Ganz dicht am Himmel, hoch über dem Urubamba Tal, erwartete uns der Sonnentempel mit seiner mystischen Schönheit.

Eine lange Treppe führt von den Häusern der Stadt zum höchsten Plateau hinauf. Dort befindet sich ein aus der Inkazeit stammender Tempel, in dessen Mitte sich ein mächtiger Felsbrocken, der sogenannte Intihuatana befindet, von dem die Inka glaubten, an ihm sei die Sonne angebunden. Aus diesem Grund kommen nach wie vor jedes Jahr viele Menschen zur Wintersonnen-wende an diesen Ort, um der Sonne die Kraft zu geben, die sie ihnen im Sommer schenkt.

Außerdem haben wir dort wahnsinnig große und gut erhaltene Inkaterrassen gesehen, die stufenartig in die Hänge gebaut sind. Die Inka haben damals schon festgestellt, dass auf den Terrassen unterschiedliche Klimabedingungen herrschen und dementsprechend bewirtschaftet. So konnten sie mehr Feldfrüchte anbauen, um die Bevölkerung zu ernähren. Ihre Bewässerung erfolgte durch gut durchdachte Kanäle, die von Wasser gespeist wurden, das zuvor durch die Bäder der Tempelanlage floss.

Die tolle Atmosphäre hoch oben über dem Tal zog uns in den Bann und wir wären am liebsten stundenlang sitzen geblieben. Aber auch beim Abstieg konnten wir den fantastischen Ausblick über die Berge und das ganze Heilige Tal genießen.