Lärmbekämpfung fängt bei sich selber an. Immer mehr ist es normal, dass Türen selbstschließend sind, was sie dann auch mit einem mehr oder weniger lauten Knall tun. Ein Schritt zu weniger Lärm ist, die selbstschließende Türe zu halten, um sie sanft schließen zu lassen. Das hilft nicht nur gegen den Lärm, es entschleunigt auch den Alltag und hilft zusätzlich dem Stressabbau.

Dem hörbaren Lärm ist gut zu begegnen. So hören Sie beispielsweise Stille statt Musik, wenn Sie bei hessnatur anrufen und auf eine Beratung warten. Es gibt Hörschutzhilfen und Lärmschutzmaßnahmen für Büroräume und weitere Arbeitsorte. Der Lärm, welcher unsere Gesundheit am meisten belastet, kommt allerdings selten von außen, sondern von innen. Es sind unsere Gedanken, welche pausenlos unsere Hirne beschäftigen und es sind unsere Gefühle, welchen wir oft zu wenig Beachtung schenken.

Diesem inneren Lärm kann man gut begegnen, indem wir immer wieder für ein paar kurze Momente versuchen die Gedanken anzuhalten. Ein guter Moment, um eine solche Erfahrung zu machen, ist am heutigen 24. April zum internationalen Tag gegen Lärm, wenn um 14:15 Uhr weltweit Millionen von Menschen versuchen 15 Sekunden ruhig zu sein. Versuchen Sie in diesen 15 Sekunden folgende Übung und sie werden sehen, wie sich ein paar Bruchteile einer Sekunde Ruhe in Ihrem Hirn zeigt:

Fragen sie sich bewusst, welche Farbe hat mein nächster Gedanke? Diese Frage überfordert das Hirn und es macht einen kurzen Reset – einen kurzen Moment des Nichts. Je mehr man sich solche und ähnliche „unnützen“ Fragen stellt, desto mehr wird man feststellen, dass sich die Ruhemomente ausdehnen und die Kreativität zu Höhenflügen ansetzen kann. Sie erkennen, aus dem Nichts geschieht alles und nichts ist so befruchtend wie das Nichts.

Mehr zu diesem Thema können Sie nachlesen, wenn Sie Eckhard Tolle und Dr. Frank Kinslow „googeln“. Viel Freude in der neu entdeckten Stille und Kreativität wünscht Ihnen Christian Peter, hessnatur Schweiz.