Pressemeldung: hessnatur setzt rund 70 Mio. Euro um

hessnatur hat im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro erwirtschaftet. Dabei wurde ein starker Online-Neukundenzuwachs und eine positive Entwicklung im Sortiment Heimtex und Wäsche verzeichnet.

Weitere Informationen zum abgelaufenen Geschäftsjahr könnt Ihr hier in unserer Pressemeldung lesen.

Ähnliche Beiträge
Kommentare
  • Monika Dietrich ,

    wieviel umsatz hatte hess im 1910/1911?

    zu ihrer pressemitteilung rückgang im damensortiment:

    es muss nicht mit einer schwachen damenkollektion zu tun haben.
    es kann auch damit zu tun haben, das käuferinnen, die mit einem bestimmten bewusstsein bei hess eingekauft haben, dazu gehöre auch ich, aufgrund der aktuellen unternehmensstruktur eben nicht mehr einkaufen.

    mit freundlichem gruss
    monika dietrich

    Antworten
    • David Michele ,

      Liebe Frau Dietrich,

      es haben sich 250 Menschen (von insgesamt 1 Million) aus unserer Kundenkartei streichen lassen und wir bedauern dies sehr, aber eine spürbare Wirkung auf den Umsatz lässt sich nicht herleiten. Die Differenz zum Vorjahresumsatz (73 Millionen in 2010/2011) ist im Wesentlichen auf das schwache Sortiment zurückzuführen.

      Liebe Grüße.

