Gestern klingelt das Telefon auf meinem Schreibtisch… eine Mitarbeiterin aus dem Versandretouren-Bereich, die mich gerne sprechen möchte.
Wir treffen uns nach der Mittagspause auf einen Kaffee und während ich mit einer Rückfrage zur aktuellen Pressearbeit rechne, überrascht mich meine Kollegin mit einer Aktion zur Rettung des Regenwalds.
Ganz andere Baustelle also und irgendwie auch wieder nicht, zumal hessnatur sie erst auf die Idee gebracht hat. Der „Regenwald Report“, der derzeit mit jedem Paket an unsere Kunden verschickt wird, wäre ihr in die Hände gefallen. Der Bericht über die illegale Abholzung der Regenwälder hätte sie schwer erzürnt und sie möchte was dagegen tun.

Dass unsere Kunden die im Heft enthaltene Unterschriftenliste zur Unterstützung des EU-Importverbots für illegale Hölzer erhielten wäre ja gut und schön, aber da könnte man bzw. frau doch noch mehr tun.

Sprachs, schnappte sich das Heft und ist seitdem auf der Jagd nach Stimmen. Nicht nur in allen Abteilungen bzw. Bereichen von hessnatur sondern auch bei Freunden, Bekannten, bei Freunden von Freunden und Vereinen. Meine Rolle bei der Geschichte ist eher die einer unbedeutenden Nebendarstellerin. Ich versende die gesammelten Unterschriften Ende Februar im Namen von hessnatur an den Regenwald e.V. Und die Moral von der Geschicht: die gibt es eigentlich nicht.

Ich fand den Enthusiasmus und das Engagement meiner Kollegin (die namentlich leider nicht genannt werden möchte) einfach klasse und dachte, das ist ein nettes Intro für meine eigentliche Botschaft:

Lest den Artikel und setzt Euren Namen auf die Liste!