hessnatur-Botschafter: Das ändert sich beim Mitmachen

Unser Projekt der hessnatur-Botschafter für Peru erfreut sich momentan reger Beteilung. Wir stellen dabei allerdings fest, dass einige Teilnehmer schummeln. Aus diesem Grunde – und aus den Erfahrungen aus dem Stylingwettbewerb – haben wir uns jetzt entschlossen, die Sicherheitsvorkehrungen straffer zu gestalten, um ein Maximum an Fairness für alle Teilnehmer zu gewährleisten.

Deshalb werden wir am Donnerstag, 27. Mai alle eingegangenen E-Mail-Adressen auf ihre Echtheit überprüfen. Diese Maßnahme wird dann dazu führen, dass mehrfach genutzte Adressen nicht mehr bei den Bewertungen zählen. Im Sinne der Fairness werden die Karten noch einmal neu gemischt – und das vorläufige Ergebnis wird dann wohl auch anders aussehen.

In dem Zusammenhang werden auch alle Bewerter, die bislang abgestimmt haben, noch einmal angeschrieben. Mit der E-Mail von uns bekommt Ihr einen Link, den Ihr bitte aufruft und damit Eure Bewertung der Peru-Botschafter bestätigt. Erst wenn der Link wirklich bestätigt ist, geht Eure Stimme auch in die Bewertung der Bewerber ein (bei den E-Mail-Adressen, mit denen geschummelt wurde, ist dann eine Mehrfach-Bewertung nicht mehr möglich).

Ab sofort werden die Beitrags-Bewertungen u.a. ebenfalls mit dieser E-Mail-Bestätigung versehen, damit die Abstimmung für das Projekt auch wirklich fair bleibt.  Das führt dazu das die Punktzahl für eine kurze Zeit bei allen Teilnehmern auf Null gesetzt wurde.

Wir hoffen, dass das Ändern der Bewertungsmodalitäten in Eurem Sinne ist und einen fairen Wettbewerb gewährleistet. Dabei ein dickes Dankeschön an alle bisherigen Teilnehmern, die sich bei der ganzen Sache wirklich sehr viel Mühe geben. Wir sind begeistert und wir freuen uns über jede weitere Bewerbung. Der Wettbewerb läuft ja noch – und entschieden ist noch nichts. 🙂

Ursprünglich hatten wir das Berwerbungsende für die hessnatur-Botschafter auf den 15. Juni 2010 gesetzt. Um auch den Bewerbern eine ordentliche Gewinnchance zu geben, die sich später bewerben oder durch  unfaire Praktiken benachteiligt worden sind, werden wir die Bewerbunsfrist bis zum 1.7.2010 (um 23:59) Uhr verlängern.

Das gilt natürlich auch für die Bewertungen. Nachdem die Bewertungsmodalitäten angepasst wurden, sind die Karten wieder neu gemischt und das Ergebnis der hessnatur-Botschafter offen.

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Kommentare
  • Yvonne ,

    @ Noel Klein-Reesink

    Hallo Noel!
    Ersteinmal großes Lob für Nachbessern! Und das die Sicherheitsvorkehrungen straffer sind.

    Das Nachbesserungsergebnis des Stylin-Wettbewerbs fand ich nicht so gelungen (hatte dazu Beitrag „Gewinner des Styling-Wettbewerbs“ 22. März 2010 geschrieben).
    Was ist aus der Idee (Ideen der Kommentatoren – Styling zu präsentieren, Austausch/ Empfehlungen unter Kunden/ Neukunden) nur geworden? Ich finde mich da nicht wieder. Schade!

    Und Schummeln… nein danke, wo bleiben da die hessnatur-Werte z.B. Persönlicher Umgang mit Wertschätzung und Achtung. „Kuscheln im Internet“ – Posten auf Facebook und Co. – kann ich nachvollziehen. Verbreitung, Werbung, Bekanntmachung usw.. Nur für mich passt es nicht zum Wettbewerb und „wildes“ Verbreiten/Werben nicht zu hessnatur. Um was geht es?
    Modemarke mit Geschichte sollte Vorbild sein, Mehrwert bieten.

    Das Projekt hessnatur-Botschafter für Peru gefällt mir sehr. Finde es toll, das hessnatur die Möglichkeit bietet, hinter die Kulissen zu schauen, Einblick in Herstellungsprozesse zu geben, Alpakas und Kleidung aus Alpaka-Wolle kennen zu lernen usw..
    Nur wer gewinnt: der der fleißig Beitrags-Bewertungen mobilisiert?
    Nicht gerade Motivation für die großartige Mühe der Teilnehmer.
    Meiner Meinung nach, sollten sich hessnatur-Botschafter (wenigstens ein Stück weit) mit hessnatur – Unternehmen, Werte, Philosophie, Vision usw. – identifizieren.

    Grüße!
    Yvonne

    P.S. ich habe Beiträge zum Projekt genutzt, um einer 4-Jährigen ein Alpaka zu zeigen, erklären 😉 .

    Antworten
  • michaela berger ,

    an und für sich finde ich die idee mit den e-mail-bestätigungen super. wäre diese idee nicht erst wochen nach beginn des wettbewerbs eingeführt worden.
    viele meiner freunde haben mir mitgeteilt, dass
    – deren bestätigungsmail im spam gelandet ist bzw. dass sie die mail dorthin verschoben haben, weil sie – da seit dem voten schon wochen vergangen sind – mit „hess natur“ einfach nichts mehr anzufangen wussten
    – die erhaltene bestätigungsmail „leer“ und der eigenliche bestätigungslink in einem anhang versteckt war
    – sich der bestätigungslink nicht bestätigen lässt (weil „sich beim draufklicken alles aufhängt“ – und nach ein paar vergeblichen versuchen gibt jeder auf)
    da wir den leuten, die bislang für uns gevotet haben, nicht unendlich auf die nerven gehen wollen, haben wir (und sicher auch so einige unserer mitbewerber) auf diesem weg die hälfte unserer stimmen verloren. das trübt die teilnahmefreude doch ziemlich.

    Antworten
  • Christian (hessnatur ,

    @Michaela Berger
    Sollten die Probleme weiterhin bestehen, sende bitte eine E-Mail an unsere Kundenbetreuung unter dialog@hess-natur.de. Du solltest dann innerhalb von 24h eine Antwort erhalten.