      Antworten
  • Irene Erbe ,

    Offener Brief an Herrn Sommer

    Sehr geehrter Herr Sommer,
    ich wende mich heute an Sie als Geschäftsführer von Hess Natur und vor allen Dingen als Mensch. Mein Partner Andreas Schurack und ich sind seit vielen Jahren Kunden bei Hess Natur. Nun ist eine Situation eingetreten, die ich mir nie hätte vorstellen können. Hess Natur erlässt eine einstweilige Verfügung gegen meinen Partner und gefährdet die Existenz und das Wohl unserer Familie. Unsere private Situation ist folgende: Meinem Partner drohen 6 Monate Ordnungshaft und / oder eine Schadensersatzklage, die uns in 7 Jahre Privatinsolvenz treiben würde. Dies würde konkret heißen: Trennung von Vater und Kind, Wohnungswechsel, Wechsel des Kindergartens… und weitere bisher nicht absehbare Folgen über viele Jahre. Und das alles aufgrund eines sozialen Engagements, dass dem gesunden Menschenverstands entsprechend in einer mitteleuropäischen Demokratie unter das Recht der Meinungsfreiheit fällt. Wie konnte es dazu kommen? Ich möchte Ihnen gerne meine Wahrnehmung und Perspektive darstellen, in der Hoffnung dass der Mensch in Ihnen präsent genug ist, sich darauf einzulassen.
    Mein Partner und Herr Mosmann haben eine Website mit dem dem Namen „Wir sind die Konsumenten“ ins Leben gerufen um das Engagement der hnGeno zu unterstützen. Dies sollte eine Plattform sein, in der kritische Konsumenten sich zu Wort melden können. Eine Website, ins Leben gerufen von zwei Familienvätern, die ihre Zeit investierten ohne jeglichen persönlichen Vorteil davon zu erwarten. Nachdem die Plattform schon seit Monaten existierte, und sicherlich in der Firma viel Beachtung gefunden hatte, kam ohne jegliche Vorwarnung eine Abmahnung durch eine der größten Anwaltskanzleien der Welt ins Haus geflogen. Dort wurden bereits mehr als 3000 € Schadensersatz gefordert, sowie mit weiteren Maßnahmen gedroht und die beiden Männer zum Schweigen über den Sachverhalt aufgefordert. Wie kann es sein, dass nicht zuvor Kontakt aufgenommen und über die Formulierungen, an denen sich das Unternehmen scheinbar stieß, gesprochen wurde? Auf der Website wurden Fakten dargestellt, welche nach gründlicher Recherche veröffentlicht wurden. Durch den Anwalt von meinem Partner und Herrn Mosmann wurde Gesprächsbereitschaft signalisiert. Es lag beiden daran die Zusammenhänge des Verkaufs von Hess Natur mit Spekulation und Rüstungsindustrie wahrheitsgemäß und juristisch einwandfrei darzustellen. Was hätte es auch für einen Sinn Unwahrheiten zu verbreiten? Wie gesagt es geht um keinerlei persönlichen Profit und wir wären sehr froh, wenn wir weiterhin mit gutem Gewissen bei Hess Natur einkaufen könnten. Es wurde auf diese Bereitschaft zur gemeinsamen Absprache nicht eingegangen und einige Zeit später flatterte die einstweilge Verfügung ins Haus, erwirkt gleichsam durch einen juristischen Bulldozer, ohne Recht sprechen zu lassen. Nun dürfen weder die beiden Initiatoren der Website sich zu bestimmten Sachverhalten zu Wort melden, noch dürfen Konsumenten sich entsprechend auf der Website äußern, bei Androhung von 6 Monaten Ordnungshaft oder 250 000 € Geldstrafe. Und das, wie gesagt, ohne eine gründliche Prüfung der Wahrheit. Der Verdacht drängt sich auf, dass es hier gar nicht um Wahrheit geht. Was ist da passiert, wenn eine Kanzlei wie Allen & Overy auf zwei engagierte Privatpersonen losgelassen wird, ohne zuvor das Gespräch zu suchen (was Sie ja mit anderen Kunden intensiv gesucht haben, bis hin zu persönlichen Anrufen bei Einzelkunden)? Warum hat diese Website Sie so empfindlich getroffen, dass man eine Panzerkompanie gegen einen Spatzen losschickt? Sie haben die Geschäftsführung einer Firma übernommen, deren Kunden nachdenken. Nur so lässt sich erklären, dass die Website etwas bewirken konnte. Es ist den Kunden von nachhaltiger Bekleidung nicht egal wohin ihr Geld fließt, auch wenn sie hunderte Cardigans geschenkt bekommen. Wenn Sie nun gegen Herrn Schurack und Herr Mosmann vorgehen, dann ist es übertragen so, als wenn Sie sich gegen Ihre eigene Kunden und die Firmenphilosophie Ihrer eigenen Firma, sowie, davon bin ich überzeugt, der eigenen Mitarbeiter richten. Kann das gutgehen? Wie ich hörte, wurde der vorherige Geschäftsführer entlassen, weil er sich weigerte einen entsprechenden Weg zu gehen. Sind Sie sicher, Herr Sommer, dass Ihre eigenen persönlichen Überzeugungen sich mit dem wofür Hess Natur ursprünglich stand vereinbaren lassen und dass Sie somit in Ihrer Position richtig sind? Ich möchte Sie in keiner Weise kompromittieren, aber solche Fragen müssen erlaubt sein.
    Letztlich möchte ich Sie noch einmal daran erinnern, dass hinter Ihren Entscheidungen persönliche Schicksale stehen, auch meine Zukunft und die meiner 3jährigen Tochter.
    Ich bin gerne bereit, mich zu dem Thema persönlich mit Ihnen auseinanderzusetzen und würde mich sehr über Ihr Interesse freuen.
    Weiterhin möchte ich Sie bitten, diesen Brief an die Mitarbeiter weiter zu leiten. Ich denke Transparenz innerhalb des Unternehmens ist fundamental, damit Hess Natur wieder an Vertrauen gewinnen kann.
    Auch über Rückmeldungen von den Mitarbeitern würde ich mich in dieser ungeheuer belastenden und von Unsicherheit geprägten Zeit sehr freuen.
    Dieser Brief spiegelt ausschließlich meine ganz persönliche Haltung wieder.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Irene Erbe

