Wenn man Dufflecoat liest, denkt man an schwere wärmende Wolle, die sehr stabil ist und fest im Griff. Ich selbst habe einen Dufflecoat geerbt, allerdings außen mit Leder und innen mit Schaffell. Dieser Mantel ist so schwer, dass er mich bei Regen fast in die Knie zwingt.

Für Jonas habe ich sie mir nicht ganz so schwer gewünscht, aber dafür genauso wärmend für den Winter. Nun ist diese Dufflecoat-Walkjacke leider absolut keine Winterjacke. Der Stoff ist weich, leicht und recht dünn, wodurch die Jacke auch nicht stabil sitzt, sondern bei aktiver Bewegung an der Kleidung hängen bleibt. Wie eine Strickjacke. Und das ist sie eigentlich auch, eine dicke Strickjacke. Da sie nicht gefüttert ist, kann man die Jacke draußen nur an warmen Herbsttagen anziehen. Sie hat nur drei Knöpfe und der obere Knopf geht bei Jonas immer auf, wodurch der Halsausschnitt, der schon weit ist, noch größer wird. Auch die offenen Schnittkanten gefallen mir nicht.

Ich weiß ja nicht, ob es eine Winterjacke sein soll, aber wenn, habe ich andere Erwartungen. Eine Winterjacke muss wind- und regenfest sein, gut gefüttert und sehr warm, mit vielen Knöpfen, die gut schließen, idealerweise aber mit Reißverschluss versehen. Der Halsausschnitt sollte möglichst eng sein, am besten mit Bündchenstehkragen. Eben eine Jacke, die einem vom ersten Moment an verspricht, die Kleinen immer warm zu halten. Optisch ist die Dufflecoat-Walkjacke sehr gelungen und der Farbton passt auch super zum Herbst.

Die Wollfleece-Fäustlinge sind super! Ich hab sie Jonas in der größten Größe bestellt und sie passen ihm echt gut. Durch die Schnur gehen die einzelnen Handschuhe auch nicht verloren. Sie lassen sich sehr leicht anziehen und Jonas wartet sogar eine Weile bevor er sie wieder auszieht : ) Wahrscheinlich, weil der Wollstoff so schön weich und warm ist. Durch den Gummizug am Handgelenk halten die Handschuhe sehr gut an den Händen und schließen so auch gleich die Kälte aus.

Der Winter kann kommen!