Eine besondere Beziehung zu Skulpturen habe ich einerseits aufgrund der Tatsache, dass meine Mutter im Sprengel Museum in Hannover arbeitet und ich somit mit den Skulpturen der „Nanas“ von der Niki de Saint Phalle konfrontiert worden war. Anderseits bin ich von fest davon überzeugt, dass der maßgebliche Grund für die „besondere Beziehung“ zu Skulpturen ist, dass meine Mutter immer wieder aus dem „Deister Gebiet“ Sandsteine nach Hause schleppt und diese in Ihrem Steingarten positioniert.

Letztens hat sie – wie auch immer sie es auch geschafft hat – zwei 10 – 15 KG schwere Brocken gefunden und meinte: „Schau mal her, die sehen aus wie zwei Pinguine und der kleine Stein zu rechten wie eine Amsel.“ Bei genauerem hingebungsvollen Betrachten der Objekte wurde mir deutlich, dass ich diese Pinguine wirklich erkennen konnte. Es ist eine Frage der Haltung und auch der Betrachtungsweise.

Nun bin ich fast sieben Monate für hessnatur tätig und sehe mich überraschenderweise wieder mit Skulpturen konfrontiert und zwar mit denen aus der „HIDDEN IN NATUR“ Ausstellung aus der New York Fashion Week.

Ich bewerte es persönlich als sehr mutig, dass wir auf einer der renommiertesten Modeschauen vertreten waren, ohne dabei nur einen Fuß auf den Laufsteg zu setzten und dazu auch noch ohne Models. Stattdessen stellten wir handgemachte Skulpturen aus Holz gekleidet in Naturtextilien aus!

Für mich wirken diese wirklich künstlerisch und charmant im Gegensatz zu abgemagerten Models auf Highheels.

Obwohl ich bis zum heutigem Zeitpunkt die Skulpturen nur auf Fotos gesehen habe, freue ich mich sehr diese demnächst live zu sehen. Denn in diesem Jahr bekommt jeder hessnatur Laden (Butzbach , Hamburg  und München) mindestens eine Figur als Ausstellungsstück. Die Biographie der einzelnen Skulpturen sind sehr schön. Aber eines kann ich euch versprechen: Vor Lachen loszubrechen, demnach ist einem dabei nicht zu mute.