„Eintopf für alle“ – das organisierte die „Initiative der Ordensleute für den Frieden (IOF)“ direkt vor der Deutschen Bank in Frankfurt. Der ehemalige Pater Gregor Böckermann, einer der Gründer, wollte anlässlich seines 70. Geburtstages mit der Initiative eine aufmerksamkeitserregende Aktion durchführen. Obwohl die Finanzkrise überwunden scheint und die Wirtschaft „brummt“, wolle man ein Zeichen setzen für die Sorgen und Nöte, die sich viele Menschen hier um ihre Zukunft machen. „Probleme lassen sich nicht lösen, indem man Menschen auseinander dividiert“, heißt es in der Geburtstagseinladung des Ordensmannes. Es sei eine gute Gelegenheit zu feiern, vor allem mit den Ausgegrenzten der Gesellschaft. Am Donnerstag, den 7. Oktober, wurde bei strahlendem Sonnenschein eine Kartoffel-Lauch-Cremesuppe gereicht – direkt vor den Türen der Deutschen Bank in Frankfurt. Einen besseren Platz für die Zusammenführung von Gegensätzen könnte man sich nicht vorstellen.

Persönlicher Einsatz für eine gute Sache, der auch schon eine Geschichte hat – das ist es, was uns dazu bewegt hat, darüber zu berichten. Mehr Zivil-Courage und ein klares „Standing“, das macht Mut.