Wasser bedeutet Leben

Ohne Wasser kein Leben, kein Überleben. Und dennoch sind wir nicht in der Lage, unsere Gewässer sauber zu halten. Glauben wir wirklich, dass unser sprudelndes Mineralwasser aus der Flasche sauber ist? Es sieht zumindest so aus. Und meist kommt es ja auch aus so tiefen Tiefen, dass eine Verschmutzung eher unwahrscheinlich ist. Oder?!

Eine Studie, die vom Umweltbundesamt (UBA) innerhalb eines Forschungsprojektes in Auftrag gegeben wurde, brachte es jetzt ans Licht: Eine massive Belastung, ja, eine Kontamination von Hormonen fanden die Wissenschaftler vor: „Wir mussten feststellen,“ so Martin Wagner von der Uni Frankfurt, der mit Prof. Jörg Oehlmann zusammen diese Forschung betrieb, „ dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenabwasser aufweist“. Na, da wird’s uns doch schlecht, oder?!

Übrigens: in PET-Flaschen verpackt ist der östrogen-aktive Hormoncocktail etwa doppelt so hoch wie in einer Glasflasche. Weichmacher und Co. … Mahlzeit, sage ich da nur!

Es ist doch klar, die Menschheit nimmt seit Jahrzehnten Unmengen an Medikamenten ein (man denke da nur mal an die Pille), wir verunreinigen massiv die Gewässer mit Schadstoffen bei all den konventionell-industriellen Produktionen! Oder denkt nur an die Dauer-Medikamentengaben an die Tiere, die unsere Massenfleischproduktion sichern sollen… Wer glaubt denn heute noch, dass uns diese Inhaltsstoffe in der Nahrungskette nicht wieder begegnen? Und was machen sie mit uns? Gesundheit ist sicher das letzte, was uns dazu einfällt.

Um so wichtiger ist es doch, von vornherein und jederzeit mit den eigenen Konsum-Entscheidungen darauf zu achten, WIE ein Produkt hergestellt wurde. Bei solchen Nachrichten geht einfach nur noch Bio, oder?! Und es wird auch klar, wie wichtig es ist, auch hier bei der textilen Produktion auf Wasser und Abwasser zu achten. Nur bei der Gewährleistung einer geregelten Klärung der Abwässer bekommt eine Färberei von uns den Zuschlag zur hessnatur-Produktion, so höre ich Rolf Heimann aus unserem Bereich Innovation und Ökologie sagen. Das musste ich mir angesichts dieser Nachrichten noch mal vor Augen führen. Und da wir auf den Feldern auch mit natürlichen Wassermengen von oben arbeiten und ohne Pestizide und Herbizide, bleibt der natürliche Regenwasser-Zyklus auch in Ordnung. Soweit, so gut. Und was trinken wir jetzt?!

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Kommentare
  • Susanne ,

    Hallo Dagmar,

    finde ich gut, dass du das Thema auch hier zur Sprache bringst.

    Die Frage „Was trinke ich jetzt?“ hab ich mir auch vor einiger Zeit gestellt. Da erfuhr ich nämlich von einer Heilpraktikerin, dass man in Berlin anhand von Wasserproben erfährt, welches die meistverschriebene Antibabypille im jeweiligen Bezirk ist, prost!
    Vielleicht hat sie ja da etwas übertrieben, aber es schrillten plötzlich alle Alarmglocken bei mir, als mir bewußt wurde, wieviel Medikamente die Menschen mit ihrem Urin ausscheiden. Was und wie klären denn da unsere Kläranlagen und was hält sich alles in unserem sauberen „Trinkwasser“ auf, das ja angeblich völlig bedenkenlos genossen werden kann? Möchten`s also lieber Kaffee oder Tee? Oder eher Nudeln oder Kartoffeln in „verfeinertem“ Leitungswasser gekocht? Sorry, aber hin und wieder ist mir beim kochen schon ein bisserl mulmig.

    Habt ihr Informationen zu eurem Trinkwasser und wie fühlt und denkt ihr darüber?

    Ich fände es sehr gelungen, über diese ganze Wassergeschichte mal einen ironsch, komischen Film mit ernsthaftem Hintergrund zu drehen. Die Menschen müssen es direkt vor Augen geführt bekommen, nur dann geht bei den meisten auch wirklich ein Licht auf.

