Sein Fell ist weiß, die Beine hoch, der Kopf schwarz und ohne Hörner: das Rhönschaf. Während seine deutschen Artgenossen ihr Fell schon lange nicht mehr für warme Kleidung hergeben dürfen, liefert das Rhönschaf hessnatur noch immer den Faden für ungewöhnliche „Spinnereien“. Und wo Schafe sind, da muss auch ein Schäfer sein.

Ich habe ihn getroffen, Hans-Joachim Weih, Schäfer aus Leidenschaft im thüringischen Dermbach. Der Schäfer arbeitet auch als Tierarzt und ruhig schlafen kann dieser Mann erst, wenn er seine Schäfchen im Trockenen hat. Etwa 600 Mutterschafe und viele Lämmer gehören zu seiner Herde.

Aber die Aufmerksamkeit von Hans-Joachim Weih gilt nicht ausschließlich dem lieben Vieh. Während er Hemingway und andere Weltliteraten zitiert, blickt er über die Landschaft, die er seit einigen Jahren auch leidenschaftlich gern fotografiert. Seine Bilder zeigen Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, Wolken, Wiesen, Felder und immer wieder seine Herde.

Ein vielschichtiger und nachdenklicher Mann, der Menschen und Schafe als Teil eines großen Ganzen sieht und versucht, möglichst viel Zeit mit seinen Tieren und damit in der Natur zu verbringen. Zweimal im Jahr wird das Rhönschaf geschoren, natürlich von Weih persönlich. Die Wolle seiner Schafe ist wie ihr Lebensraum: robust und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. hessnatur macht daraus wärmende Rhöntextilien, die spielend Wind und Wetter trotzen. Überflüssig zu erwähnen, dass Hans-Joachim Weih sich bereits persönlich davon überzeugt hat :-)