    Viele Grüße, Christian Steinhauer

    Antworten
  • Astrid Kind de Mercedes ,

    Liebe Freundinnen und liebe Freunde, liebe KollegInnen, liebe UnterstützerInnen,

    wir DANKEN Euch herzlich für Euer Vertrauen und Eure Unterstützung bei unserem Vorhaben, für HessNatur als BotschafterInnen nach Peru zu fahren.
    Wir haben mit vielen Menschen neue Kontakte geknüpft und Gespräche über Nachhaltigkeit und faires Handeln geführt, was uns sehr bereichert hat.

    Heute möchten wir Euch mitteilen, dass wir aus dem Bewerbungskarussel ausgestiegen sind.
    Mit dem Rückzug unserer Bewerbung möchten wir ein Zeichen setzen für einen fairen und achtsamen Umgang miteinander.

    Wir sind mit viel Freude, Enthusiasmus und vielleicht auch mit Unbedarftheit an die Bewerbung herangegangen.
    In dem Bewertungssystem gibt es die Möglichkeit, 1 bis 5 Sterne zu vergeben. Wir dachten, dass alle vergebenen Sterne summiert gezählt würden.
    Aber wie wir im Laufe des Verfahrens bemerkt haben, gibt dieses System die Möglichkeit des konkreten Abwertens durch Vergabe von nur einem Stern. (irgendein interner Rechenschlüssel, der uns unerklärlich bleibt). Diese Möglichkeit wird jetzt, zum Ende der Laufzeit, verstärkt und systematisch eingesetzt, was wir als unfair empfinden. Das Negativvoting wird nach telefonischer Auskunft am 15.06. von HessNatur in dieser Form akzeptiert. So hatten wir uns einen fairen Wettbewerb nicht vorgestellt. Wir finden, dass solch ein System Ausdruck einer Gesellschaft ist, die Ellenbogen, Trickserei und Kampf als probates Mittel einsetzt. Politik und Wirtschaft führen uns vor, wohin das führt. Diese Haltung passt uns nicht.

    Als Mensch und als Shiatsu-Lehrerin gehören Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung zu unserem Leben wie das Lama nach Peru.

    Wir möchten uns weiter im Positiven ausdehnen, das Potential fördern und in respektvollem Kontakt und Wertschätzung miteinander leben.
    Gerne wären wir nach Peru gereist, hätten die dortige Herausforderung mit Freude angenommen, aber eben nicht um jeden Preis.

    Herzliche Grüße

    Ursula Eva Pellio und Astrid Kind de Mercedes

    Antworten
  • Michael Krause (hessnatur) ,

    Wir finden es schade, dass bei der Bewerbung für die hessnatur-Botschafter Peru offenbar mit solch harten Bandagen gekämpft wird und andere Bewerber absichtlich benachteiligt werden. Es gibt hier einige aktive „Zellen“, die das forcieren und eben nicht konstruktive Kritik üben. Auf der anderen Seite beobachten wir aber auch wirkliche faire Bewertungen.

    Ein faires Miteinander muss hier mit anscheinend harten Regeln erzwungen werden. Beim nächsten Mal sollten wir dann vielleicht nur noch positive Bewertungen zulassen? So oder so – wir werden am Ende noch über verschiedene Meachanismen prüfen, ob es über andere Wege noch Betrugsversuche gab und dementsprechend ausfiltern.

    Antworten
  • Beate Höneß ,

    Zuerst dachte ich: das ist ein toller werbegag von HessNatur, diese Perukampagne!!
    Jede Menge Leute erfahren davon, beschäftigen sich damit, fiebern mit den jeweiligen Kandidaten.
    Meine Kandidaten sind wegen des unfairen Bewertungsmodus inzwischen ausgestiegen. Und spätestens jetzt ist es eine große Negativwerbung für HessNatur.
    Es hat sich alles erst so gut angehört. Und dann muß man feststellen, daß auch hier von „fair“ keine Spur ist.
    Eine große Enttäuschung!!!

    Antworten
  • Katharina Albert ,

    Ja, dieses Vorgehen ist uns leider auch schon vor langer Zeit aufgefallen, Daraufhin haben wir bereits im April unsere Mitbewerber auf einen fairen Wettbewerb hingewiesen, was leider nicht so angenommen wurde, wie wir es uns erhofft haben.
    Schade, dass das nun sogar zu einem Rücktritt geführt hat. Wir wollen trotz alledem dabei bleiben, weil wir für uns in dem Projekt nach wie vor eine große Chance sehen.
    Wir wollen hiermit nochmals gerne einen Aufruf an die hessnatur-Community starten und diese zum Voten aufrufen, da sie durch ihre Stimme einen Beitrag zu einem fairen Wettbewerb leistet!

    Antworten
  • Katharina Albert ,

    GEGEN 1-STERNE VOTES!!!

    Liebe Mitbewerber,
    merkt ihr denn nicht selber, wie unglaubwürdig ihr euch macht???
    Ihr wollt nach Peru reisen, um dort die „FAIREN“ Handelsbedingungen von hessnatur zu entdecken und seid nicht in der Lage einen fairen Wettbewerb zu führen?!!?
    Das ist absolut unakzeptabel und widerspricht absolut der Unternemenskultur, des Unternehmens, das ihr als Botschafter in Peru vertreten wollt!
    Wir vergeben keine 1-Sterne Votes und fordern euch alle auch nochmals auf, es nicht zu tun!!

    Carolin Weier und Katharina Albert

    Antworten
  • Ursula Eva Pellio ,

    Liebe Carolin, liebe Katharina,

    ich bin auch fast sprachlos, was hier im Netz abgeht.
    Diese Art des Abvotens hat mir Fairness leider gar nichts zu tun. Schade. Ich bin froh, dass Ihr immer mal wieder hier auftaucht, Eure Meldungen sind in diesem Gewirre ein Lichtblick.

