Prof. Götz W. Werner übernimmt Beiratsvorsitz bei hessnatur

Der Beirat von hessnatur hat sich neu konstituiert, zum neuen Vorsitzenden wählten die Gesellschafter Prof. Götz W. Werner, Gründer und Gesellschafter des Handelsunternehmens dm Drogerie Markt.

Prof. Werner übernimmt damit die Funktion von Marc Sommer, der sich auf das operative Geschäft konzentrieren wird und zum 1. Oktober dieses Jahres den Vorsitz der hessnatur-Geschäftsführung übernommen hat.

Weitere Informationen dazu gibt es hier in unserer Pressemitteilung.

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Kommentare
  • Monika Dietrich ,

    EIN HOFFNUNGSSCHIMMER!

    wen es interessiert: bei youtube finden sie zahlreiche interviews, vorträge mit, von götz werner.

    monika dietrich

    Antworten
  • Esther Groh ,

    Ist dies wirklich ein Hoffnungsschimmer oder fällt hier ein weiterer Held vom Podest?
    Götz Werner habe ich bisher als ausserordentlich integre Persönlichkeit wahrgenommen und es fiele mir nicht im Traume ein, anzunehmen, er habe sich kaufen lassen oder könne in naiver Unkenntnis sich auf eine Konstellation einlassen, deren Zweifelhaftigkeit bei näherer Beschäftigung offensichtlich ist.
    Was also bedeutet diese Personalie Werner? Sie wäre so viel überzeugender, wenn mit der Nachricht nicht gleichzeitig eine andere verknüpft wäre, nämlich die von Herrn Sommers Amtsantritt als Leiter der Geschäftsführung von Hessnatur. Jetzt also doch. Was noch vor wenigen Wochen auf das entschiedendste dementiert wurde, hier wird es Faktum. Das beruhigt die Skeptiker nicht gerade, sondern gießt Öl ins Feuer. Da fragt man sich auch weiterhin, ob Hessnatur nicht am Ende das Schatzköstlein von Herrn Sommer werden soll, vielleicht eine spät entdeckte Liebe zu mehr Moral und Ethik im Business, so nach der Saulus zu Paulus Methode, beispielsweise. Und ob Herr Sommer womöglich unter den nicht genannten Investoren von Capvis stecken mag, den lächerlichen Kaufpreis hätte er vermutlich durch Zerhauen seines Sparschweins hinlegen können.
    Aber zurück zu Götz Werner. Dem Geschätzten, dem man Vertauen und Hochachtum entgegenbringen ,möchte und der ja immerhin, im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen, durch sein bisheriges unternehmerisches Handeln die Einheit von Worten und Taten bewiesen hat.
    Soll uns jetzt der Schurke im Schurkenstück abhanden kommen? Haben wir es mit einer überraschenden Wendung im Stück zu tun, ach je, und die Bösen sind ja die Guten und wir haben uns die ganze Zeit getäuscht? Ein Exkurs in die Geschichte des Musiktheaters mag da als Beispiel gelten: Als Mozart und Schikaneder seinerzeit an der Zauberflöte arbeiteten, hatten sie zunächst ein recht simples Märchenstück im Sinn, die Guten waren die Guten (also Königin der Nacht als arme berubte Mutter) und die Bösen waren die Bösen (mit Sarastro und seinem Priesterpack als Oberschurken). Am Ende sollte der Primz die Prinzessin retten und zu ihrer Mutter zurückbringen. Dummerweise war ein Konkurrenzunternehmen schneller und lancierte wenige Tage vor der Zauberflöte eine Zauberzither mit sehr ähnlichem Inhalt. Hierauf ergab sich für Mozart und Schikaneder die Notwendigkeit umzudisponieren und schnell ein anderes Ende zu erfinden. Also wurde rasch der moralische Kompass umgepolt – was natürlich dramaturgisch auch viel ergiebiger ist – und während des Stücks ändert sich die Verortung von Gut und Böse. Eine sehr interessante Inszenierung aus Großbritannien setzte vor einigen Jahren hier sogar nochmal einen drauf, indem sich nach Verklingen des letzten Taktes der Musik hinter dem jungen Paar die Tore zu Sarastros Burg schlossen und man sah, dass die Tore mit eindeutigen faschistoiden Symbolen geschmückt waren, während die „böse“ Königin in Sträflingskleidung ins Lager geschickt wurde …
    Man möge mir die Abschweifungen verzeihen, aber wo der Verstand versagt, kommt man vielleicht mit Assoziationen weiter.
    Es ist schon klar, was Hessnatur und Capvis durch die Zusammenarbeit mit Prof. Werner gewinnen wollen.
    Nicht so klar ist, was Prof. Werner in diesem Spiel für eine Position einnimmt. Will er einen sich möglicherweise Verirrenden auf einen guten Weg führen, weil er diesem Erkenntnis- und Wandlungsfähigkeit zutraut?
    Sieht er Private Equity gar naiv oder unkritisch? Das kann man kaum annehmen, denn als Unternehmer wird er zu unterscheiden wissen zwischen in der Realwirtschaft geschaffenen Werten und Kapitalerträgen.
    Man will jedenfalls nicht glauben, dass Herr Werner sich als Deckmäntelchen für irgendetwas einsetzen ließe und ich hoffe inständig, dass er sich vor der Annahme dieser Position auch mit den Turbulenzen und Querelen um die Unternehmensübernahme durch Capvis beschäftigt hat und dass er versteht, warum wir kritischen Konsumenten (mit allertieftser Verbundenheit zu Hessnatur) das Gefühl haben, um so etwas wie verlorene Unschuld trauern zu müssen.
    Da Prof. Werner eine sehr bekannte und damit öffentliche Persönlichkeit ist, wünsche ich mir inständigst, er möge sich auch öffentlich zu den problematischen Themen äußern und sch nicht auf PR Floskeln herkömmlicher Unternehmensverlautbarungen beschränken.
    Also, ganz direkt gefragt: Lieber Prof. Werner, glauben Sie, dass Hessnatur unter Private Equity wirklich funktionieren kann? Und – glauben Sie, dass die jetzigen Eigentümer es ehrlich meinen mit den Werten? Warum wurde Wolf Lüdge entlassen? (Das haben Sie, Herr Werner nicht zu Verantworten, aber Sie arbeiten jetzt mit denen zusammen, die diesse Entscheidung gefällt haben.)
    Wir Kunden von Hessnatur sind ausserordentlich interessiert an einem ergebnisoffenen, inhaltlich hochwertigen und fairen Dialog. Und wir wollen unsere Euros auch gerne weiterhin nach Butzbach tragen, nichts lieber als das. Aber gegenwärtg hat im Verwirrspiel um Richtig und Falsch erstmal der zweite Akt begonnen und wir befürchten noch viele Intrigen und Verwechslungen, bis wir zum hoffentlich guten Ende des Possenspiel kommen, an dem wir dann hoffentlich alle zu besseren – und uns besser machenden – Erkenntnissen gelangt sein werden.
    Mit vorzüglicher Hochachtung
    Esther Groh

