Jonas trägt seit September letzten Jahres Kleidung in der Größe 74/80. Mittlerweile misst er 84 Zentimeter und die Klamotten passen ihm jetzt teilweise nicht mehr. Bei den Strumpfhosen zum Beispiel sind Jonas‘ Beine zu lang, und bei den Bodys sein Oberkörper. Die Hosen passen ihm noch super, wohin gegen die Pullis zu kurz sind.

Deswegen habe ich angefangen die Sachen in der Größe 86/92 zu bestellen. Doch diese sind ihm eigentlich noch zu groß. Zu lange Ärmel kann man einfach hochkrempeln und warten, bis der Arm entsprechend lang genug ist. Das ist auch sehr praktisch, da man so die Sachen länger anziehen kann und nicht ständig auf die Suche nach passenden Klamotten gehen muss. Aber an manchen Stellen ist es schwierig, wenn die Sachen zu groß sind. Zum Beispiel am Hosenbund. Wenn dieser zu weit ist, rutscht die Hose runter, und hängt Jonas dann mit dem Schritt in der Kniekehle und schränkt seine Bewegung ein. Und die meisten Hosenbünde sind ihm noch zu weit. Somit rutschen gerade fast alle Hosen.

Ich weiß nicht, ob nur ich dieses Größenübergangsproblem habe. Vielleicht hat Jonas einen sehr schmalen Bauch? Jedenfalls frage ich mich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, die Bundweite einstellen zu können. Bei der Wollfleece-Hose zum Beispiel würde ein verstellbarer Gummizug denke ich reichen. Oder ein Tunnelzug mit breiter Schnur, die man festziehen kann. Bei der Jeans mit Softbund bin ich etwas überfragt: Vielleicht einen Gummi integrieren, damit der Softbund aus Baumwolle nicht so schnell ausleiert und man die Hose nicht wieder hochziehen muss? Dafür könnte man die Druckknöpfe weglassen, da man die Hose durch den Softbund schneller an- und auszieht – im Gegensatz zu den Knöpfen, die man auf- und zu zuknöpfen muss.

Anders ist es bei den Hosen mit Trägern, wie zum Beispiel der Hose aus Schurwolle. Hier ist eher das Problem, dass man im Winter durch die ganzen Schichten sehr schwer an die Träger ran kommt, wenn man sie in einer Zwischenschicht „verbaut“ hat. Zum Wickeln muss man an die Träger ran, da es keine Möglichkeit gibt, die Hose im Schritt zu öffnen. Würde man die Träger leichter zugänglich machen, würde man Gefahr laufen, dass sie ständig von der Schulter rutschen. Was zur Folge hätte, dass die Hose auch mit rutscht. Oder aber das Kind bemerkt die Träger und versucht sie mit all seinem Können loszuwerden. Schließlich stören sie,, einfach nur weil sie da sind :-) .

Bei der Walk-Hose aus Bio-Schurwolle kommt noch dazu, dass der Bund für Jonas noch zu weit ist und die Träger zu lang. Sie haben leider nur einen Knopf, also keine Verstellmöglichkeit. Wenn ich sie ihm über Kreuz schließe, wellt sich der Bund und steht ab, so dass ich Jonas eigentlich einen langen Pulli über ziehen müsste, damit die Luftlöcher der Hose geschlossen werden. Und dann sind die Träger wieder weg …

Abgesehen davon, dass der Bund noch etwas zu locker ist, sind wir von der Wollfleece-Hose völlig begeistert! Der Stoff ist super flauschig und wärmend. Zudem ist die Hose noch gefüttert, wodurch sie auch für wollempfindliche Kinder sehr zu empfehlen ist. Durch das Futter muss man an wärmeren Tagen auch nicht unbedingt noch eine Schicht drunter ziehen. Das finde ich sehr entspannend. Der Stoff ist robust und wider erwarten schmutzabweisend. Durch den Gummibund lässt sie sich schnell an- und ausziehen. und die Hosenbeine lassen sich auch einfach hochkrempeln, ohne wieder nach unten zu rutschen.

Fazit: eine sehr wärmende, robuste und schmutzunempfindliche Hose für die kalte Jahreszeit!