    Antworten
    • Marc Sommer ,

      Sehr geehrte Frau Erbe,
      haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben, zu dem ich als Geschäftsführer von hessnatur und auch als Familienvater Stellung beziehen möchte.
      Kritik und Dialog gehören zur Kultur von hessnatur und sind ausdrücklich erwünscht: so werden auf dem hessnatur Blog kritische Kommentare der Community veröffentlicht; zudem gründen wir ab dem kommenden Jahr einen Kundenrat, um die Position unabhängiger und kritischer Kunden weiter zu stärken. Auch am runden Tisch suchen wir den Austausch mit kritischen Beobachtern. Als Geschäftsführer und Verantwortliche des Unternehmens hessnatur können wir aber nicht akzeptieren, wenn falsche Behauptungen unsere Kunden täuschen und deren Vertrauen in hessnatur schädigen. Deshalb gehen wir dagegen vor, wenn beispielsweise die Plattform „wir-sind-die-konsumenten“ diese falschen Tatsachen und den Boykottaufruf aktiv verbreiten, um unser Unternehmen wie auch unsere Mitarbeitern vor Rufschädigung und sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen zu schützen. Das erwarten nicht nur die Mitarbeiter von hessnatur, sondern auch unsere Kunden.
      Wie Sie sicherlich wissen, haben unsere Anwälte den Standpunkt der Herren Mosmann und Schurack durchaus berücksichtigt, bevor das Gericht die Verfügung erließ: Die Herren wurden im ersten Schritt per Brief gebeten, falsche Aussagen zu unterlassen und uns dies gegenüber mit einer Unterlassungserklärung zu bestätigen. Damit wäre das Thema aus der Welt gewesen. Stattdessen wurde über einen Anwalt deren Sicht der Dinge dargestellt. Auch unter Berücksichtigung dieser Antwort haben wir ein Gericht gebeten, den Sachverhalt zu prüfen und das Landgericht Frankfurt ist zu der vorläufigen Ansicht gekommen, dass die Behauptungen, wie beispielsweise „Zahlungen der Kunden von hessnatur gingen in die Rüstungsindustrie“ oder „die Anteilseignerin Capvis sei in die Rüstungsindustrie verstrickt“ zu unterlassen sind, weil sie eben nicht den Tatsachen entsprechen. Genau dies spiegelt der Wortlaut der einstweiligen Verfügung wieder.
      Da die juristischen Ausführungen anscheinend zu einigen Unklarheiten geführt haben, möchte ich Sie an dieser Stelle beruhigen und die Tatsachen wie folgt klar stellen:
      Hessnatur hat zu keinem Zeitpunkt von Herrn Schurack oder Herrn Mosmann Schadensersatz verlangt. Das wurde zum Teil in den Medien falsch berichtet; auch in den Online-Beiträgen von Herrn Mosmann wird dies nicht korrekt dargestellt. Tatsache ist, dass die Anwälte von hessnatur bei der Abmahnung und dem Verfügungsantrag den Betrag von € 200.000 als sogenannten „Streitwert“ nennen müssen, um die Gerichts- und Anwaltsgebühren berechnen zu können. Das bedeutet aber nicht, dass hessnatur oder sonst jemand von Herrn Schurack oder Herrn Mosmann die Zahlung dieser Summe einfordert. Konkret hat hessnatur von beiden Herren verlangt, dass sie ganz bestimmte falsche Behauptungen nicht weiter verbreiten.
      Herrn Schurack droht weder eine Geldstrafe von € 250.000 noch eine Verhaftung. Die Formulierungen in der einstweiligen Verfügung des Gerichts, mit denen Ordnungshaft und Ordnungsgeld angedroht werden, sind bei einstweiligen Verfügungen standardmäßig üblich und nur deshalb notwendig, weil das Gericht sonst nichts unternehmen könnte, wenn man die gerichtliche Anordnung nicht befolgt. Es ist aber ganz einfach: Hält man sich an die einstweilige gerichtliche Anordnung, drohen weder Ordnungsgeld noch Ordnungshaft. Zur Klarstellung möchte ich hinzufügen: ein Ordnungsgeld geht nie an den Antragsteller, es ginge also auch nicht an hessnatur, sondern immer an die Staatskasse, weil es letztlich nichts anderes ist als ein Bußgeld für den Fall, dass man sich über die gerichtliche Anordnung hinweg setzt.
      Damit steht weder Herrn Schurack noch Herrn Mosmann eine durch uns verursachte Privatinsolvenz aus dem Gerichtsverfahren gegen hessnatur bevor. Davon abgesehen lässt sich das finanzielle Risiko des Herrn Schurack sehr schnell eingrenzen und beenden, nämlich indem er eine Unterlassungserklärung abgibt oder die einstweilige Verfügung als abschließend anerkennt. Das ist ihm jederzeit, auch unabhängig von Herrn Mosmann, möglich.
      Da mir kritische und konstruktive Auseinandersetzung stets ein Anliegen ist und Authentizität und Transparenz zu den Grundwerten von hessnatur gehören, möchte ich Sie wie auch Ihren Lebensgefährten Herrn Schurack und Herrn Mosmann zu einem persönlichen Gespräch gerne hier in Butzbach einladen. Bitte machen Sie einige Vorschläge und wir können dann einen Termin abstimmen.
      Ich verbleibe mit freundlichem Gruß,
      Marc Sommer

      Antworten
  • Christian Felsch ,

    Sehr geehrter Herr Sommer,
    sehr geehrter Herr Michele,

    auch meine Familie und ich gehören zu den Kunden, die Ihr Engagement bei hessnatur mehr als nur kritisch sehen.

