Da waren´s nur noch Zwei…


Ihr Blogleser habt bisher nicht viel davon mitbekommen, aber wir waren bislang zu fünft unterwegs. Uns beide haben Matthias Hess, der Sohn des Unternehmensgründers von hessnatur, Michael Krause, ein Mitarbeiter von hessnatur und Hartmut Schotte, der Kameramann, auf der Reise begleitet.Wir hatten immer super viel Spaß miteinander und werden sie auf unserer Weiterreise vermissen!

Matthias Hess führte uns zum Essen an die besten Plätze! Er lebt seit zwölf Jahren in Peru und hat immer wieder tolle Insidertipps parat. Michael Krause war immer ein guter Ansprechpartner für alle Fragen und eine große Unterstützung.Die supertollen Videos, die ihr die ganze Zeit sehen konntet, hat Hartmut Schotte mit großer Geduld oft in einer Nachtschicht für uns geschnitten.

Wir sind uns wahrscheinlich alle einig, dass wir eine wahnsinnig lustige, aufregende und spannende Woche miteinander verbracht haben. Vielen Dank Euch Dreien, für eure Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und alles was wir mit Euch erleben durften!

Nachdem wir jetzt die textile Kette verfolgen konnten, geht´ s für uns beide morgen weiter nach Puno, wo wir nun in den touristischen Teil der Reise einsteigen und viele Sehenswürdigkeiten besuchen werden. Natürlich berichten wir weiter von unserem Erlebten.

Alles Liebe
Kathi & Samira

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Kommentare
  • Chalid ,

    Hallo Ihr Zwei,

    leider bin ich erst jetzt dazu gekommen Eure Berichte zu lesen. Daher habe ich auch erst jetzt noch ein paar Fragen zu schon Vergangenem. Hoffentlich könnt Ihr mir das noch beantworten.

    1.) Die historischen Färbeverfahren, die Ihr im Museumsbericht erwähnt habt, werden die von Hessnatur auch noch verwendet und wenn nicht welche Farben werden dann verwendet. Habt Ihr da Einblicke bekommen? Ich kenne aus Berichten von Hessnatur die Vorgaben an die Färbung, hätte aber gerne mal eine Bestätigung von Euch gehabt. Außerdem würde mich der Umgang mit den Farben interessieren. Wird ausreichend Schutzkleidung für die Arbeiter zur Verfügung gestellt und sind wirklich 2 Stufige Kläranlagen installiert bzw. werden Abwasserproben gezogen um die Belastungen fest zu stellen?

    2.) Wart Ihr eigentlich, wie in der Tourdarstellung geschrieben, auf einer Biobaumwollplantage? Wenn ja dann würde mich interessieren wie die Bauern bei der Bepflanzung vorgehen. Werden dort Felder nur alle paar Jahre mit Baumwolle bestellt oder leben die Baumwollpflanzen in einer Mischkultur? Wie werden Schädlinge abgehalten und wie wird gedüngt?

    3.) Außerdem würden mich die Haltungsbedingungen der Alpakas interessieren. Dass die Tiere weich und süß sind glaube ich Euch ja, aber sind sie auch glücklich. Die Bilder zeigen zwar schon weitläufiges Land, was auf große Weideflächen und damit auf eine gute Tierhaltung hinweist. Trotzdem würde ich mich über eine genauere Beschreibung der nachhaltigen und artgerechten Verhältnisse der Tierhaltung freuen. Weiterhin ist auch hier die Färbung interessant. Wie wird die Wolle genau verarbeitet? Wird gebleicht oder gewaschen und mit welchen Mitteln? Sind in diesen Arbeitsschritten die Arbeiter entsprechend geschütz?

    Das sind alles Fragen, die mich als Verbraucher interessieren. Ich denke, dass ich damit noch nicht alles abgedeckt habe, jedoch schon einen Großteil. Eventuell könnt Ihr Euch ja mal die Zertifizierungsberichte zeigen lassen und schauen welchen Punkte da geprüft werden. Daran kann man sich ganz gut durch einen Betrieb hangeln und einzelne Arbeitsschritte überprüfen.

    Also noch viel Spaß in Peru
    Gruß Chalid

    Antworten
    • Botschafter ,

      Lieber Chalid,
      vielen Dank für deine interessanten Fragen.

      1.) Die historischen Färbeverfahren aus dem Museum werden nicht mehr verwendet, es werden von hessnatur nur GOTS-zertifizierte Farben verwendet, die es mittlerweile in fast allen Pantonefarben gibt. Die Mitarbeiter in der Färberei arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, in den Betrieben sind auch immer Schilder für die Arbeitssicherheit aufgehängt. Die zulässigen Abwasserwerte werden von der Regierung festgelegt und überprüft. In der Färberei, die wir besichtigt haben gab es direkt vor Ort eine Kläranlage.

      2.) Wir waren auf keiner Baumwollplantage, der Schwerpunkt der Reise bezog sich auf die Alpakafaser. Aus Berichten wissen wir, dass Mischkulturen angewandt werden. Mehr wissen wir dazu leider nicht.

      3.) Zur der Haltung der Alpakas lässt sich nicht viel sagen, da sie in den Weiten der Anden tagsüber frei auf der Weide sind und nur zum Schutz über Nacht in die an die Häuser angrenzenden „Stallungen“ untergebracht sind. Dies sind ausreichend große, mit Steinmauern umringte Unterkünfte. Es gibt absolut keine Grund für die Alpakas nicht glücklich zu sein, da sie so ursprünglich leben, wie eh und je und sich von ungedüngten Weiden ernähren. Bei der Färbung der Wolle werden auch hier nur GOTS-zertifizierte Farben verwendet. Sie wird nicht gebleicht oder mit chemischen Mitteln gewaschen.

      Um dir die einzelnen Schritte besser vorstellen zu können ließ dir am besten unseren bald erscheinenden Blogbeitrag zum Thema „Textile Kette der Alpakawolle“ durch.
      Auch wirst du bald weitere Fotos zur Alpakatierhaltung online finden.

      Viele Grüße aus Puno

      Kathi & Samira

      Antworten
  • Maria ,

    Lieber Chalid,

    toller Kommentar- aber bitte verrate mir doch noch, wie die beiden herausfinden, ob die Alpakas glücklich sind? Interview mit einem Alpaka 🙂 ?

    LG.

    Antworten
  • Hartmut Schotte ,

    Hallo ihr zwei,

    wir sind wieder heil in Deutschland angekommen und vergehen natürlich vor Sehnsucht 🙂 Alles, alles Gute noch für eure verbleibende Zeit und nehmt noch ein paar Eindrücke für uns mit.

    Bis zum Wiedersehen in der Heimat,
    Hartmut

    Antworten
  • Michael Krause ,

    Hallo liebe Botschafterinnen,

    seid 19.00 Uhr Ortszeit bin ich wieder in Butzbach – danke für die tollen und einmaligen Tage mit Euch in Peru!

    Habt eine gute Zeit mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnisse, gebt viel davon im Blog weiter und nehmt vor allen Dingen viele schöne Erinnerungen für Euch mit!

    Alles Liebe, Michi!

    Antworten

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