Das Warten hat ein Ende – die Gewinnerin des Humanity in Fashion Award 2013 steht fest: Hellen van Rees (3. von rechts) hat die Jury mit ihrer Kollektion „Square ³ Angle“ und der medialen Präsentation ihrer eigenen Biografie überzeugt.

Der Modeklassiker Chanel wird bei ihr futuristisch interpretiert. Im Mittelpunkt ihres Schaffens steht immer das Recyclen von Materialien. „No Compromises“ lautet ihre Antwort auf die Frage, was Authentizität in der Mode bedeutet.

Sicher war die Entscheidung keine leichte, als sich die Jury heute morgen zum Kollektionsrundgang in der Villa Elisabeth in Berlin traf. Auch die Kollektionen von Stefanie Stohwasser („usedessu“) und Eva Howitz („Sieben Erzgebirge“) sind kleine Meisterwerke. „In Punkto Kreativität waren alle drei Finalisten Sieger. Hellen hat am Ende aber mit ihrem Konzept und ihrer Technik herausgeragt“, sagte mir Jurymitglied Miguel Adrover nach der Preisverleihung.

Begleitet wurde das Event von Moderatorin Anastasia Zampounidis, die, wie wir erfuhren, bereits seit ihrer Teenagerzeit ein nachhaltiges Leben führt. „Es war eine tolle Erfahrung den Humanity in Fashion Award zu moderieren und ich bin froh dabei gewesen zu sein. Ich habe mich bewusst dafür entschieden und sogar andere Angebote für den heutigen Tag abgelehnt“, erklärte sie.

Hellen van Rees darf sich über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen und wird zudem eine Women’s Capsule Collection für hessnatur entwerfen.

Wir gratulieren Hellen van Rees von ganzen Herzen!