Greenpeace in Butzbach

Als ich im Zug in Richtung Frankfurt sitze, lese ich in der regionalen Zeitung von der anspruchsvollen Aktion, die Greenpeace ins Leben gerufen hat: Das „Urwaldpostamt“, das im Vorfeld des UN-Klimagipfels die Bevölkerung auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen will und im Zuge dessen auch einen internationalen Fonds für Waldschutzmaßnahmen fordert. Der Protestmarsch von Konstanz nach Kopenhagen – hier startet am 7. Dezember der Klimagipfel – steht unter dem Motto „Laufen für CO2penhagen – In CO2penhagen muss was laufen!“.

Ein paar Zeilen weiter lese ich, dass die Greenpeace-Aktiven heute mit dem „Urwaldpostamt“ durch Butzbach wandern – schade, denke ich mir, Greenpeace in Butzbach und ausgerechnet jetzt sitze ich im Zug nach Frankfurt!

Aber: Glück gehabt! Als ich wieder aus Frankfurt zurückgekomme, treffe ich auf meinem Heimweg das Team am Marktplatz, kann ihnen zu der tollen Aktion gratulieren und mich mit ihnen austauschen! Achim Gresser vom „Urwaldpostamt“ erzählt mir, dass der Protestmarsch bislang sehr gut verlaufen ist. Die Stimmung sei bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen ebenso gut – trotz regnerischer Wandertage.

An jeder Station des Protestmarsches gibt es für die Politiker der Stadt das Logo der Aktion – eine Meerjungfrau – sowie ein Buchenpflänzchen als Symbol dafür, sich verstärkt für Klima- und Urwaldschutz einzusetzen. Auch dem Butzbacher Rathaus stattet Greenpeace bei ihrem Stop in Butzbach einen Besuch ab.

Ich wünsche dem „Urwaldpostamt“ auf dem weiteren Weg nach Kopenhagen noch viel Erfolg!