Können Sie sich vorstellen, wie viel Abgase ein Auto in die Luft pustet, das 18 Mal rund um den Globus fährt, also annährend 720.000 Kilometer zurücklegt? Ungefähr 108 Tonnen Kohlendioxid sind es und genau diese Menge an klimaschädlichem CO2 hat hessnatur eingespart. Jede Menge „Holz“, würde ich sagen, womit wir auch schon beim Thema sind:

Der hessnatur-Laden Butzbach besteht zum größten Teil aus Holz und wurde deswegen aktuell von der CO2-Bank für aktiven Klimaschutz ausgezeichnet. Wie kommt’s? Die heimischen FSC-Hölzer, die wir vor allem für den Innenraum unseres Ladens verwendet haben, haben der Atmosphäre diese große Menge an klimaschädlichem Kohlendioxid entzogen.

Das Beste an der ganzen Geschichte ist aber, dass jeder auf diese Weise einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten kann, also allein durch die Verwendung von Holz. Weil nämlich…

… durch den Vorgang der Photosynthese im Blatt des Baumes Kohlendioxid (CO2) gespalten wird. Während der Kohlenstoff (C) im Holz gespeichert wird, geht der Sauerstoff (O2) in die Atmosphäre. Der Atmosphäre wird dadurch das Treibhausgas CO2 dauerhaft entzogen und der Kohlenstoff im Holz gespeichert. Mit fortschreitendem Alter eines Baumes verliert dieser Vorgang jedoch an Wirkung. Der Baum reduziert zunehmend weniger CO2 und sollte durch einen jungen, aktiveren ersetzt werden. Dabei hilft die Holzverwendung: Reife Bäume werden „geerntet“ (so der Wortlaut unter Fachleuten) und – wie in Deutschland seit Jahrhunderten üblich – wieder durch mindestens genauso viele junge Bäume ersetzt. Da dem Wald darüber hinaus insgesamt nicht mehr Holz entnommen wird als im gleichen Zeitraum nachwächst, ist jede Art der Holzverwendung (aus nachhaltiger Forstwirschaft) aktiver Klimaschutz.

Beim nächsten Bau- oder Heimwerker-Projekt darf’s also gerne etwas mehr Holz sein.

Übrigens: Wir produzieren in Deutschland pro Kopf jährlich zehn Tonnen CO2, hauptsächlich durch Autofahren und das Heizen unserer Wohnung.