Jetzt möchte ich noch kurz schreiben, wie es uns in der Schweiz ergangen ist. Nachdem wir uns sehr über die Nominierung gefreut haben, zum auserwählten Kreis zu gehören, fuhren Ingo Bittner und ich nach Zürich zur Preisverleihung. Nach der vierstündigen Fahrt ging es dann weiter nach Rüschlikon, einem Vorort von Zürich.

Die Preisverleihung fand im Gebäude des GDI statt, welches sich wirklich sehen lassen kann: In dem wirklich schönen – ich glaube, es ist im Bauhaus-Stil erbaut – Gebäude mit großen Glasfronten und Flachdach hat man einen grandiosen Weitblick auf den Zürichsee. Nach einem Vortrag von Herrn Bosshart und einer kurzen Vorstellung der nominierten Projekte folgte schließlich die Preisverleihung.

Zwar haben wir nicht den ersten Platz erreicht, aber denoch diesen tollen Pokal bekommen. Das Peru Botschafter Projekt überzeugte in den Kategorien „Fürsorge statt Kontrolle“ und „Der Kunde als Markenteilhaber“.

In heutigen Marken-Konsumenten-Beziehungen geht es immer mehr um die Teilhabe der Kunden an einer Marke und ihren Aktivitäten. Statt wie bisher um passive Kunden, die mit bestimmten Botschaften zu bestimmten Reaktionen veranlasst werden sollen. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die mit ihren Kunden auf Augenhöhe kommunizieren, sie als gleichrangige Partner behandeln und ihnen deutlich Gestaltungsspielraum einräumen.

Gewonnen hat übrigens die Wincasa AG mit irem Projekt “4-Generations.ch”.