Bei uns im Haus wird schon fleißig an der neuen Herbst/Winter-Kollektion 2009 gearbeitet. Alle Designer sind im Haus und schauen sich die Muster ihrer Modelle an – da darf natürlich auch Miguel Adrover nicht fehlen. Er ist seit gestern zusammen mit seinem Assistenten Luis Corrujo (rechts im Bild) bei uns und arbeitet an seinen Entwürfen.

Das, was ich schon gesehen habe, sieht sehr interessant aus! U.a. gibt es einen Pullover und einen Rock, die von Motiven unserer Ausstellung „Hidden in Natur“ von der New York Fashion Week inspiriert sind. Gefertigt sind sie aus reiner Alpaka-Baumwolle, die aus Peru kommt. Vor Ort kümmert sich übrigens Matthias Hess, Sohn des Firmengründers Heinz Hess, um die Abwicklung mit unseren Lieferanten.

Gestern Abend war ich nach einem Termin noch länger im Büro und hatte die Gelegenheit, mit Miguel und Lluis zu „schnacken“ und ein kurzes Interview für den Blog zu machen. Here it is!

Miguel, warum hast Du Dich entschieden, für hessnatur zu arbeiten?

Miguel: Die Philosophie und die Geschichte der Marke war der Grund für mich, die einfach einmalig ist. hessnatur  wertschätzt die natürlichen Ressourcen unseres Planeten und macht daraus einzigartige Kleidung. Das ist die echte Verbindung zwischen uns, sich für Natur und Mensch gleichermaßen einzusetzen.

Du sagst, dass Kleidung für Dich sehr viel mit Botschaften zu tun hat. Was willst Du damit in dieser Hinsicht ausdrücken?

Miguel: Ich finde, dass Kleidung notwendig für jeden Menschen ist. Und deswegen sind auch alle Menschen für mich gleich, egal ob sie reich oder arm, schwarz oder weiß sind. Kleidung ist für mich so was wie ein „Kommunikator“, der Menschen miteinander verbindet und Kulturen zusammenbringt. Das, was ich mit meiner Kleidung rüberbringen will, ist einfach die Realität. Jeder sollte Kleidung haben, die weder unserer Erde noch den Menschen schadet, die auf ihr leben.

Wenn Du an Deinen Kollektionen arbeitest, von was lässt Du Dich inspirieren?

Miguel: Ich lasse mich immer von der Natur inspirieren, natürlich. Aber auch vom Leben, vom Alltag, der Politik und Menschen aus anderen Kulturen.

Du lebst und arbeitest auf Mallorca, wie kann man sich einen ganz gewöhnlichen Arbeitstag von Dir vorstellen?

Miguel: „I find the balance in the unbalance“.