„Die wollen eine eierlegende Wollmilchsau!“ Kennen Sie den Spruch? Bestimmt, meistens folgt ihm ein resigniertes Seufzen. Bei uns aber nicht, denn wir haben eine! Oder vielmehr, wir haben tibetanische Grunzochsen. Sie lachen? Gut, dann noch mal ganz von vorne.

Also, die tibetanischen Grunzochsen, auch Yaks genannt, sind eine Rinderart, die im Himalaya, der Mongolei und dem südlichen Sibirien verbreitet ist. Das sind Regionen der Erde, die durch lange, harte Hochlandwinter und kurze Vegetationsperioden gekennzeichnet sind. In diesen Regionen sind Yaks tatsächlich eine Lebensgrundlage der Menschen. Yaks liefern Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Ihr Kot dient den Menschen mangels Holz oberhalb der Baumgrenze als Brennmaterial. Außerdem werden sie als Lastentiere eingesetzt und können bei Bedarf geritten werden. Das ist also ganz schön was!

Natürlich heizen wir bei hessnatur nicht mit Yak-Dung. Wir interessieren uns auch nicht für die groben Haare der Hochlandrinder. Wir bei hessnatur schätzen die feine Unterwolle, die man den Yaks im Frühjahr auskämmen kann. Rund 80 Prozent dieser Wolle hat einen schokofarbenen Braunton, 15 Prozent der Yakwolle ist grau und fünf Prozent dieser Wolle ist cremefarben. Laborvergleiche haben ergeben, dass Yakwolle zehn bis fünfzehn Prozent wärmer ist als Merinowolle. Und weil sie weich und leicht ist, wird sie mitunter sogar mit Kaschmir verglichen. Ansonsten ist sie so atmungsaktiv, saugfähig und geruchshemmend wie Schafswolle auch.

Aus dieser kostbaren Faser fertigen wir herrliche Strickteile wie einen Mantel mit einer Schulterpasse im Zopfmuster, diese Strickjacke mit Zopfmuster und Raglanärmeln oder einen schicken Langpulli mit Riesenrollkragen. Ungefärbt und ungebleicht, natürlich rein und herrlich kuschelig.

Die Yakwolle beziehen wir aus einem Familiennetzwerk in der Mongolei. Von der Yakzucht über die Reinigung und Veredelung der Wolle, die Familienmitglieder arbeiten Hand in Hand, nicht nur nach den strengen Richtlinien von hessnatur. Die Fair Wear Foundation mit Sitz in Holland hat den Betrieb in der Mongolei unter die Lupe genommen und ihm Vorbildlichkeit in Sachen Sozialstandards attestiert. Wir sind damit sehr zufrieden. Sie werden es auch sein – mit den herrlichen Strickwaren aus Yakwolle!