Wir sind in Puno angekommen! Von einer Reiseleiterin werden wir unsere letzte Woche begleitet, um Land und Leute noch besser kennen zu lernen. Unsere erste Station ist Puno, eine Stadt am Titicacasee. Dieser See ist das höchstgelegenste schiffbare Gewässer der Erde und mit einer Größe von 8.288 Quadratkilometern. Gigantisch.

Früh morgens fuhren wir nach Sillustani, wo sich Grabtürme aus dem 13. bis 14. Jahrhundert der Kolla-Kultur befinden. Die oberirdisch und turmartig aufgebauten Gräber sind einzigartig. 

Die Grabtürme sind nach oben hin trichterförmig aufgebaut. Einige der Gräber haben auch Eidechsen in den Stein gemeißelt, weil sie als Symbol des Lebens galten. Die Kultur der Kolla lebte mit dem Glauben, dass das Gedenken an die Toten diese weiterleben lassen. Um den Zusammenhang zwischen Leben und Tod zu betonen, wurden diese Gräber gebaut.

Sillustani liegt am Ufer des Umayo Sees, die Spiritualität dieses Ortes lädt zur Meditation auf den Felsen über dem See ein. In der Mitte des Sees ist eine Insel, die als Herz der Erde bezeichnet wird.

Nachmittags fuhren wir auf die Halbinsel Capachica am Titicacasee, wo wir erfahren könnten, was ökologisch ländlicher Tourismus bedeutet. Dort aßen wir zunächst zu Mittag, bevor wir diese traditionellen Gewänder anprobieren durften. Die Peruaner dort waren sehr freundlich und freuten sich über unser Interesse an ihrer Kultur.