Verzückt stehen junge Eltern neben dem Bettchen ihres Neugeborenen, wenn es tief und entspannt schläft. Es liegt eine besondere Atmosphäre über dieser Situation, die uns ganz ruhig und glücklich macht.

Trotzdem steht die Sorge um eine gesunde Schlafumgebung bei jungen Eltern oft ganz oben auf der Liste, wenn es um ihr Kind geht. Alles ist neu und so aufregend, so viel gibt es für ein Baby zu entdecken – das macht müde! Deshalb ist ein ruhiger, ungestörter und tiefer Schlaf für die Entwicklung Eures Babys so wertvoll. Mit einer geeigneten Matratze, sowie Schlafsäcken, Bodys und Stramplern aus ökologisch reinen Naturfasern schafft Ihr eine ideale Schlafumgebung für Euer Baby.

Hier die wichtigsten Tipps für einen tiefen Schlaf:

• Sicher schlafen – immer in Rückenlage
Das Babybett – geborgen und sicher
Der Schlafsack – gut gebettet
• Kühle Zimmertemperatur – so schläft es sich am besten
• Saubere Luft – rauchfreie Umgebung für Ihr Kind
• Sicher schlafen – immer in Rückenlage

„Babys sollten vom ersten Tag an immer – auch während der Schlafphasen am Tag – auf dem Rücken schlafen. Dies ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme für einen sicheren Schlaf des Babys.“ Zu dieser Vorsorgemaßnahme rät die WHO.

Mit der Rückenlage senkt man deutlich das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS). Mit einer Matratze aus Kokosfasern, die nach unseren hohen Standards verarbeitet wurden, schafft Ihr eine wohltuende Unterlage für Euer Kind.

Während der Wachphasen sollte die Bauchlage gefördert werden. Wenn Ihr Euer Kind beim Stillen oder beim Fläschchen geben abwechselnd, mal links, mal rechts haltet, lernt das Baby bald, den Kopf zu halten. Auch beim Schlafen sollte das Köpfchen von Anfang an mal zur einen Seite mal zur anderen Seite liegen – so kann sich die Muskulatur gleichmäßig entwickeln.

 

 

 

Das Babybett – geborgen und sicher

„Im ersten Jahr sollte Ihr Baby im Schlafzimmer der Eltern im eigenen Bettchen schlafen“ – rät die WHO.

Das Schlafen im Elternschlafzimmer scheint eine wohltuende Wirkung auf Baby und Eltern zu haben. Das gleichmäßige Atemgeräusch soll einen positiven Einfluss auf die Atmung des Kindes haben und das Risiko eines plötzlichen Kindstods (SIDS ) senken. Auf einer festen Matratze sinken Babys nicht ein, sie liegen hier am besten ohne Kissen, im Schlafsack und auf dem Rücken. Das gemeinsame Schlafen im elterlichen Bett birgt höhere Gefahren, auch vom gemeinsamen Schlafen auf dem Sofa wird abgeraten.

Zum Stillen ins Bett der Mutter: Die Körpernähe beim Stillen tut Kind und Mutter gleichermaßen gut und wirkt sich auf die Beziehung zueinander aus. Dennoch: Nach dem nächtlichen Stillen sollte Euer Kleines im eigenen Bettchen weiter schlafen.

Worauf Ihr beim Baby-Bettchen achten solltet:
• Eine feste Matratze aus reinen Naturmaterialien
• Kein Kissen
• Ein Schlafsäckchen, keine lose Bettdecke
• Nur wenige, kleine Kuscheltiere, die das Kind nicht überdecken können
• Der Schlafsack – gut gebettet

Ein Schlafsack hüllt Euer Kind wohltuend ein und ist sicherer als eine Bettdecke oder ein Kissen. Euer Baby fühlt sich durch die Begrenzung geborgen und entspannt sich schnell. Achtet darauf, dass der Schlafsack nicht zu groß und der Halsausschnitt nicht größer als das Köpfchen ist.

Kleine Rituale oder das Summen eines Schlafliedes beim Anziehen des Schlafsacks schenken einen sanften, beruhigenden Rhythmus. Ein Schlafsack aus reiner Bio-Baumwolle oder aus Bio-Schurwolle hält Euer Kind im Sommer und im Winter warm ohne zu überwärmen.

 

Kühle Zimmertemperatur – so schläft es sich am besten

„Das Schlafzimmer sollte nicht wärmer als ca. 18°C sein, auch im Winter“ – rät die WHO.

Schwitzt Euer Baby im Nackenbereich während des Schlafs, so ist die Raumtemperatur zu warm – so lautet eine einfache Regel. Ein Schlafsack aus reinen Naturfasern entspricht den Bedürfnissen der Haut. Reine Schurwolle kann bis zu 30 Prozent ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Auch Bio-Baumwolle ist sehr saugfähig und durch ihre temperaturausgleichende Eigenschaft vor allem für die warmen Sommermonate geeignet.

 

Saubere Luft – rauchfreie Umgebung für Euer Kind

„Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt erhöht das Risiko für viele Erkrankungen, insbesondere auch für den plötzlichen Kindstod (SIDS)“ warnt die WHO.

In einer rauchfreien Umgebung fühlt sich Euer Kind wohl und bleibt gesund. Achtet darauf und raucht nicht in der Wohnung. Das solltet Ihr auch mit allen Menschen besprechen, die sich um Euer Kind kümmern – mit den Großeltern, Tagesmüttern und Babysittern – damit auch sie sich daran halten können.

 

 

Wir wünschen Euch alles Gute, viele unvergessliche Momente und eine gesunde Entwicklung für Euer Babys.