    Herzliche Grüße
    Ursula Eva Pellio

    Antworten
  • Anna Schweisfurth ,

    Hallo Zusammen,

    Obwohl die Bewertungszeit heute Nacht zu Ende gegangen ist, möchte ich mich im Nachhinein meinen Vorrednern anschließen.
    Ich finde es schade, dass während der Bewertungsphase auf diese Art und Weise Bewerber herunter gevotet wurden. Allerdings möchte ich grundsätzlich daran glauben, dass alle Bewerber versuchen mit fairen Methoden zu arbeiten. Natürlich kann man nicht alle Menschen die bei dieser Aktion mitgestimmt haben, kontrollieren! Wir wurden selbst massiv mit schlechten Bewertungen attackiert, und es ist nicht leicht sich diesem Vorgehen zu widersetzen, wenn er sich einmal etabliert hat.
    Ich finde, dass man diesem Teufelskreis von vornherein Einhalt gebieten hätte sollen. Warum kann nicht jeder nur 1 Stimme vergeben? Wir wissen alle, dass die negativen Bewertungen, mit teilweise wirklich bösen Kommentaren, nicht als ernst zunehmende Kritik zu werten ist! Es ging doch nur darum das bessere Team abzuwerten!
    Deshalb hoffe ich, dass hessnatur für die nächste Aktion die Sterne-Bewertungen ausschließt um die Wiederholung des Wahnsinns der letzten Wochen zu vermeiden.

    Viele Grüße,
    Anna Schweisfurth

    Antworten
  • Suse ,

    Ehrlich gesagt würde sich Hess Natur unglaubwürdig machen, wenn sie das Ergebnis – das ja ganz offensichtlich manipuliert wurde – so akzeptieren würden. Für mich als Kundin ist Seriösität gerade bei Bio-Fair-Trade-Produkten unglaublich wichtig – und die ist hier 100%ig verloren gegangen.
    Dass Hess Natur Negativ-bewertungen zuließ, kann ich mir nur mit mangelnder Erfahrung mit dem Medium Internet erklären – denn eigentlich müsste klar sein, dass man auf sowas grundsätztlich verzichtet und diese Möglchkeit zur Manipulation verleitet.

    Ich bin aus diesem Grund unbedingt für einen weiteren Wahlgang – diesmal eben nur mit der Möglichkeit, den Bewerber zu wählen, der einen am besten gefällt.

    Antworten
  • Nora Diesner ,

    Hallo,

    Wochen lang haben nun viele Bewerber ihre Mitmenschen genervt und angestachelt ihnen bei dem Voting zu helfen. Viele haben auch geholfen, wenn auch manchmal in die falsche Richtung.
    Allerdings ist es ein Teufelskreis, dem man sich ab einem Punkt nicht mehr entziehen kann.
    Ich erinnere mich an den Moment, wo wir auf einen der vorderen Plätze kamen und daraufhin sofort mit 1-Sterne-Bewertungen bombardiert wurden. Die Emotionen, die dadurch hervorgerufen wurden, will ich gar nicht beschreiben. Viele meiner Freunde kamen so wütend auf mich zu und fragten was das solle und ob hessnatur da nichts machen könne.
    Vor allem konnte man ja am Anfang, wo wir uns beworben haben, so oft man wollte mit der gleichen Emailadresse abstimmen!!!
    Mein Freund Chalid hat euch daraufhin eine Mail geschrieben, dass das ein unlauterer Wettbewerb ist! Erst dann habt ihr das Ganze umgestellt. Keine Ahnung, ob ihr das wegen unserer Email gemacht habt, aber auf jeden Fall kam dieser Verbesserungsansatz reichlich spät und hat damit auch alle, die sich davor beworben haben, in einen Strudel aus Massenemails und Telefonterror bei den Freunden gestürzt! Auch sind dadurch viele Stimmen verloren gegangen, schon alleine dadurch, dass viele den Link nicht erhalten haben. Ihre Praktikantin hat mich durch die Blume darauf hingewiesen, dass meine Leute nicht in der Lage sind, die Email zu finden. Ich habe daraufhin bei meinem Bruder persönlich im Emailaccount alle Spammails durchsucht, aber ich konnte auch nichts finden.
    Und dann kam das Runtervoten! Wir haben gleich zu Beginn dieses Spiels die Funktion in Excel dargestellt und sind schnell zu dem Schluss gekommen, dass sie sich einem Grenzwert nähert und der Sterne Durchschnitt die gesamte Funktion nach unten bzw. oben versetzt. Sinkt der Sterne Durchschnitt sind bei einem Punktestand nahe des Grenzwerte wesentlich mehr Stimmen nötig um wieder die selbe Punktezahl zu erreichen. D.h. man muss bei dem Spiel des Runtervotens mitmachen wenn man gewinnen will! Dies haben wir 2 Tage nach der Bewerbung herausgefunden und wundern uns nun sehr, warum die Initiatoren dieses Wettbewerbes nicht im Vorfeld schon darauf gekommen sind und nun Nachkalkulationen durchführen. Wie bestimmt alle Wettbewerber haben wir erst mit den 1 Sterne Bewertungen angefangen, als wir selbst schlechte Stimmen bekommen haben. This world is bad, but that´s live.
    Aber hessnatur hat nichts gemacht. Sie haben dieses Spiel zugelassen und führen es jetzt nach dem Ende der Bewertungsphase noch weiter.
    Ihr habt bei uns gute Bewertungen raus genommen, aber die Schlechten drin gelassen. Was das für Gefühle in einem verursacht, kann sich jeder denken.
    So lange haben wir versucht alle unsere Leute zu animieren, haben Flyer gedruckt und sind damit auf die Straße gegangen, haben 3 Zeitungsartikel mit einem Hinweis auf die Onlineabstimmung gemacht, haben unsere Freunde und Familien angebettelt uns zu helfen und alle ihre Leute zu kontaktieren, haben tagelang Emails geschrieben und tausend Fragen darüber beantwortet. Fast 2 Wochen und heute Nacht waren wir auf Platz 1. Alle Leute beglückwünschen uns und fragen wie wir uns fühlen, da wir jetzt wohl nach Peru fliegen.
    Und alles was wir sagen können, ist, das hessnatur noch ein „Kontrollprogramm“ über die Bewertungen laufen lässt und eventuelle „Betrüger“ ausfiltern will.
    Ja, genau, alle schauen uns schräg an und fragen was das soll und ob die wissen, wie sie da mit einem spielen.
    Was ist das denn für ein Kontrollprogramm? Und was filtert ihr aus?
    Etwa die Emails mit der gleichen IP-Adresse? Das kann ich euch erklären: Manche Leute konnten gar nicht abstimmen, da ihr Computer jedes mal abgestürzt ist, wenn sie die Bewerberseite aufmachen wollten. Andere haben nach 3 Stunden verzweifeltem Versuch uns angerufen und gesagt, sie kommen nicht weiter, die Seite sei völlig überlastet. Andere haben es zwar geschafft, eine Stimme abzugeben und den Link zu bestätigen, aber ihre Bewertung war nie zu sehen und wurde nicht gewertet. Deswegen hab ich alle, die von ihrem Computer daheim nicht abstimmen konnten, zu mir geholt und von meinem Computer stimmen lassen!
    Es ist so krass, welche Emotionen durch diesen Wettbewerb in den letzten Wochen in uns und in unseren Leuten entstanden sind!
    Wie schon weiter oben geschrieben wurde, ist das eine echt schlechte Werbung für hessnatur.
    Ich werde nie wieder an so einem Wettbewerb teilnehmen, wo nur Kontakte entscheiden, ob man weiter kommt. Nach dem Motto „Wer kennt die meisten Leute“ habt ihr diesen Wettbewerb gestartet und seid jetzt überrascht, wie unfair das abgelaufen ist. Aber in einer Welt, wie wir sie nun mal jeden Tag erleben, kann man nicht mit einer komischen Formel einen Wettbewerb starten. Und auch nicht mit irgendeinem „Kontrollprogramm“ beenden.
    Man muss mit offenen Karten spielen!
    Ich gehe mit dieser Mail gerne das Risiko ein, raus geworfen zu werden.
    Aber ich möchte, dass Alle erfahren, wie wir gerade fühlen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Gewinner nach diesen ganzen Hochs und Tiefs überhaupt noch auf die Reise freuen kann.
    Ich bin auf jeden Fall sehr müde, wenn ich an den Wettbewerb denke und freue mich schon auf Dienstag, wenn das Alles vorbei ist!
    Ich finde, dass hessnatur mit diesem Wettbewerb einiges falsch gemacht hat und sich nun echt anstrengen sollte, alle nicht noch mehr zu enttäuschen!
    Ich hoffe, dass ihr so einen Wettbewerb nicht noch einmal startet, sondern einfach intern überlegt, wer denn für euch als Botschafter fliegen soll. Schließlich ist es auch wichtig, wer für euch die Firma vertritt. Und das erfährt man nicht, in dem man alle auffordert ihre Kontakte spielen zu lassen. Es ist doch viel interessanter, wie viel Mühe sich die unterschiedlichen Bewerber bei ihrer Bewerbung machen und was sie sich einfallen lassen. Und vor allem mit welchen Hintergrund sie die Reise gewinnen wollen und warum ausgerechnet sie auch die Reise gewinnen sollten!
    In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende!

