Mit dem E-Roller zur Arbeit

Seit kurzem kann ich mit meiner neuesten Errungenschaft den Weg ins Büro antreten – oder besser gesagt fahren: Ich habe mir einen E-Roller zugelegt, der mich nun emissionslos – im Gegensatz zum Benziner werden beim Fahren keine Abgase produziert – fortbewegt.

Warum ein E-Roller? Ein Auto für die Wege zur Arbeit, zu Freunden und Familie oder zu Ausflügen in die nähere Umgebung erschien mir zu teuer, zum anderen wollte ich ein nachhaltigeres Fortbewegungsmittel, was umweltfreundlicher ist. Und ich den Berg hoch nach Hause nicht schwitzen muss…

Nach ausgiebigen Recherchen und Probefahrten habe ich mich schließlich für einen Roller von Govecs entschieden, der mit einer Lithium-Polymer-Batterie ausgestattet ist. Ähnliche Batterien sind auch in E-Autos eingebaut, pro Ladung kann man rund 100 Kilometer fahren. Was für den Roller – auch wenn zwei Personen damit unterwegs sind – eine sehr gute Reichweite ist. Vor einigen Monaten lag die Höchstreichweite noch bei 30 bis 50 Kilometern.

Geht die Akku-Kapazität zur Neige, muss der Elektroroller an eine ganz normale Steckdose und für ca. fünf Stunden aufgeladen werden. Und falls ich unterwegs mal liegen bleiben sollte, kann ich den Roller auch mit einer kurzen Zwischenladung für die nächsten Kilometer wieder flott machen.

Das Thema E-Mobilität (steht für Elektromobilität) erfährt derzeit eine richtige Renaissance. Laut dem Bundesverband E-Mobilität gibt es derzeit zwar „nur“ 3000 Elektrofahrzeuge in Deutschland, bis zum Jahr 2020 sollen es eine Million sein. Mindestens. Steigende Nachfrage und neue Produkte mit Elektro-Antrieb belegen diese Entwicklung ganz gut; neben Hybrid-Autos kommen reine Elektroautos auf den Markt, ebenso wie besagte E-Roller oder auch E-Bikes.

In Summe bin ich echt zufrieden: Der Roller ist leise, umweltschonend, hinterlässt keinen Feinstaub, die Kosten sind geringer als bei normalen Sprit (weniger als ein Euro auf 100 Kilometer) und ich komme in meinem Umfeld, salopp gesagt , „von A nach B“. Ohne zu schwitzen und auch mal zu zweit! Und Steckdosen sind ja glücklicherweise auch weiter verbreitet als Tankstellen 🙂 …

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Kommentare
  • nathalie ,

    nun ja, Steckdosen liegen aber selten auf der Strasse… Und den Roller hoch ins 3. OG zu tragen um ihn an die heimische Steckdose anzuschliessen ist doch auch nicht praktikabel? Mich würde wirklich interessieren wie du das machst, denn eigentlich hätt ich auch gern einen

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  • Steffi ,

    Hallo Nathalie,
    ja – auch bei meinen Fahrten habe ich noch keine Steckdose auf der Straße rumliegen sehen :o)
    Ich selbst habe den Luxus einer Garage. Da schiebe ich meinen Roller ganz bequem rein und wenn es Zeit ist, wird er dort über Nacht geladen.
    Ein Bekannter hat auch solch einen Roller und wohnt im 2. Stock. Der hängt während des Ladevorgangs einfach ein Verlängerungskabel aus seinem Fenster. Der Roller ist dann vorm Haus geparkt und bekommt sprichwörtlich den Strom „von oben“.
    Falls auch das nicht geht: Es gibt auch E-Roller mit herausnehmbaren Akku!
    Schönes Wochenende, Steffi

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