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Earth Overshoot day
28.07.2022

Die Ressourcen der Erde sind endlich. Trotzdem konsumieren wir mehr, als die Natur produzieren kann. Heute, am 28. Juli, ist Earth Overshoot Day – wieder früher als letztes Jahr. Unser ökologischer Fußabdruck ist schlichtweg zu hoch für die Erde. Wir bräuchten mittlerweile 1,7 Planeten – die wir nicht haben. Ab heute leben wir also auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder.

Die Modeindustrie ist Teil des Problems und muss grundlegend reformiert werden. Wir finden: Kleidung muss wieder wertgeschätzt werden. Die Materialien sollten nachhaltig, langlebig, kreislauffähig und reparierbar sein. Der Umgang mit den Menschen, die unsere Mode produzieren, sollte fair und respektvoll sein. Das alles sind Kriterien, die bei hessnatur von Beginn an großgeschrieben werden.

Wir sind überzeugt: Gemeinsam können wir den Tag nach hinten verschieben. Darum haben wir ein paar Alltagstipps gesammelt und zeigen euch, was jede:r Einzelne tun kann.

TIPP 1

Shoppt mit Bedacht.

  • Falls ihr etwas Neues braucht, achtet darauf, Kleidung aus guten Materialien zu kaufen, die zudem sorgfältig verarbeitet ist.
  • Natürliche Fasern aus möglichst ökologischem Anbau sind die erste Wahl. Warum? Sie schonen Böden und Gewässer durch den Verzicht auf Schadstoffe. Sie haben einen höheren Tragekomfort und sind besser für deine Haut.
  • Say no to plastic!
TIPP 2

Achtet beim Kauf auf aussagekräftige Siegel, Zertifikate und Mitgliedschaften.

Unabhängige und international anerkannte Standards sind wichtig. Sie können dir dabei helfen, eine gute Wahl zu treffen. Denn sie stehen für transparente Kriterien und Kontrollen. Wir empfehlen zum Beispiel:

  • Global Organic Textile Standard (GOTS)
  • Grüner Knopf
  • OEKO-TEX Made in Green
  • Fair Wear Foundation
  • unsere hessnatur-Richtlinie
TIPP 3

Werft einen Blick auf die Textiletiketten.

  • Hierauf seht ihr direkt aus welcher Faser der Stoff besteht, ob sie aus Bio-Anbau stammt und in welchem Land das Kleidungsstück produziert wurde.
  • So könnt ihr darauf achten, dass das Kleidungsstück bei Produktion, Gebrauch und Entsorgung möglichst schonend zu Mensch, Tier und Umwelt ist.
TIPP 4

Wascht bei niedrigen Temperaturen und mit natürlichen Waschmitteln.

  • Viele Naturmaterialien reinigen sich selbst. Häufig reicht Lüften schon aus.
  • Falls ihr wascht, wascht bei niedrigen Temperaturen und trocknet die Wäsche an der frischen Luft.
  • Natürliche Waschmittel belasten Haut und Gewässer deutlich weniger. Das ist besser für euch und die Umwelt.
hessnatur Waschmittel
TIPP 5

Schenkt euren aussortierten Kleidungsstücken ein zweites Leben.

Hochwertige Kleidungsstücke haben eine lange Lebensdauer und können weitergegeben werden. Flohmärkte, digitale Kleidertausch- und Verkaufsplattformen, oder auch Tauschpartys mit Freund:innen sind tolle Optionen, um deiner Kleidung ein zweites Leben zu schenken.
TIPP 6

Repariert und ändert eure Kleidung – oder lasst euch dabei helfen.

Kleidung kann immer auch repariert und/oder geändert werden. Unsere Tipps:

  • Stopft kleine Löcher per Hand.
  • Aufnäher reparieren unschöne Stellen.
  • Nutzt die Hilfe von Schuster:innen und Schneider:innen eures Vertrauens, um euren Lieblingsstücken neuen Glanz zu verleihen.
  • Lebt ihr in Düsseldorf? Dann lasst eure Sachen von unserem Finalisten-Start-up Repair Rebels abholen, reparieren und wieder nach Hause bringen.
  • Alte Stoffe können in Haushalt und Garten eine neue Verwendung finden.
TIPP 7

Spendet an die richtige Adresse.

Gut erhaltene Kleidung kann an Kleiderkammern oder Sozialkaufhäuser gespendet werden. Informiert euch dort vorher – in der Regel wird saisonale Ware bevorzugt.

Kleidung sollte nicht über den Restmüll entsorgt werden, sondern über Altkleidercontainer. Achtet bitte darauf, dass es sich um nachhaltige Anbieter handelt. Diese Siegel können wir empfehlen:

  • Fairwertung: der gemeinnützige Verband handelt nach sozial- und umweltverträglichen Standards.
  • Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) verleiht sein Siegel nur an geprüfte Organisationen.
  • Der Bundesverband für Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bsve) garantiert transparente, nachvollziehbare und umweltfreundliche Verwertungswege.