Wenn ich im deutschsprachigen Raum den Vorwurf zu hören bekomme: „Du bist noch grün hinter den Ohren“, dann bedeutet es wohl, dass ich nicht reif genug bin. In diesem Fall möchte ich am liebsten mit „grün sein“ gar nicht in Verbindung gebracht werden.

Anders ist das in englischsprachigen Ländern und vorallem in den USA.

Aktuell ist dort – und hoffentlich auch langfristig – mit der „Yes we can“ Entwicklung und dem neuem erhöhten Umweltbewußtsein „grün sein“ hoch im Kurs.

Bestätigt wird diese Entwicklung auch, wenn ich bei Google „I am green“ oder „How green are you“ eingebe und mir die Menge der Ergebnisse anschaue. Bei „I am green“ sind es 121.000 und bei „How green are you“ sind es etwa 104.000 Einträge. Da wird mir klar „grün sein“ ist angekommen, ist chic und angesagt.

Neugierig und nach Inspiration suchend, konnte ich nicht die Finger von einem „Wie grün bist du?“ Test lassen (in Englisch), der für mich sehr interessante Ergebnisse bereit hält. Mit meinem Ergebnis:

„Mid Green – You make a real contribution to saving the planet with your green lifestyle. Well Done!”, bin ich im Moment zufrieden. Grünes Entwicklungspotenzial ist aber noch reichlich vorhanden!

Weniger witzig wie so ein Test aber noch viel interessanter und pragmatischer für den Alltag sind die „Grün sein Berater“ oder sinngemäß übersetzt „Wie wird mein Handeln ökologischer?“. Hier findet man Tipps & Tricks, wie man Alltagssituation nachhaltiger gestalten kann:
Von der Wahl der Möbeleinrichtung, des Fortbewegunsmittels bis hin zum Essen und sogar der Wahl des Bieres. Fast alles kann ökologisch aufwerten laut dieser Ratgeber…interessanter Ansatz mich hat es definitiv inspiriert!

PS Zwar existiert die gleiche Redensart in den USA auch „Grün hinter den Ohren“, jedoch spricht man hier i.d.R. von „You are half-baked“, dass sinngemäß „halb durch“ bedeutet und für Unreif steht.