    Oder, wie wäre eine hessnaur Theatergruppe mit dem Namen „Play for Life“ inklusive Deutschland- und USA Tournee? Mit dem Top Designer Miguel Adrover habt ihr doch einen perfekten Kostümentwerfer im Hause. Diese edlen Stücke würden dann, gemischt mit der jeweils aktuellen Kollektion, bei den Auftritten bestens zur Geltung kommen und das Publikum samt der künstlerischen Darstellung zu aktuellen Umweltthemen wirklich sehr nachhaltig beeindrucken. Wer meldet sich freiwillig? Naja, Ideen und Träume darf frau ja haben 🙂

    Bei mir gibt es übrigens seit längerem nur noch St. Leonhard aus der Glasflasche (will ja keine Schleichwerbung machen, aber es schmeckt wirklich köstlich :-). Da hatte ich von Anfang an das beste Bauchgefühl. Und die anfangs von mir erwähnte Heilpraktikerin berichtete vor kurzem, dass es das einzige Wasser ist, indem sich die Blutegel , welche sie in einem großen Glas für die Blutegeltherapie geschickt bekommt, auch wirklich aufhalten und schwimmen. Bei jeder anderen Sorte kleben sie alle nur unter dem Deckel und vermeiden jede Berührung mit dem „schmackhaften“ Naß. Tiere wissen eben instinktiv, was gut ist.
    Möge also die St. Leonhard Quelle ewig rein und sauber sprudeln, zum wohl!

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  • Nicole ,

    Ich hab ein paar Jahre lang alle möglichen Wasserreinigungssysteme angeschaut, Pro & Contra abgewogen und bin schlussendlich beim Plocherkat hängen geblieben. Hier geht’s zur Schleichwerbung:
    http://www.plocher.de/german/products2.php?kat=31
    http://www.plocher.de/german/productdetails.php?pid=3
    Plocher hat umgekippte Seen in der Schweiz wieder in Ordnung gebracht, soweit ich weiß.

    Seither haben wir die Wasserverbesserung beim Heilpraktiker messen lassen: Hormone und Pestizide waren nicht mehr nachweisbar und die Überbleibsel der Ozonklärung auch nicht. Damit kann man das Leitungswasser wieder trinken und die PET Flaschen im Laden lassen.

    Die Diskussion der Wasserverschmutzung ist sicher so wichtig wie CO2 kommt zur Zeit nur leider zu kurz.

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  • satyasingh ,

    ich finde den beitrag sehr gut. er regt zum nachdenken an.

    wie viel wasser benötigt man für ein baumwoll t-shirt? auch in öko-baumwolle? auch von hess-natur?
    ich wünsche mir eine grössere auswahl an alternativen (natürlich keine seide!)

    Antworten
  • Bettina ,

    Liebe Dagmar,

    das mit dem Wasser, den Hormonen und den zahlreichen schädlichen Stoffen die aus der
    PET-Flasche angelöst werden, sind doch seit langem bekannt. Die Leute
    reagieren heute, weil das Thema (endlich) mal wieder hochgekocht wird und vergessen
    es ziemlich schnell wieder…… Das ist das Traurige daran! Es ist doch nicht nur das
    Mineral- oder Trinkwasser, auch der Salat oder das Gemüse wird doch
    bewässert, oder Biogemüse nicht??? Es ist die Kleidung, es sind die
    „Pflegeprodukte“. Was passiert, wenn ich jetzt im Sommer den ganzen Tag
    barfuß in meinen Birkenstock bin????? Sicher nicht so schlimme Reaktionen
    wie bei diesen vermaledeiten Crocs, aber die Schadstoffe werden auch
    ausreichen um meine Gesundheit zu beeinflussen, oder? Es gibt keinen
    Bereich mehr der nicht unserer modernen Welt und ihren Folgen zum Opfer
    gefallen ist – was ist denn mit der Luft die wir atmen??? Alles ziemlich
    traurig und man kann einfach nur immer bewußter werden im Umgang mit allem,
    aber vermeiden kann man nicht dass man Umweltgifte aufnimmt. Ich frag mich,
    wie es möglich ist, dass im Gegensatz dazu die Menschen immer älter werden
    obwohl sie nur noch Chemie zu sich nehmen??????? Vielleicht sind wir gut
    konserviert….. :-))

