In unserem Maßnahmen-katalog des Audits Beruf und Familie (wir nehmen seit einigen Jahren an dem Audit teil) gibt es im Handlungsfeld 20 – Service für Familien – die Aufgabe, einen mobilen Spielekoffer zur Verfügung zu stellen. Ein weiteres familienunterstützendes Angebot für unsere Kollegen und Kolleginnen, das von den Familienbeauftragten umgesetzt wird. Wie ich finde, eine schöne, mal etwas andere Aufgabe für zwischendurch, die ich auch sehr gerne übernommen habe.

Was ist denn an einem mobilen Spielekoffer familienunterstützend?? Die kleinen Racker kommen manchmal mit ihren Müttern oder Vätern zur Arbeit, wenn sie aus irgendwelchen Gründen nicht betreut werden können. Das passiert zwar meistens nur in wirklichen Notfällen, kommt aber doch hin und wieder vor und dann ist es ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass die Kinder willkommen sind und sie neben den üblichen Papieren und Stiften etwas zur Beschäftigung finden. Und obwohl es bei uns natürlich immer was zu schauen gibt und die Kolleginnen und Kollegen gerne ein bisschen am lebenden Objekt üben wollen, möchten wir die Kinder doch sinnvoll beschäftigen können, so dass alle in Ruhe weiterarbeiten können.

Bei der Auswahl der Spielmaterialien für den Koffer war für uns wichtig, Spielsachen auszusuchen, die die Sinne der Kinder ansprechen und die hochwertig und langlebig sind. Auch sollte es für Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren, aber auch für die etwas Größeren genug interessantes Material geben. Wir haben eingekauft bei Livipur (u.a den luftigen Lubahü, Wachsmalkreide, wunderschöne nach Leinöl duftende Bauklötze), aber auch Legos und Duplos waren gewünscht und wurden besorgt. Die MitarbeiterInnen im Haus haben außerdem gut erhaltene Bücher und Puzzles beigesteuert. So hat sich der Spielekoffer nach und nach gefüllt. Da wir zwei Standorte hier in Butzbach haben, unsere Mitarbeiter aus der Kundenbetreuung sind aus Platzgründen im Nachbarhaus untergebracht, haben wir gleich zwei, fast identische Koffer eingerichtet.

Um auf die familienunterstützenden Maßnahmen zurückzukommen: Ich denke, es sind die vielen Kleinigkeiten, an denen man feststellen kann, wie willkommen die Kinder hier sind und was das Unternehmen unternimmt, um das Audit Beruf und Familie gut umzusetzen. Seien es Spielekoffer, Kinderhochstühle, Kinderbetreuungszuschüsse etc. Aber es gibt natürlich auch andere Zielgruppen und Schwerpunkte für das Audit, aber dazu an anderer Stelle einmal mehr.

Jetzt freuen wir uns, wie Vincent Lüdge, hoch-konzentriert, den Spielekoffer seiner Bestimmung zuführt.