„Klares Ja zu Mitarbeitern und Marke“

Mit einem klaren Ja zu Mitarbeitern und Marke geht der Schweizer Investor Capvis, seit Juni 2012 Eigentümer des Butzbacher Naturmodelabels hessnatur, in den konstruktiven Dialog mit der Belegschaft. Am heutigen Donnerstag stellte sich Ricarda Demarmels als Vertreterin von Capvis gemeinsam mit der hessnatur-Geschäftsführung den Fragen der Mitarbeiter. Weitere Informationen dazu gibt es hier in unserer Pressemitteilung.

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Kommentare
  • noch ein Freund von hessnatur ,

    Vorweg: es ist das Mindeste, was ein Eigentümer einer Firma machen kann, wenn er ein klares Ja zu Mitarbeitern und Marke sagt. Das Statement war längst fällig und es freut mich für die Mitarbeiter, dass Capvis sich öffentlich noch Mal zu ihnen bekennt.

    Der Artikel selbst gefällt mir allerdings in einem Punkt nicht: ich kann es nicht leiden, wenn aus irgendwelchen Zahlen versucht wird, dem Leser irgendwelche Aussagen als die Wahrheit zu verkaufen.

    Die Aussage aus dem Artikel, nur weniger als 0,1 Prozent der Kunden haben sich in den vergangenen Wochen aus der Kundendatei streichen lassen, soll wohl den Leser glauben machen, 1) damit wären die bei der „Konsumentenseite“ registrierten Kunden keine echten Kunden. Die Worte im Artikel: “angeblichen hessnatur-Kunden, die noch nie bei hessnatur eingekauft hätten“. 2) es wären wenige. Weniger als 0,1 Prozent klingt völlig unbedeutend.

    zu 1) Tatsächlich muss ich mich aus der Kundendatei nicht streichen lassen, um nicht mehr zu bestellen. Beispiel: ich selbst. Ich habe auf der „Konsumentenliste“ unterschrieben, habe mich nicht streichen lassen, bestelle einfach nicht mehr. Ich habe bereits von ca. 25 Jahren im Laden in Bad Homburg eingekauft – da hatte ich noch gar keine Kundennummer und auch keine E-Mailadresse. Also kann nicht einmal eine statistisch vernünftige Aussage darüber getroffen werden, wie mein persönliches Nichtbestellen sich auswirkt, und schon gar keine Aussage über den Anteil der „echten“ Kunden. Selbst eine Zuordnung von Kunden zu den Personen auf der „Konsumentenliste“ ist nicht statistisch vernünftig möglich, da nicht genügend Daten vorliegen: Als Laden oder Telefonkunde brauche ich keine E-Mailadresse anzugeben und die auf der „Konsumentenliste“ angegebene E-Mailadresse ist die, an die man die Infos geschickt bekommen möchte und nicht zwangsläufig ein und die selbe, die ggf. bei hessnatur hinterlegt ist.

    zu 2) diese Zahl 0,1 Prozent ist sowieso eher unwichtig – wichtig ist, welches Kapital dahinter steckt. Wenn diese weniger als 0,1 Prozent der Kunden beispielsweise aber 20% des Umsatzes ausmachen würden, wäre das ein erheblicher Verlust.

    Und ganz allgemein: auch Personen, die gerne Kunden geworden wären haben sich auf der „Konsumentenseite“ registriert. So steht es zumindest deutlich in einigen Aussagen. Das wäre dann der statistisch normale Zuwachs an Kunden, von dem ein Teil dann eben doch nicht kommt…

    Es läßt sich noch mehr dazu sagen. Letztendlich werden sowieso die Zahlen am Ende des Geschäftsjahres sprechen.

    Mir persönlich geht es nicht um diese Zahlen. Mir tut es Leid um hessnatur. Mir geht es um die Verwendung meines Geldes und um die Sicherstellung der bisherigen Unternehmensstandards (Fair, Öko…). Ich kann es einfach nur nicht leiden, wenn aus irgendwelchen Zahlen versucht wird, dem Leser irgendwelche Aussagen als die absolute Wahrheit zu verkaufen und habe sie deshalb kommentiert.

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