    Und da Sie nach der Capvis-Übernahme die offensichtliche Zurückhaltung der Kunden nicht an deren Kaufverhalten, sondern ausschließlich an den Streichungen aus Ihrer Kundenliste festmachen, gehe ich diesen Schritt und lasse mich/uns aus Ihrer Kundenliste streichen.

    Dies tue ich aus eigener, freier Entscheidung und nicht, weil andere besorgte/irritierte/verärgerte Kunden mich zu einem Boykott aufgerufen haben.
    Wie Frau Erbe bereits geschrieben hat, sind grade die hessnatur-Kunden durchaus in der Lage, sich ein eigenes Bild von ein paar Sachverhalten zu machen.
    Und in diese Bild passen renditeorientierte Private Equity-Finanzierungsmodelle à la Capvis einfach nicht hinein, weil sie das genaue Gegenteil dessen sind, für was Heinz Hess bei der Gründung des Unternehmens damals eingetreten ist, für was hessnatur in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet wurde und was wir Kunden (oder zumindest ein großer Teil davon) offensichtlich wollen: Sozialverträglicher Umgang mit Mitarbeiter, fairer Handel und ökologisches Reinvestment der Gewinne in ökologische und soziale Projekte für eine besser Zukunft.

    In diesem Sinne hoffe ich auf eine baldige Rückkehr von hessnatur zu alten Werten und werde derweil wo anderes kaufen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ch. Felsch

    Antworten
  • Monika Dietrich ,

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Seit wann kann man herssnatur-Produkte bei Otto-online erhalten.

    Mit freundlichem Gruss
    Monika Dietrich

    Antworten
  • Marc Sommer ,

    Sehr geehrter Herr Felsch,

    danke für Ihre Rückmeldung, auf die ich gerne persönlich eingehen möchte.

    Heinz Hess hat Mitte der 1990er Jahre in seiner Vision für die weitere nachhaltige Unternehmensentwicklung formuliert, dass das Zusammenbringen von Ökologie und Ökonomie eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft sei. Das ist die Maßgabe für uns bei hessnatur als auch für unseren Eigentümer Capvis. Und das wird nur funktionieren, wenn hessnatur seine Standards und Werte beibehält. Das schließt Wertschätzung und Miteinander unserer Mitarbeiter ebenso ein wie der faire Umgang mit unseren Partnern, Lieferanten und allen Menschen, die entlang der Herstellungskette für und mit hessnatur arbeiten.

    Dass die „alten Werte“ nicht verloren gegangen sind, als Heinz Hess das Unternehmen im Jahr 2001 an den KarstadtQuelle-Konzern verkaufte, beweisen die vergangenen Jahre unserer Arbeit so denke ich sehr gut. Beim „runden Tisch“ im Oktober 2012 habe ich gesagt, dass hessnatur wieder Herr seines eigenen Schicksals ist und eine gestalterische Freiheit hat, wie sie in dieser Form unter der Konzenregie nicht möglich gewesen ist. Das schließt unser Engagement in ökologische und soziale Projekte mit ein, die ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Wertekultur geworden sind. In der kommenden Saison wird es beispielsweise pflanzengefärbte Textilien geben – ein neues Projekt, das in Zusammenarbeit mit einer südamerikanischen Kooperative entstanden ist.

    Sie schreiben, dass „grade die hessnatur-Kunden durchaus in der Lage sind, sich ein eigenes Bild von ein paar Sachverhalten zu machen.“ Das ist auch gut so und wird von uns in naher Zukunft auch gefördert, wenn nicht sogar gefordert werden: Wir rufen im neuen Jahr dazu auf, sich für den hessnatur-Kundenrat zu bewerben und dabei konstruktiv kritisch unsere Arbeit zu beobachten.

    Gerne lade ich Sie auch zum persönlichen Gespräch für den nächsten runden Tisch ein, bei dem wir gerne über die Werte von hessnatur diskutieren können, die weiterhin die „alten“ sind.

    Beste Grüße,

    Marc Sommer

    Antworten
  • hessnatur ,

    Guten Tag Frau Dietrich,
    bei Otto.de werden seit November 2010 Produkte von hessnatur angeboten.
    Viele Grüße vom hessnatur PR & Social Media-Team

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.