Als ich heute morgen im Radio meinem Lieblingssender lauschte, während um mich herum wieder Hektik ausbrach, wurde ich an den heutigen Welt-Aids-Tag erinnert. Ein Grund, mich sofort an den Rechner zu setzen und für uns heute einen Blogbeitrag zu verfassen.

Natürlich habe ich erst mal gegoogelt. Von Bono und U2 war im Radio die Rede. Er ruft auf, mehr Geld im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit zu investieren. Da dies in Zeiten von Rezession und Wirtschaftskrise hinten runter zu fallen droht, sind wir alle aufgerufen uns zur Hilfe der vielen tausend Aidskranken in Afrika und weltweit zu bekennen. Für die nötigen Medikamente, Untersuchungen und Behandlungen , aber auch für Aufklärung und Verhütung.

Aids nicht zu vergessen, das ist vor allem auch ein Aufruf an die Junge Generation, der das Thema nicht mehr so präsent ist, wie uns, die wir mit dem Thema seit unserer Jugend konfrontiert sind. Auch der Welt-Aids-Tag, der 1988 von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen wurde, schafft nur ein kurzes Aufflackern der Aufmerksamkeit. Sorglosigkeit macht sich breit – das ist jedenfalls das, wie ich es erlebe.

Vor ca. 15 Jahren habe ich selbst sehr nahen Kontakt mit Aids gehabt, habe einen guten Freund an diese Krankheit verloren und ihn begleitet bis zum Ende. Deshalb ist es mir auch persönlich wichtig – wie Bono von U2 – diese Krankheit in unserem Bewusstsein zu halten. „Viele glauben, dass diese Pandemie auf dem Rückzug ist und der Job erledigt sei … Aber dem ist definitiv nicht so“, sagt Bono.

Also: Wir sind heute dabei! Vergiss Aids nicht – zeig Schleife!