    Ich trink gerade meinen ungesunden Kaffee mit kontaminiertem Leitungswasser
    gebraut und ein „Fitness“ Vollkornbrötchen vom Bäcker mit selbstgemachter
    Erdbeermarmelade (Erdbeeren die wahrscheinlich mit Hormonwasser gewässert wurden…..) 🙂

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  • Dagmar(hessnatur) ,

    seuffz… die vielen Kommentare zeigen, wie wichtig das Thema ist! Den Wasserverbrauch für ein hessnatur-T-Shirt recherchiere ich, das interessiert mich selbst auch. Die Bio-Baumwolle zumindest kommt mit reinem Regenwasser aus und muss nicht zusätzlich gewässert werden. Das ändert an der Bilanz gegenüber einem konventionellen T-Shirt schon eine Menge! Der Aralsee wäre noch da, wenn dort so gearbeitet worden wäre. Und die Krebsrate wäre dort auch eine andere, wenn dort nicht solche Mengen an Pestiziden eingesetzt worden wären!

    Und zu den PET-Flaschen noch folgendes: Wir glauben, mit Recycling dieser Flaschen was gutes zu tun. Allerdings werden beim Einschmelzen und Wieder-zu-Flaschen-Formen die Kohlenwasserstoffketten, die das Plastik bilden, immer kürzer. Die Bruchstücke werden vom Wasser (oder Limonade..) dann aufgenommen und gelangen so in unseren Körper. Das kommt dann noch zusätzlich zu den Hormonen. (Diese Bilnaz wird immer schlechter!)

    Danke übrigens für die Blutegel-Reaktion! Das hilft doch schon bei der Entscheidung, welches Wasser trinkbar ist. Und generell würde ich die Messwerte des regionalen Mineralwassers überprüfen. Vielleicht gibts ja noch mehr „Gute“.

    Plocher, Grandner und Co. haben auch absolut ihren Wert! Das zeigt doch die Not, in der wir alle stecken!

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  • Hans-Wilhelm ,

    Bei aller Aufregung über die verseuchte Umwelt vergisst man etwas Entscheidendes: in der Geschichte der Menschheit haben sowolh natürliche, als auch vom Menschen verursachte Katastrophen (und zu solchen zähle ich die Verseuchung unserer Lebensmittel und insbesondere des Wassers) dazu geführt, daß die Population nicht ins Unerträgliche wuchs.

    Die moderne Medizin ermögicht eine höhere Lebenserwartung, die jedoch für unseren Planeten nicht unbedingt wünschenswert ist. Wäre jeder Mensch in der Lage, sich gesund zu ernähren und von keiner Industrie verarscht zu werden, hätten wir eines Tages mehrere Milliarden militanter Ökos und die Folge wären Kriege um Rohstoffe und Ressourcen, was wiederum einer natürlichen Ausdünnung gleichkäme.

    Wasser aus Glasflaschen ist cool.
    Schauen wir doch mal auf einen fiktiven Gutmenschen, der vor der Natur in Ehrfurcht erstarrt. Nennen wir ihn mal Paul Flora.

    Paul Flora braucht lediglich Wasser aus Glasflaschen zu trinken, um die Aufnahme von Schadstoffen gegenüber der PET-Flasche um 50% zu reduzieren. Paul muss 112 Flaschen austrinken, um sich einen Schadstoffpuffer zu schaffen. den er verballern würde, wenn er 7 Minuten und 6 Sekunden über sein Handy mit seinem Kumpel telefonieren würde. Als Paul dies klar wird, lässt er das Telefonat sein, weil ihm einfällt, daß er den Puffer eventuell für eine 2-stündige Flugreise braucht, die ihm radioaktiv zusetzen könnte – mal vom Schadstoffausstoss des Fliegers ganz abgesehen.

    Also schließt Paul Flora sich ein und hackt fleißig per Internet beispielsweise auf den Chinesen herum, die mit allerhand Schadstoffen und schädlichen Methoden Millionen von Fahrrädern herstellen, um später dreist zu behaupten, dies sei ökologisch sinnvoller, als die Produktion von Millionen Autos. Stimmt schon irgendwie denkt unser Paul, kommt jedoch zum Schluss, dies sei reine Propaganda. Denn Pau hat (welche Überraschung) herausgefunden, daß China an der Schwelle zu einem Industriegiganten steht, so wie Indien und einige andere Länder auch, die im wahrsten Sinne des Wortes auf die Reduzierung von Schadstoffemissionen oder andere geschäftsschädigende Maßnahmen einen großen Haufen scheißen. Paul wird schlagartig klar, daß der Westen den Öko-Gaul reitet, der morgen für teuer Geld in einem chinesischen Stall steht.

