Wie Kinder besser spielen: Digital vs. Klassisch

Die Art wie Kinder spielen hat sich verändert oder eben gar nicht. Ob sie mit dem guten alten Holzspielzeug oder mit dem Tablet die Welt entdecken sollen beziehungsweise dürfen ist eine Frage, die Eltern genauso wie Wissenschaftler umtreibt. Für beides gibt es Befürworter und Gegner. Wie so oft ist vielleicht der Mittelweg ein Guter. Die Hauptsache ist, dass das Spielen Spaß macht und die Kinder dabei in ihrer Entwicklung gefördert werden. Wir möchten euch dazu einige Anregungen geben.  

Holzspielzeug – viel Spaß drinnen und draußen.

Spielen mit Holzspielzeug

Echte Klassiker sind dazu geworden, weil sie über Generationen den Kindern Spaß machen. Eben auch heute noch. Ein eigener Kaufladen ist das Größte und lehrt gleichzeitig den ersten Umgang mit Geld und Zahlen.

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Mit dem Puppenwagen kann auch mal die kleine Schwester transportiert werden. Die Rutschfahrzeuge machen aus dem Spaziergang mit den Eltern ein schönes Erlebnis und sind natürlich prima für ein tolles Rennen mit Freunden. Wer ist schneller hin und weg?  Die Kippkarre begeistert kleine Bauarbeiter und kann ganz famos auch Spielsachen transportieren. Ein schöner Nebenaspekt der nachhaltig gefertigten Holzspielsachen ist, dass sie einfach lange halten, oft kann sie sogar noch an die nächste Generation weiter gegeben werden. Das muss Plastikspielzeug erstmal schaffen.

Elektronisches spielen – Hauptsache man macht sich vorher Gedanken dazu.

Wir haben es ja in der Einleitung schon erwähnt: im digitalen Zeitalter ist elektronisches Spielen oder Lesen eigentlich alltäglich. Viele Eltern machen sich dazu viele Gedanken. Und das ist auch gut so. Denn wer genauer überlegt, trifft in der Regel auch die richtigen Entscheidungen. Und da sollte man nicht zu streng mit sich sein. Wenn die Großeltern zu Weihnachten ein Tablet geschenkt haben, darf das auch genutzt werden. In Maßen natürlich. Wir möchten euch hier ein paar Anregungen geben, wie ein Tablet gut eingebunden werden kann.

Spieleapps – Spielen, lesen, lernen.

Klick-tipps.net bringt jeden ersten Donnerstag im Monat eine Empfehlung für eine Spiele-App heraus und wir haben gleich ein paar Lieblinge gefunden. Im Januar ist die Empfehlung in Kooperation mit Stiftung Lesen „Grünkäppchen – ein Biomärchen“ und es geht natürlich ganz spielerisch und lustig um gesunde Lebensweise. Für Kinder ab 5.

Wuwu&Co, ein magisches Bilderbuch mit vielen interaktiven Elementen gefällt uns auch ausgezeichnet. Hier wird eine Geschichte vor- oder selbst gelesen und man kann sich per digitaler Tricks auch darin bewegen. Für kids ab 5.

Schaut einfach mal auf die Seite klick-tipps.net, es gibt viel zu entdecken bis 10+ Jahre und teilweise in Zusammenarbeit mit Stiftung Lesen werden hier eben auch nur ausgewählte Apps empfohlen.

Das Tablet hilft beim Zubettgehen – anders als gedacht.

Spieleapps – was zu beachten ist.

Ein Tablet kann natürlich auch anders eingesetzt werden als zum Spielen oder Lesen. Unsere Bloggerin von GabelSchereBlog nutzt es zum Beispiel als Timer vorm Bettgehen. Ihre kleine Tochter Marie startet selbst den Tablet-Timer, der vorgibt, wie lange sie noch mit ihren Sachen spielen darf und wann es Zeit fürs Bett ist. Diese Begrenzung klappt bei der Familie viel besser als die Ansage der Eltern, dass jetzt Schluss sei.

