt wird. Je nach Verlauf des Syndroms während der Schwangerschaft besteht die Gefahr, dass die Babys noch im Mutterleib sterben oder mit einem hohen Risiko von Schädigungen überleben.

In der 18. Woche folgte der nächste Schock. Eines der Babys hatte eine Zyste in der Lunge entwickelt, die zudem das Herz bedenklich nach links drückte. Während der Schwangerschaft fuhren wir jede Woche ins Krankenhaus, um sowohl das FFTS als auch die Entwicklung der Lungenzyste überwachen zu lassen. Das war eine intensive Zeit voller Ängste und Sorgen. Wir haben immer versucht, optimistisch zu bleiben und uns nicht von negativen Gefühlen überrollen zu lassen.

supermagicalunicorntwins beim Baden
supermagicalunicorntwins beim Spielen

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Glücklicherweise bekamen wir während dieser Zeit sehr viel Unterstützung von Familie und Freunden. Eine enge Freundin sagte uns, sie sei davon überzeugt, dass unsere Babys „Super Magical Unicorn Twins“ seien, und fing an, darüber zu singen. Wir mussten lachen. Ein sehr befreiender Moment. Ihr Lied hat uns durch die Schwangerschaft begleitet und uns immer wieder zum Lachen gebracht. Es hat uns geholfen, daran zu glauben, dass am Ende alles gut werden würde.

Und so war es dann auch.

Deshalb nennen wir unsere Töchter die Supermagicalunicorntwins oder Smuts. Sie sind in der Tat unsere supermagischen Einhorn-Zwillinge.

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Kommentare
  • Michael ,

    Eine wunderbare und bewegende Geschichte voller richtiger Prioritäten. Euch weiterhin eine gute Reise.

    Antworten
  • Charlotte ,

    Hallo liebe Familie Göran,
    Eine sehr bewegende Geschichte die ihr da erzählt!
    Und einen großen Applaus für die tollen Fotos, eure beiden Unicorns sehen herzzerreißend süß aus!

    Antworten

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