    Paul Flora notiert in sein Tagebuch: „Der Kreislauf des Lebens ebnet sich seinen Weg – ob über Schadstoffe oder den Irrsinn der Menschheit. Das Ergebnis bleibt das Gleiche. Wozu also das ganze Geschrei?“

    In der Ferne hört man ein dumpfes Grollen. Das weit entfernte AKW hat den Geist aufgegeben. Paul schnürt im Anflug einer Art Infantilität – die manch anderen Öko-Jüngern auch anhaftet – Kondome über die Verschlüsse seiner Glaswasserflaschen, um den Grad der Kontaminierung zu mindern (er hatte gerade nichts anderes zur Hand, was den blauen Engel auf der Verpackung trug).

    Wenn er denn schon muss, dann möchte unser Paul Flora wenigstens mit schadstoffreduziertem Wasser im Bauch sterben. Im Jenseits könnte er dafür eine Tapferkeitsmedaille ernten und seiner Nachbarin, der lieben Carla Fauna, eine lange Nase machen.

    Und dafür lohnt sich doch der Kampf um das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten, nicht wahr?

    Antworten
  • Tina Otte (hessnatur) ,

    Whow und Ohje, das hört sich ja sehr frustriert an, bzw. sehr kopflastig!!!

    Meine Güte, was ist Dir denn widerfahren Hans-Willhelm, dass Du hier so abladen musst?

    Auf der einen Seite hast Du natürlich recht, es bringt nichts, so zu tun als hätten wir Heiligenscheine und könnten alle ökologischen Herausforderungen 100prozentig erfüllen.
    Schon das Nachdenken darüber ist müßig, wenn man denn mal deinen Gedankengängen folgen mag.

    Doch das Leben spielt sich im Handeln ab, Tag für Tag. Und da habe ich es ehrlich gesagt lieber mit achtsamen, verantwortungsbewussten Menschen zu tun, als mit der „Ist mir doch egal“- Fraktion.

    Denn es kommt doch nicht nur darauf an, wie alt wir werden, sondern vor allem darauf, wie wir alt werden.

    Schade, dass Du anscheinend noch nichts gefunden hast, wofür es sich lohnt sich einzusetzen. Es ist nämlich ein gutes Gefühl im Kreise von engagierten Mitstreitern etwas zu bewegen.

    Mein Tip: Geh doch mal zum „Genfrei Gehen“- Marsch (http://genfrei-gehen.de/download/pm-genfrei-gehen_090422.pdf), der am 18. Juni in Berlin gestartet ist und nach 35 Tagen, voraussichtlich am 25. Juli in Brüssel enden wird.
    Da wirst Du eine Menge engagierte Menschen aus ganz verschiedenen Lebensbereichen und Projekten treffen können, vielleicht springt ja ein Funke Inspiration zu Dir rüber.

    Allerdings könntest Du dich auch an den Wegrand stellen und mit gen-verseuchten Tomaten werfen.

    So hat Jeder die Wahl, wie er seinen Auftrag hier auf Erden erfüllen mag.

    Antworten
  • Sepp ,

    Jo mei, Hans-Wilhelm,
    wer heute nicht ein paar Kröten aufwendet um sein Handy zu entstören oder mit einfachen und preiswerten Mitteln die Belastung bspw beim Fliegen oder im Leitungswasser reduziert, dem ist halt auch nicht mehr zu helfen. Da muß man dann schon den Kopf in den Sand stecken…

    Antworten
  • Hans-Wilhelm ,

    Liebe Tina,

    die wenigsten Menschen haben eine Wahl, wie sie alt werden möchten, denn die meisten Menschen haben nicht einmal genug zu Essen und zu Trinken, um ansatzweise darüber nachzudenken, wie sie „ihren Auftrag auf Erden erfüllen mögen“.