    Antworten
  • Naira ,

    Liebe hessnatur Strategen,
    uns als Botschafter-Bewerber wurde in den letzten Wochen einiges zugemutet.
    Auch wir waren tagelang auf Platz 1 – haben uns wohlwissend noch nicht auf die Reise nach Peru gefreut. Ich habe in diesem Blog im Juni daraufhingewiesen, dass die Negativ-Bewertungen (menschen) unwürdig und (politisch) unkorrekt sind. Wir haben unseren Unterzeichnern abgeraten, für alle anderen Teams negativ zu voten, es lag nicht fern sich dem Treiben anzuschliessen. ‚Darum geht es nicht‘ – wir wollten mit guten Gewissen gewinnen. Familie, Freunde und Bekannte sind mit uns wochenlang durch Höhen und Tiefen gegangen, wir zusammen haben ca. 300 Leute persönlich aktiviert auf Eure website zu gehen, über Euren Geschäftsphilosophie einen Moment nachzudenken, zu Euch Vertrauen aufzubauen (keiner gibt gerne seine perönlichen Daten heraus). Auch wenn ich noch nie etwas bei Euch gekauft habe (ich kaufe viel gleichwertige Produkte im Einzelhandel), bin ich ein Fan von hessnatur und habe von Euch geschwärmt und Euch die Aufmerksamkeit gegönnt.
    Letzte Woche war ich Gast bei der Konferenz ‚Far Beyond Organic‘ in Berlin, habe Mitarbeiter von hessnatur am Stand und am Buffett gesehen und mußte mich sehr zurückhalten, sie auf den unfairen Wettbewerb anzusprechen. Mir fehlen nach wie vor die richtigen Worte, ich wären sicherlich sehr emotional und spontan aufgebracht gewesen.
    Aber ich möchte in aller Öffentlichkeit nochmal protestieren, dass diese Art von ‚voting‘ nicht Euren hochgeschätzten Standards entspricht. Ich wäre dankbar, wenn Ihr Euch in den nächsten Tagen aufrichtig dazu äußern würdet. Ich würde diese ERklärung dann an meine enttäuschten, aufgebrachten Unterzeichner weiterleiten. Wie soll ich es ihnen erklären, was da schief gelaufen ist? Jeder durchschaut die Ungerechtigkeit und Gemeinheit im voting System.
    Welche ‚Wiedergutmachung‘ wollen Sie nun unternehmen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Naira

    Antworten
  • Birgit Schmidt ,

    Hallo Hess-Natur Team,

    ist es wirklich wahr, dass die Punkte durch ‚Negativ-Bewertung‘ anderer Teams zu Gunsten des eigenen Teams verändert werden können? Ich kann es nicht glauben. Wie kann das zu einer fairen Unternehmenspolitik passen?

    Das finde ich sehr schade.

