Ende Januar war es wieder soweit. Mit großer Freude aber auch mit einem seltsamen Gefühl im Bauch besuchte ich meine ehemalige Schule in Giessen an der ich 1982 mein Abitur gemacht habe.
Seit 5 Jahren bin ich als „ehemaliger“ an einer Veranstaltung des Fördervereins der Friedrich Feld Schule beteiligt: Die sogenannten „Berufsorientierungstage“ sollen den Schülern die Möglichkeit geben, sich über Berufsbilder zu informieren und aus erster Hand zu erfahren, wie es im alltäglichen Arbeitsleben so zugeht.

Hierzu aktiviert die Schule ehemalige Schüler aus den unterschiedlichsten Branchen, die dann von ihrem beruflichen Werdegang und dem Unternehmen in dem Sie tätig sind, berichten. Die Schüler hatten die Möglichkeit „Ehemalige“ aus den Bereichen Banken und Versicherungen, Automobil, Immobilien, Werbung und aus der Textilbrache kennen zulernen und bei Bedarf Kontakt aufzunehmen.

In diesem Jahr war ich erstmals als Mitarbeiter von hessnatur am Start. Der Klassenraum war gut gefüllt mit Schülerinnen und Schülern aus der 12 und 13 Klasse der Friedrich Feld Schule.
Neben einer kurzen Unternehmensvorstellung von hessnatur konnte ich den Schülern zum Einstieg einen kurzen Einblick in Aufgabenschwerpunkte des Finanzen und Controlling-Bereiches von hessnatur geben. Gerade die Orientierung bei den kaufmännischen Berufen ist für die Schüler von großem Interesse, da es sich um ein berufliches Gymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaft handelt.

Danach ging es weiter mit der Vorstellung der Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten die hessnatur bietet. Und das sind mehr als man vermutet.
Ausbildungsmöglichkeiten gibt es für Bürokaufleute, Fachlageristen, Einzelhandelskaufleute, Werbekaufleute und Fachinformatiker. Ebenfalls sehr gefragt ist die Möglichkeit ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren.

Im Anschluss daran, hatten wir noch ausreichend Zeit Fragen zu beantworten und den Schülern ein paar „Tipps“ zu geben. Vor allem ging es dabei um den Vergleich zwischen einem Studium an der Universität oder einem berufsbegleitenden Studium, um Verdienstmöglichkeiten aber auch um Fragen rund um das Thema Finanzen & Controlling. Ein Schüler fragte mich: „Können wir das was wir an unserer Schule in den Fächern Buchführung und Wirtschaftslehre lernen später wirklich gebrauchen?“ Zur Freude des anwesenden Lehrers konnte ich diese Frage mit einem klaren „ja“ beantworten und auch mit einigen Beispielen belegen.

Es war aber auch noch Zeit, den Schülern zu berichten, was aus meiner Sicht bei der Berufsorientierung wichtig ist. Das ist zum einen ein Unternehmen das von seiner Philosophie und seinen Grundwerten zu einem persönlich passt, und zum anderen ein Aufgabengebiet das einem sehr viel Freude und Spaß bietet.

Beide Punkte konnte ich bei meiner „Berufsorientierung“ umsetzen und ich wünsche den Schülern, dass es im Rahmen Ihrer weiteren Ausbildung ebenso gelingt.
Infos zur Veranstaltung gibt es auch auf der Homepage der Schule.