 

Natürlich sollte man die Kinder den Spielen und dem Internet nicht alleine überlassen, daher hier einige wichtige Hinweise:

 

  • Zuerst einmal ist es wichtig, auf die Altersangabe zu achten.
  • Genau auf die Inhalte schauen – auch wenn diese im Appstore beschrieben werden, sollte man die App erst einmal ausführlich selbst testen, bevor man sie mit den Kindern nutzt.
  • Die Kinder immer begleiten und das Erlebte mit ihnen besprechen. So wisst ihr genau, was euer Kind vielleicht noch überfordert.

Natürlich sollte man die Kinder den Spielen und dem Internet nicht alleine überlassen, daher hier einige wichtige Hinweise:

 

  • Zeiten vereinbaren. Wenn schon Tablet, dann nur eingeschränkt. Viele Medienstellen empfehlen bei Kindern bis 5 Jahren maximal eine halbe Stunde, aber nicht jeden Tag.
  • Geräte sichern. Die Kindersicherung an, das Internet aus. Kinder sollten nicht alleine Zugriff haben.
  • Vorbild sein: Achtet selbst darauf, wie oft ihr Smartphone, Tablet oder Fernseher nutzt. Die Kinder merken das sehr genau.

Erfahrungen mit allen Sinnen machen.

Kuscheltier bei hessnatur

Die digitale Welt kann das Spielen im Garten, auf dem Spielplatz und das Treffen mit Freunden natürlich nicht ersetzen. Kinder müssen einfach mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln: Im Sand buddeln, die Katze streicheln, den Lieblingsteddy festhalten. Für die Kleinsten ist ein süßer Freund ganz wichtig, wie unser Kuschelhase aus Bio-Baumwolle mit Schurwolle. Oder der Affe, in den wir selbst ganz verliebt sind. Könnt ihr dem Pinguin widerstehen? Wir nicht 😉

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Kuscheldecken – zum Kuscheln wie der Name schon sagt.

Eine feine Spielunterlage sind Kuscheldecken. Aber wie wir von vielen Eltern hören, werden sie oft ganz schnell zum Lieblingsschmuseteil und immer mit ins Bett und auch sonst überall hingenommen. Ob aus Bio-Baumwolle oder Wolle – super flauschig sind sie alle.

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Wer draußen spielt, muss es warm haben.

Die Welt entdecken, sich selbst wahrnehmen. Wer draußen spielt, kann mit seiner Familie das Leben in seiner ganzen Fülle erleben. Gut, wenn die Kleinen dabei warm eingepackt sind. Wie mit unserem Wollwalkoverall aus 100% Bio-Schurwolle oder unseren Fleece Overalls aus reiner Bio-Baumwolle. Also, ab nach draußen, habt Spaß!

Es gibt einfach viele Wege, wie Kinder spielen. Eins ist aber wichtig: ihre Fantasie zu fördern und sie nicht nur konsumieren zu lassen. Viel Spaß dabei!

Wie geht ihr mit der Entwicklung um? Habt ihr auch schon Erfahrungen gesammelt oder weitere Tipps? Dann hinterlasst uns einen Kommentar unter dem Beitrag – wir freuen uns!

Kleiner Tipp am Rande: Schaut doch mal bei unserer Facebook-Seite vorbei. Dort verlosen wir 5 kleine feine Nachziehpferdchen von BRIO. Damit wollen kleine Racker noch schneller laufen lernen.

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Kommentare
  • Sibylle Ehrke ,

    Eine normale Eieruhr tut es auch, um den Kleinen die Zeit zum Ins-Bett-Gehen zu verdeutlichen. Ich finde es erschreckend, dass Hessnatur jetzt so offensiv für Apps und digitale Medien bei den Kleinen und Kleinsten wirbt!

    Antworten
    • hessnatur ,

      Liebe Sibylle, in dem Beitrag haben wir uns ganz bewusst für keine Richtung entschieden, sondern nur die aktuelle Situation geschildert.
      Wir möchten niemandem vorschreiben, wie er mit den digitalen Medien im Kinder-Alltag umgeht – das sollte jeder individuell für sich selbst entscheiden. Vielen Dank an dieser Stelle auch für Deine Meinung zu diesem wichtigen Thema!
      Herzliche Grüße, Dein hessnatur Service Team

      Antworten

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