    Birgit Schmidt

    Antworten
  • Claudia Burghardt ,

    Nachdem ich am Donnerstag meinen seit Wochen angestauten Frust schon am Telefon bei Frau Gisela Schucht losgeworden bin, versuche ich Ihnen meinen Ärger nun als konstruktive Denkanstöße zu erläutern :
    Ihre anfangs wirklich tolle Idee mit der Hessnatur Botschafter Bewerbung hat nämlich letztenendes leider bei vielen mächtig Ärger geschürt, und das wie ich finde zu Recht !
    Die meisten Bewerber haben die Sache wirklich ernstgenommen ; da wurde auf Bäume geklettert, Dreherlaubnisse in Museen erlangt, Zeichnungen gefertigt, mit Fimo gebastelt, lange fundierte Texte auswendiggelernt…So einen Clip hat man nicht mal eben in 30min gemacht ; bis zur technischen Fertigstellung dauerte das oft Tage. Dann wurden die Freunde angeschrieben, und eben nicht nur die Besten, sondern auch die Entferntesten ; alte Kontakte wurden wieder aufgewärmt, die Verwandtschaft mobilisiert, Arbeitskollegen überzeugt, damit all diese wiederum ihre eigenen Freunde anschreiben. Und jedesmal hat man HessNatur gegen Zweifel verteidigt : Die Sache ist nicht für eigene Webezwecke gedacht, die mails werden vertraulich behandelt und nicht weiterverkauft, HessNatur ist ein seriöses Unternehmen, alles ist durchdacht und geht mit rechten Dingen zu…
    Und damit die potentiellen Bewerter auch gut zurechtkommen, hat man den Leuten natürlich den direkten Link auf die jeweilige Seite gemailt. Bis dahin ist das alles mit viel Motivation, Enthusiasmus und Engagement passiert.
    Aber wie sah es auf Seiten von HessNatur aus ?

    1. keine Chancengleichheit wegen unausgereifter Technik :
    man kann sich doch an 5 Fingern abzählen, dass sich nicht nur 5 Hansel mit einem Foto bewerben ( 40-50 ist doch völlig angemessen) ! Wenn Sie also Videoclips bis zu 100 MB erlauben, muß die Internetseite so konzipiert sein, dass man sie auch leicht öffnen kann ! Je nach Computer und installierten Virusprogrammen (am Apple ging es noch am schnellsten) dauerte es oft ewig (meine Mutter hat einen ganzen Film angeschaut bis die Seite endlich geladen war !) Oft blockierte der Computer völlig, das System stürtzte ab (zum großen Ärger des Arbeitgebers, und dabei wollte man doch nur mal schnell im Büro für die Freunde werten). Dann kam dazu, dass man nie auf der gleichen Seite blieb und die Freunde alle Seiten mühsam öffnen und absuchen mussten ; für Ausländer sehr lästig, fast unmöglich ( besser wäre die neuen Bewerbungen auf neue Seiten zu setzten, und jeder behält seinen Platz). So, dann hat man endlich seine Bewertung abgegeben und will natürlich innerhalb der nächsten 2 Tage wissen ob es geklappt hat : Große Entäuschung ! Manche Bewertungen tauchten nach einer Woche noch nicht auf, andere aber schon nach 2 Stunden. Dann geht die liebe Tante natürlich davon aus, dass es nicht geklappt hat, und wertet nochmal, und ist dann schließlich 2mal drin ( natürlich gab es auch echte Betrüger, aber dieses ganze Durcheinander lag an den völlig unklaren und nicht zuende gedachten Regeln von HessNatur !)

    2. keine Konsequenz und Regeländerung inmitten der Laufzeit
    was passierte ab dem Moment, als Sie am 27. Mai die Regeln “verschärften“ ? Viele Bewerber haben zig ehrliche Stimmen verloren ! Jemand der im März gevotet hat, erwartet doch keine Bestätigungsmail, und schon gar nicht, wenn diese in den Spam-, Werbungs-,und Junkmails versteckt ist ! Das heißt wir Bewerber mußten mühsame Erklärungsmails verschicken (in unserem Fall auch noch auf 3 versch. Sprachen !) Und trotzdem : einige haben diese mail einfach nie bekommen ! Wir haben auf diese Weise nicht nur über hundert Stimmen verloren, das schlimmste aber war wieviel Ärger und Streit geschürt wurde !

    3. A propos Streit
    Nächtliche, verzweifelte Anrufe aus dem Ausland, genervte mails, Streit in der Familie von wegen das läge am alten Computer, der hätte schon längst weggemußt, oder der Vater kenne sich überhaupt nicht mit dem Internet aus…, Streit am Arbeitsplatz wegen abgestürtztem System, Bekannte, die sich in ihren anfänglichen Zweifeln bestätigt fühlen…Alles in allem viel vergeudete Liebesmühe und ein enormer Zeitaufwand ! Für viele Teilnehmer verlor das Projekt an Tiefe und Glaubwürdigkeit.

    4. A propos Wegwerfadressen
    Nicht jeder gibt bereitwillig seine private email-Adresse her. Und nicht jeder, der eine Wegwerfadresse verwendet ist ein Schummler, schon gar nicht, wenn er mit dieser auch bestätigt! Sie müssen also schon darauf hinweisen, dass Wegwerfadressen nicht erlaubt sind. Nicht klar ausgesprochene Regeln macht die Bahn frei für tatsächliche Schummler, aber auch die ehrlichen Bewerter werden bestraft. Übrigens hatten einige Internetkenner Angst, dass Hessnatur, so schlecht wie Sie technisch ausgestattet sind, nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen gegen Hacker eingerichtet hat. Wenn über 10000 email-Adressen im Umlauf sind, ist das für Manche ein gefundenes Fressen. Man kann also die Angst vor
    Mailmißbrauch und die Verwendung von Wegwerfadressen verstehen. Was aber gar nicht geht ist, dass Sie nach Teilnahmeschluss neue, den Teilnehmern unbekannte Filterverfahren anwenden, und schon bestätigte Stimmen wieder entfernen ! Was nützt es, dass man die Bewertungen anschauen kann, wenn sie nicht dem aktuellen Stand entsprechen ? Da macht das ganze Bewertungsystem mit den 1-5 Sternen ja überhaupt keinen Sinn ! Das führt zu :

    5. Unsicherheit und Wut wegen Irreführung (wenn auch von Ihnen ungewollt)
    Und das wieder wegen technischen Mängeln. In der Woche vor Teilnahmeschluss kam es zu einem völligen Durcheinander ! Da wurden an einem Tag zwei unterschiedliche email-Adressen vom gleichen Computer nicht akzeptiert, am nächsten Tag dagegen ohne Problem.
    Da ist jemand am 1. Juli nach Teilnahmeschluss am 1. Platz, am 2. Juli nicht mehr. Können Sie sich eigentlich vorstellen, was das für Emotionen auslöst ? Schließlich bleibt für die Gewinner nur noch knapp 2 Monate bis zu der Reise, und die 3 Wochen “Urlaub“ muss man ja auch irgendwie einplanen können. Als ich am Telefon erklärt bekam, dass bei Ihnen eine Person vor dem Computer sitzt und die emails per Handarbeit aussiebt, glaubte ich, ich träume. Es gibt doch dafür Filterprogramme ! Und dann wären die Bewertungen sofort auf dem neusten Stand ! Sie können doch nicht ein Projekt ins Leben rufen, das ausschließlich auf neuen Medien und Technik basiert (facebook, mails, Internet), und selbst nach Großmutters Art vorgehen und sich damit entschuldigen, sie wären nur ein kleines Unternehmen und hätten mit all dem nicht gerechnet. Dann lieber keine offene Bewertungseinsicht, und jeder wartet ruhig auf das Ergebnis.