    Ich selbst habe diese schreckliche Tatsache über Jahrzehnte direkt (also vor Ort) sehen müssen, jedoch niemals akzeptiert. Mir geht es um das Verhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Solange im Kraftwerk Gardabani in Tiflis schweres Heizöl verbrannt wird, damit die Stadtteile im Winter abwechselnd für 2 Stunden Strom haben (und dennoch Dutzende Menschen erfrieren), das Areal knapp 2 km um das Kraftwerk herum jedoch schwefelgelb ist und der Effiziensgrad des Kraftwerkes mal gerade 50% beträgt, muss ich mich wirklich dafür entschuldigen, daß ich die Gänseblümchenküsser nicht ganz ernst nehmen kann, wenn sie über einen erhöhten Anteil an Hormonen im Wasser aus PET-Flaschen eine Wissenschaft machen?

    Muss ich mich schämen, wenn ich sanften Demos (wie den von Dir bepriesenen Marsch) eher mit recht mildem Interesse begegne, wenn in Burkina Faso und im Niger mal wieder die komplette Ernte den Heuschrecken zum Opfer fiel und Verhungernde in den Medien mit einem ganz merkwürdigen Gemisch aus Betroffenheit und Gleichgültigkeit betrachtet werden?

    Ich habe 2 gut geratene und gesunde Kinder, mein Patenkind aus Tansania ist ebenso wohlauf. Ich erfreue mich daran, für die ärmeren Familien in unserer Gegend zu Weihnachten zusammen mit Anderen anonym dafür zu sorgen, daß auch deren Kinder etwas vom weihnachtlichen Glanz erleben – auch wenn dies für Viele nur noch eine rein kommerzielle Veranstaltung ist. Ich glaube, meinen Auftrag auf Erden (welch ein grandioser christlicher Ausdruck) wenn nicht ganz, dann doch wenigstens zum Teil erfüllt zu haben.

    Ich habe mit meinem Hybrid-Fahrzeug täglich etwa 50 km (einfache Strecke) zu bewältigen, bis ich in meinem Büro ankomme. Da bleibt einiges an Zeit, um über verstopfte Strassen, weitestgehend nutzlose Umweltzonen und die ganzen überflüssigen (und schädlichen) Produkte nachzudenken, die in italienischen, holländischen und polnischen LKW über unsere teuren Autobahnen gekarrt werden -auch gen-verseuchte Tomaten 🙂
    Sei nicht böse, wenn ich Deinen Vorschlag nicht annehmen kann, aber das Werfen mit gen-verseuchten Tomaten in Tateinheit mit Spott und Häme wird mit Ersäufen in Wasser aus PET-Flaschen bestraft.

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  • Tina Otte (hessnatur) ,

    Lieber Hans-Willhelm,

    nun kann ich deinen Beitrag viel besser verstehen und nachvollziehen!

    Mit den Eindrücken, die Du da beschreibst, kann ich es mir gut vorstellen, dass Dir die ganze ökologische Entwicklung viel zu langsam geht und Du mehr Anteilnahme an den wirklich großen Problemen vermisst.

    Doch genau darum geht es uns doch hier, nämlich ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das wir auch an diesen Problemen beteiligt sind. Und da finde ich gerade das Wasser ein sehr gutes Beispiel. Denn mit Blick darauf wird doch deutlich, dass, was wir uns hier einverleiben, irgend wo anders auf der Erde wieder im Kreislauf auftauchen kann. Und wir somit alle, auf irgendeine Weise, verbunden sind, oder?

    Ausserdem geht es hier bei uns oder auch dem Genfrei-Marsch darum, dass wenn jeder auch nur einen kleinen Beitrag leistet eine Menge zu bewegen ist. Und wenn Du die Beiträge gut verfolgst, wirst Du merken, dass wenn man erstmal angefangen hat über Dinge nachzudenken, garnicht mehr aufhören kann, weil ja sowieso Alles zusammenhängt!

    Noch dazu ist es schöner und effektiver gemeinsam etwas zu bewegen, als so allein vor sich hinzurödeln. Und wenn dann mal ein Durchhänger entsteht, kann man sich von den anderen wieder mitreißen lassen.

    In diesem Sinne möchte ich Dich also lieber dazu ermuntern von deinen Erlebnissen zu berichten, als mit Tomaten zu werfen, denn Du triffst hier sicher auf offene Augen und Ohren.

    Denn auch: „Steter Tropfen höhlt den Stein!“

    Herzliche Grüße!!!

    Antworten

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