2009-09-17_KampagneKanzlera
Die Sozial-Standards im Textilhandel rückte die Clean Clothes Campaign in den letzten 10 Monaten in den Fokus ihres Tuns. Mit den gesammelten Protestkarten zum Thema fand jetzt ein öffentliches Protestnähen vor dem Bundeskanzlerinnenamt in Berlin statt. Fairer Handel allein reiche nicht, kritisiert die Aktion für saubere Kleidung. „Der Staat müsse sicherstellen, dass für weltweit handelnde Unternehmen gesetzlich verbindliche Sozialstandards verpflichtend werden“, so die Pressemeldung.

Wer sich in der Textilbranche auskennt, weiß, wovon die Rede ist. Und wie aufwändig die Aufklärung, die Kontrollen und die Unterweisung der Menschen in den Produktionsstätten sind, um sie für bessere Arbeitsbedingungen zu gewinnen. Allein das Thema Kinderarbeit ist ein endloses. Deshalb ist jeder Schritt wichtig. Und Öffentlichkeitsarbeit erfüllt gerade hier einen notwendigen Zweck. Um die Sinne zu schärfen, um beim Kauf zu unterscheiden, wohin mein Geld fließt. Ich meine, ich spüre den Unterschied morgens schon beim Hineinschlüpfen.

Wer mehr wissen will, (es liest sich recht leicht und ist sehr aufschlussreich), hier findet Ihr die komplette Studie dazu. Es liest sich gut darin, dass eine EU-weite Verbraucherbefragung der Marktforscher von BBE ergab, dass das Thema Soziales für die Entscheidung von Modekäufern wichtiger wird.