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  • Joana Tur ,

    Ich werde mit meiner Kauftkraft auf keinem Fall einen Finanzinvestor unterstützen, der dabei ist, auf kosten gutlaufenden klein und mittleren Unternehmen, seine Spielregeln durchzusetzen und seine Investoren noch reicher zu machen. Deshalb werde ich nichts mehr bei Ihnen kaufen und zähle mich ab sofort als eine der ehemaligen langjährigen Kundinnen. Dass Herr Werner hier mitspielt macht mich eher traurig und bringt mich dazu, seine reale Einstellung zu der Rolle der Wirtschaft für die Menschen zu hintefragen.

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  • Tony Katz ,

    Ein Hoffnungsschimmer? Ja, durchaus, dennoch ist Herr Prof. Götz Werner ein Unternehmer durch und durch und also genauso Profiteur des kapitalistischen Systems.

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  • Farbenfreundin ,

    Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute, Hess Natur! Gute Leute im Vorstand sind wichtig. Apropos Personalie und @ T. Katz: Ich bin regelmäßiger dm Kunde und bin froh, dass durch diese Marke die Drogerie-Landschaft verbessert wurde. Auch hinsichtlich Preis/Leistung. Was spricht eigentlich gegen Unternehmerisches Denken? Möchte denn irgend jemand „plus“ machen, sondern immer nur drauflegen? Selbst in der Natur geht es nur um Ökonomie. Kein Adler kann fliegen, ohne dass er ökonomisch mit seinen Kräften und Fähigkeiten hantiert. Auch ein Mode-Unternehmen wie Hess Natur muss unternehmerisch und damit ökonomisch handeln. Ich freue mich auf die Zukunft!

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