    6. A propos doppelte IP Adresse
    In ihrer Rundmail vom 26.Mai haben sie die neuen Spielregeln erkärt, und das hinsichtlich der vielen doppelten e-mail-Adressen. Von IP-Adressen war hier nie die Rede. Ich war trotzdem unsicher und habe gerne Klarheit, habe also angerufen und gefragt, ob mehrere Leute vom gleichen Computer voten dürfen. Ihre Antwort, Zitat :“ Wir können doch nicht auch noch alle IP-Adressen überprüfen !“ Am 1.Juli habe ich bemerkt, dass einige meiner neueren Bewertungen wieder entzogen wurden, und zwar wegen der gleichen IP-Adresse ! Dagegen blieben die alten ( von vor dem 26.Mai und für andere Bewerber) , mit genau den gleichen IP-Adressen bestehen ! Erstens ist hier überhaupt keine Konsequenz mehr zu sehen, noch dazu ist diese nicht veröffentlichte Regelung völlig ungerecht ! Warum ?: Wir wohnen zum Beispiel in einer 4-er WG und benutzen einen einzigen Computer ; in vielen Familien gibt es nur einen Computer, aber jeder hat seine email-Adresse. Und : Dadurch dass viele Leute die Seite nicht hochfahren konnten, hat man sich bei denjenigen getroffen, bei denen es schneller ging !

    Résumé und Ausblick :
    Die Tatsache, dass Sie erst so spät auf die Idee kamen Bestätigungsmails einzuführen ist , man kann es nicht anders sagen, wirklich naiv ! Selbst mein 8Jähriger Cousin hat sofort zu mir gesagt :“ Ja aber da kann ich ja hundertmal für dich werten ! Wie überprüfen die das denn ? “ Meiner Meinung nach hätten Sie folgende Bewertungsregeln von Anfang an klar aussprechen sollen :
    – jeder Bewerter erhält am selben Tag eine Bestätigungsmail
    – jede email-Adresse wird nur einmal gewertet
    – gleiche IP-Adressen dürfen max. 5mal verwendet werden
    – die Bewertungen werden innerhalb 2 Werktagen veröffentlicht
    – Wegwerfadressen werden nicht akzeptiert
    – eingegangene email-Adressen werden weder für den HessNatur Newsletter noch für andere Werbezwecke verwendet.
    – die Gewinner werden am 4.Juli bekanntgegeben
    – der Sinn der Aktion für HessNatur ist totale Transparenz und Bekanntmachung

    Und das alles unter der Vorraussetzung, dass jeder die Internetseite ohne Probleme hochfahren kann, und die ganze Bewertungsprozedur nicht mehr als 10min in Anspruch nimmt !

    Weitere Zweifel :
    Die Tatsache, dass man 1-5 Punkte geben kann, stellt ein wirkliches Problem dar. Man kann in Gruppen Andere runterziehen. Besser wäre nur nur die Stimme abgeben, aber ohne Sterne. Auch problematisch : derjenige der die meisten Freunde hat gewinnt, ganz gleich der Qualität. Siehe “Indianer-Jones Bewerbung“. Irgendwie verliert das ganze an Tiefe. Wie wäre es wenn Hessnatur eine Vorauswahl trifft ? Konkret : das Projekt wird mit Vorlauf ausgeschrieben, so hat jeder Bewerber eine Vorbereitungszeit. Dann kann man sich innerhalb von 4Wochen bewerben (die ganze Sache darf sich nicht so ewig hinziehen) Dann trifft HessNatur eine grobe Vorauswahl je nach Bewerberanzahl, z.B. 10 ( Kriterien : Motivation sollte kein purer Eigennutz, genre Berufspraktikum, darstellen, themengetreu ( wie z.B. bei dem Fotowetbewerb“ das originellste Foto“ ), Engagement, etc.) Und dann kann man in einer zweiten Runde für die vorausgesuchten Bewerber voten.

    So jetzt ist es 3Uhr nachts und ich habe mir trotz Sommergrippe die Mühe gemacht ihnen meinen Standpunkt zu erläutern. Ich hoffe Sie nehmen sich all die Kritiken, die wahrscheinlich auch von anderer Seite eingehen, zu Herzen und entschuldigen sich nicht mit der Tatsache ein kleines Unternehmen zu sein. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, und man kann noch so gute Ideen haben, doch wenn man sie nicht 100% zu realisieren weiß, ist die ganze Idee nichts wert. Das wäre, wie wenn Sie tolle Schnitte für Kleidung kreieren, aber die Stoffqualität taugt nichts.

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia Burghardt

    Antworten
  • Carolin + Katharina ,

    Hallo alle zusammen,
    ihr sprecht uns aus der Seele. Wir wissen nicht wie uns geschieht und sitzen wie ihr alle auf heißen Kohlen, weil wir keine Antwort von hessnatur bekommen!
    Wir waren doch nach Bewertungsschluss eindeutig auf dem ersten Platz, bevor uns erneut (wie nach Einführung der Bewertungsmails) viele Stimmen verloren gingen/gelöscht wurden.
    Wir haben alle unsere Stimmen mit gutem Gewissen gesammelt und verstehen nun die Welt nicht mehr.
    Wir hoffen auf ein baldiges Statement von hessnatur.

    Grüße,
    Carolin und Katharina

    Antworten
  • Martin S. ,

    Ganz ehrlich liebe Leute, macht doch hier nicht so einen Wind. Ich finde es total positiv, dass Hess Natur diese Möglichkeit geschaffen hat. Wenn es diesmal nicht perfekt war, dann beim nächsten mal. Ich glaube nicht, dass die Firma euch absichtlich mit ihrer technischen Lösung ärgern will.

