Dieser Tage liefen und laufen noch immer erschreckende Bilder aus Nepal durch die Medien: Überall Trümmer, staubverkrustete Menschen, die lebend aus den zerstörten Häusern geborgen werden, und die nicht darüber hinwegtrösten können, dass in ihnen noch mehr Tote liegen. Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala hatte am Samstag, 25. April, den kleinen Staat erschüttert, der zu großen Teilen in der Himalaya-Region, dem höchsten Gebirge der Erde liegt. Auch der Mount Everest, der mit einer Höhe von 8848 Metern der höchste Gipfel der Welt ist.

Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu, am 26. April gab es ein Nachbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala. Am 28. April seien bereits mehr als 4000 Tote geborgen worden. Die nepalesische Regierung geht davon aus, dass es mehr als 10.000 Tote sein könnten. Das ist schrecklich.

Wir bei hessnatur sind der Region seit vielen Jahren partnerschaftlich verbunden. Das Projekt New SADLE, wir haben schon oft über dieses Projekt berichtet, wo Leprakranke gesund gepflegt werden, eine neue Heimat finden und auch Arbeit in den Werkstätten. So führen wir regelmäßig die schönen handgewebten Schals aus den New SADLE Werkstätten in unserer Kollektion.

Neben den Werkstätten unterhält New SADLE auch ein Altenheim und eine Krankenstation. Wie wir von Chitra K.C., dem Geschäftsführer von New SADLE, nach Stunden des bangen Wartens erfahren haben, haben wir dem Himmel sei Dank keine Toten in der Gemeinschaft zu beklagen. Wohl aber sind Gebäude beschädigt, sie sind entweder eingestürzt oder müssen von der Statik her in ihrer Stabilität geprüft werden. Das, so Rolf Heimann, sei aber im Moment zweitrangig. Zunächst müsse Chitra sich darum bemühen, Wasservorräte zu kaufen und den Medikamentenvorrat aufzustocken. Außerdem werden Decken und Zelte benötigt, für die Angehörigen von Mitarbeitern, deren Häuser zerstört wurden, und die auf dem Gelände des Projektes untergebracht sind. „New SADLE hat mittlerweile die Krankenstation für die vielen Bedürftigen außerhalb des Projektes geöffnet. Selbstverständlich helfen die jetzt aus, wo sie nur können“, sagt Rolf Heimann.

Dazu habe der in Deutschland ansässige Verein Nepra auch bereits einen größeren Geldbetrag an New SADLE transferiert. Doch damit sind noch längst nicht die Anforderungen gedeckt, die noch in den nächsten Wochen und Monaten auf die Gemeinschaft zukommen. Wir rufen Euch daher auf, den Menschen in Nepal durch eine Spende an den Nepra Verein zu unterstützen. Auch neue Mitglieder, die den Verein in seiner Tätigkeit unterstützen wollen sind herzlich willkommen. Wir halten Euch über die Lage auf dem Laufenden.

Damit ein Lächeln wieder möglich ist!

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Ziel des deutschen Vereins  Nepra e.V. ist es, den Lepra-Betroffenen durch Hilfe zur Selbsthilfe ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen; Förderung von Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Eigeninitiative. Der Verein verfolgt vor Ort über die Werkstätten New SADLE e.V. einen ganzheitlichen Ansatz der Leprahilfe: Heilung, Rehabilitation und Resozialisation. Die Werkstätten in Kapan geben den Menschen und ihren Familien einen Lebensmittelpunkt und bilden eine sichere Gemeinschaft.

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