Toller Erfolg für hessnatur und unser Engagement in Sachen Sozialstandards – auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Fair Wear Foundation, die am Freitag in Amsterdam stattfand, haben wir nach 2010 erneut den „Best practice“-Wettbewerb gewonnen! Im vergangenen Jahr hatte unser Monitoringsystem für Sozialstandards bereits den Preis der Mitgliederversammlung gewonnen.

Fünf ausgewählte Mitglieder –  darunter Stefanie Karl, die bei hessnatur für das Thema Sozialstandards zuständig ist –  konnten am Freitag ein aktuelles Projekt zum Thema Arbeitsbedingungen vorstellen. Jedes „Best Practice“-Projekt wurde von allen Mitgliedern bewertet – und unser Projekt zum Thema „Existenzsichernde Löhne“ hat die Fair Wear-Mitgliedsunternehmen am meisten überzeugt!

Im Rahmen des Projekts wurden in den vergangenen Monaten alle 142 Produktionsstätten, die für hessnatur Kleidung herstellen, befragt, was eine vollzeitbeschäftigte Näherin bzw. ein vollzeitbeschäftigter Näher monatlich mindestens, maximal und im Durchschnitt an Nettolohn erhält.

Zusätzlich wurde analysiert, welche Mindestlöhne (so genannte „minimum wages“) es in den verschiedenen Produktionsländern gibt, wie die Armutsgrenzen verlaufen und welche existenzsichernden Löhne (so genannte „living wages“) angesetzt sind. Mit dieser Analyse konnten unsere Experten feststellen, wie gut die Näherinnen und Näher tatsächlich bezahlt werden. Damit ist die Basis gelegt, um existenzsichernde Löhne in den Produktionsbetrieben anzustreben und in Zusammenarbeit mit Lieferanten umsetzen.

Mehr zum „Members’ Day“ der Fair Wear Foundation gibt es heute hier im Blog.