Mythen und Geschichten sind es, die uns gerade hier auf dem Karmakonsum-Kongress beschäftigen. Die Gespräche in den Pausen, die faszinierenden Menschen mit ihren Geschichten, ihren Visionen und Anstrengungen, Nachhaltigkeit und Öko 2.0 in die Welt, nein, in den mainstream zu tragen, schwirren durch die Luft hier in der Börse Frankfurts. Die Lohas sind vielschichtig und nicht zu greifen. Ein Glückszustand, den es wohl auch im persönlichen Leben zu erstreben gilt.

Es ist tatsächlich viel, was wir heute hier hören können, erleben können und auch mit nach Hause in unser Tun bringen können. Eine Kraft und eine Motivation, die von diesem Tag heute ausgeht!

Trotzdem erinnere ich mich noch an den ersten Vortrag von heute morgen von Frau Marlehn Thieme aus dem Nachhaltigkeitsrat. Es wurde persönlich, als sie uns von ihrer Nachhaltigkeit erzählte: ganz real, denn sie stopft noch ihre Socken. Ja, das lebt uns die ältere Generation noch vor, ohne das es den Titel Nachhaltigkeit oder LOHAS oder Öko bekommen muss.

Mir gefällt diese Wertschätzung, die hinter dem „Sockenstopfen“ steckt. Auch ich versuche Werte zu erhalten. Nicht nur Werte, die für alle Wert und Inhalt sind, sondern auch Werte in Form von den ganz kleinen Dingen, die außer mir, wohl keinem anderem wichtig sind…

Gibts die auch bei Euch? Die symbolischen „Socken“, die wir stopfen, weil sie uns erhaltenswert erscheinen?

Inhalte udn Werte, die wir mitnehmen, die uns ausmachen, differenzieren von anderen und auch zusammengehörig werden lassen mit anderen. Die kommunizieren mit den Werten anderer. Auch gestopfte Socken. Oder geflickte Pullover. Geschichten verbergen sich vielelicht hinter diesen Macken, Löchern – eben Gelebtem. Es kommt von innen. Spürbar.