    Und davon, dass alle Leute (besonders in Deutschland) im Netz anonym grundsätzlich alles besser wissen, kann ich ein Lied singen. Mein Gott- so sind Wettbewerbe halt. Entspannt euch doch mal.

    Antworten
  • Elisa ,

    Hallo Zusammen,

    ich habe diesen Wettbewerb ein wenig beobachtet und mit Erstaunen festgestellt, dass Einige wirklich unendlich viel Zeit haben müssen.
    Dass bei dem ersten Wettbewerb dieser Art solche Fehler passieren, ist natürlich bedauerlich. Vielleicht sollten sich einige erstmal selber an die eigene Nase fassen, als mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Es waren ja wahrscheinlich nicht nur ein oder zwei Betrugsfälle. Ich bin mir sicher, dass das Unternehmen derartige Fehler zukünftig vermeiden wird, wenn es überhaupt noch zu einem solchen Projekt kommt.
    PS: Die Einführung der neuen Verfahren kommen ja nicht von ungefähr. Da fragt man sich wirklich, ob es überhaupt möglich ist in dieser Gesellschaft fair zu „spielen“.

    Elisa

    Antworten
  • Christian (hessnatur) ,

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure Feedbacks zum hessnatur-Botschafter-Projekt. Ihr habt uns über den Blog, per E-Mail und telefonisch viele Anregungen gegeben. Eure Vorschläge werden wir, wie auch schon bei dem Stylingwettbewerb, prüfen und in unsere künftigen Planungen einfließen lassen.

    Grundsätzlich sind wir bei der Konzeption des Botschafter-Projekts nicht davon ausgegangen, dass gezielt und in diesem Ausmaß betrogen wird.

    Wir haben Betrugsversuche entdeckt und mit vielen Maßnahmen, die nach außen nicht sichtbar waren, für einen fairen Ablauf der Aktion gesorgt. Euer Wunsch nach Offenlegung dieser Maßnahmen ist verständlich, würde jedoch in der Zukunft erneut unfairen Spielern die Türen öffnen.

    Da es sich um eine offene Abstimmung handelte, konnten auch die Teilnehmer selbst nicht verhindern, wenn andere so gennantes „Abvoten“ betrieben haben, um ihren Favoriten auf Platz 1 zu helfen. Diesen Teil der Bewertungssystematik werden wir für zukünftige Aktionen überdenken, da ein solches Abstimmverhalten nicht in unserem Interesse liegt.

    Da dies sicherlich nicht die letzte Aktion von hessnatur war, freuen wir uns Euch in Zukunft wieder als Teilnehmer begrüßen zu dürfen.
    Insgesamt hat das hessnatur-Botschafter-Projekt viele Menschen begeistert, und es wird sicher wieder Aktionen dieser Art geben.
    Wir freuen uns, wenn Ihr auch in Zukunft wieder als Teilnehmer mit Eurem Engagement und Eurer Kreativität dabei seid!

    Sonnige Grüße aus Butzbach!

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  • Birgitt Schaaf ,

    Liebe Verantwortliche bei Hess-Natur,

    es ist an der Zeit und gut so, dass die Schattenseiten unserer Gesellschaft und Unternehmen immer mehr ans Tageslicht kommen. Dass dies auch bei Hess-Natur der Fall sein würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Als ewig lange Kundin habe ich mich immer mit der Idee von Hess-Natur identifiziert, war froh, dass endlich ein Bekleidungsunternehmen sich Ethik, partnerschaftliches Verhalten und Wahrung der Ressourcen von Mutter Erde auf die Fahne geschrieben hat. Was ich jetzt im Zusammenhang mit Ihrer Peru-Aktion als begleitende Freundin einer Bewerberin erleben muss, macht mich betroffen und erschüttert meine gute Meinung von Hess-Natur in den Grundfesten. Dass Sie es nötig haben, sich für solch eine zweifelhafte Aktion mit solch verachtenden Methoden herzugeben, hätte ich nicht gedacht. Es klingt wie ein schlechtes Theaterstück, bei dem Ihnen die Regie aus den Händen geglitten ist. Ich glaube, dass die meisten vom Hess-Team ehrenwert und aufrichtig sind, aber wie wir wissen, stinkt der Fisch am Kopf zuerst….Man begegnet sich im Leben immer zweimal, ich bin sicher, dass dieser Bumerang zu Ihnen zurück kehren wird. Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, Ihr Unternehmen zu unterstützen und bitte sie, meine Kundennummer aus Ihrer Kartei zu streichen.

    Aber vielleicht lernen Sie aus dieser Aktion, bekennen Farbe und entscheiden sich in Zukunft für das Licht und geben dem Schatten keine Chance. Dann bin auch ich wieder an Ihrer Seite.

    Sonnige Grüße von der Mosel

    Birgitt Schaaf

    Antworten
  • Peter Kling ,

    Ich finde diese ganze Empörung ein wenig theatralisch. Das das nicht alles so gelaufen ist wie beabsichtigt sehe ich auch. Allerdings, Ich hab noch keinen Menschen gesehen, gerade keinen, der sein „Ethik, Werte, Gutmensch“ Schild 10 Meter in die Luft hält, der nur positive Seiten hat. In diesem Wettbewerb hat man gut gesehen (mich eingeschlossen) wie sehr man für eine kleine Belohnung Werbung für eine Firma macht, bei der man vorher noch nie eingekauft hat. Es haben sich ja auch viele junge Leute, z.b. Studenten beworben. Ob die sich die Klamotten von hessnatur leisten können, frag ich mich. Ich behaupte mal, dass für die meisten Bewerber die Reise im Vordergrund stand und nicht die Firma hessnatur. In den Bewerbungen wurde aber oft das Gegenteil gesagt. Die Firma gelobt und die eigenen Interessen verschleiert. So als würde man nur zum Wohle der hessnatur-Kunden sich die Mühe machen nach Peru zu reisen. Insofern kam das schon ziemlich unehrlich rüber. Für mich war jedenfalls der wichtigste Grund für die Teilnahme, umsonst nach Peru reisen zu können. Das Abstimmungsergebnis spiegelt ja nicht die Meinung der hessnatur-Kunden wieder, sondern ist reine Vetternwirtschaft. Insofern finde ich diese Empörung ziemlich übertrieben, da das Konzept ja von vornherein darauf ausgelegt war, Nicht-Kunden anzusprechen.

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  • michaela berger ,

    also ich bin eigentlich schon davon ausgegangen, dass es bei diesem wettbewerb um nachhaltigkeit und fairness geht bzw. dass den teilnehmern an diesem wettbewerb nachhaltigkeit und fairness beim konsum wichtig sind …

    anfang juni hab ich jedenfalls eingesehen, dass dieser wettbewerb mit fairness nix gemein hat und man nur gewinnen kann, wenn man „schummelt“ (andere runtervotet, weil man selbst runtergevotet wird, sowohl man weiter raufkommt), weshalb (und auch, da wir über 100 stimmen durch diese umstellung da verloren haben) meine mitbewerberin und ich uns anfang juni entschieden haben nicht mehr länger aktiv teilzunehmen, an diesem traurigen treiben da.

    für künftige wettbewerbe derart würde ich auch eine jury vorschlagen (bzw. zumindest eine jury zur vorauswahl und sodann öffentliches voten ohne die möglichkeit negativ zu bewerten).

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  • Flora Vetyver ,

    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben an einem Preisausschreiben, um eine Reise nach Peru zu gewinnen, teilgenommen. Dafür haben sie einem Unternehmen die Email Adressen sämtlicher Freunde, Verwandter, Bekannter und Arbeitskollegen herausgegeben, beziehungsweise alle Freunde, Verwandte, Bekannte und Arbeitskollegen unter Androhung der Kündigung selbiger Freundschaft, Verwandtschaft, Bekanntschaft und Arbeit gezwungen, diese herauszugeben. Nicht gerade die feine Englische Art!

    Hessnatur ist nicht verantwortlich für die Wertvorstellungen Ihrer Kunden, geschweige denn für die Qualität oder den Inhalt irgendwelcher Kommentare oder den Inhalt von Seiten die Sie verlinken.

    Hessnatur ist nur verantwortlich für eigene Inhalte der HP und Ihre Marketing Strategien. Falls das Ziel war Menschen eine Plattform zu bieten, ihre eigenen Unternehmungen zu lancieren, wie OrganicNation.tv, batata.de, oya-online.de oder Gründerideen kund zu tun und möglichst viele Email Adressen zu sammeln von Leuten, die Leute kennen die hessnatur kennen: prima Aktion!

    Nur was, macht man mit Email Adressen von Leuten, die nach 2 Wochen mit hessnatur nix mehr assoziieren, euch spamfiltern oder Euch den aufgenötigten newsletter – Danke für Ihr voting, vielleicht laden wir ihren Kommentar in den nächsten Tagen hoch, aber jetzt sofort unser newsletter – direkt kündigen? Die Adressen von Freunden, die tatsächlich bei Euch kaufen wollen, habt Ihr doch schon längst mit 15 Euro Freundschaftswerbung geködert – wow – dafür gibt es fast meine organic silk Lieblingsunterhosen – fehlen nur noch 4,90 und Porto!

    Wir haben weder voting events zu Hause veranstaltet, noch Handzettel auf der Straße verteilt (welche Verschwendung von natürlichen Ressourcen –pfui). Die meisten unserer potentiellen Voter haben eh nach 30 Sekunden entnervt aufgegeben. Ist ja auch eine Zumutung, wenn der Seitenaufbau ab 40 Teilnehmern 2 Minuten und mehr dauert.
    Übrigens kann man Server und Rechner Zeiten auch CO2 neutralisieren. Die Server hinter den Webseiten und insbesondere auch die Verbraucher (Rechner, Bildschirm, Modem u.s.w.) verbrauchen Strom. “ CO2 neutrale Website“ ist eine neue Initiative mit dem Ziel, diese durch das Internet verursachte CO2-Emission auf Wege der Freiwilligkeit zu eliminieren. http://www.co2neutralwebsite.de/ Das wird diesmal teuer. Da sollte sich hessnatur nächstes mal gleich mehr Server Kapazität einkaufen und geschickter programmieren lassen, sonst müssen Sie sich eine eigenen Windmühle auf die windigen Butzbacher Höhen bauen, um das zu finanzieren.

    Kann frau nur für hessnatur hoffen, das Sie sich wenigstens das richtige cookie gebastelt haben für diese Form der Kundengewinnung, damit Sie sehen können, wie viel Umsatz das Peru voting gebracht hat. Da gibt es zielgenauere und schlankere Methoden. Wir empfehlen David Meerman Scott, The New Rules of Marketing and PR: How to Use News Releases, Blogs, Podcasting, Viral Marketing and Online Media to Reach Buyers Directly.

    Wir hatten auf alle Fälle mächtig Spaß und eine Handvoll positiver 5 Sterne Kommentare, die wir auf ewig auf dem Herzen tragen werden. Weniger ist eben manchmal mehr.

    Flora

    P.S. Es gab/gibt kein negativ voting – nur schlechte Bewertungen für die online mobber immerhin einen Stern lassen mussten – ist doch nur fair. Einige blauäugige haben wohl noch keinen richtig fiesen Web Kommentar zu sehen gekriegt. Jemand hat Euch halt für einen Stern die Meinung zu Eurer Bewerbung gesagt. Wie heißt es so schön: Getroffener Hund bellt. Das man bei zunehmender Bewertungszahl, dennoch einige Plätze runterrutschen kann, liegt an der steigenden Teilnehmerzahl und der dynamischen Entwicklung des höchsten Voting-Ergebnisses. War bei uns auch so. Es gab ja schließlich kein festes Punkteziel, dass erreicht werden musste, sondern, wer am Stichtag die meisten Stimmen/Sterne (inklusive Einzelsterne mit Gemotze) hatte, hat gewonnen. Bingo. Und diejenigen dürfen sich zu Recht freuen und wir uns mit Ihnen. Überbingo!

    Antworten
  • Michael Krause (hessnatur) ,

    Hallo Flora,

    schön, dass Ihr Spaß beim Mitmachen hattet! Die E-Mail-Adressen werden wir NICHT für Werbezwecke einsetzen, die Angabe war einzig und allein für die Teilnahme an der Bewertung möglich.

    Server und Rechner CO2 neutralisieren: Gute Anregung, das greifen wir auf jeden Fall auf.

    Das die Seitenladezeit nicht optimal gewesen ist, ist uns bewusst – muss beim nächsten Mal besser sein!

    Liebe Grüße, Michi!

    Antworten

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