Für ein perfektes Naturfoto braucht man nicht unbedingt weite Reisen in die Wildnis oder eine Spitzenkamera. Es entsteht, wenn technisches Können, Wissen um natürliche  Rhythmen, viel Ausdauer, Geduld und Gespür für den richtigen Augenblick zusammentreffen.

Besonders ausdrucksstarke Naturfotografien sind ab dem heutigen Donnerstag, 18. Oktober bis zum 28. Oktober im Frankfurt Hauptbahnhof zu sehen. Sie bilden die Ausstellung zum Wettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2011“, der von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) veranstaltet wird.

Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel vom Bundesamt für Naturschutz hebt die Bedeutung des Wettbewerbs hervor: „Mit ihren kreativen, aber immer authentischen Fotos bringen uns die europäischen Naturfotografen Tiere, Pflanzen und Landschaften in einer Art und Weise näher, die uns „normalen“ Spaziergängern und Wanderern meist verschlossen bleiben. Es gelingt ihnen nicht selten, Emotionen für die Natur zu wecken und zu neuen Formen der Wahrnehmung zu inspirieren. Dies ist erstklassige Werbung für den Erhalt der biologischen Vielfalt.“

Das Bild zum Blogbeitrag trägt übrigens den Titel „Sturzflug“ und wurde von Ole Jørgen Liodden in Norwegen fotografiert. Wer sich beteiligen möchte: Der Wettbewerb ist offen für Amateure und Profis, weitere Informationen dazu gibt es hier.

Bildnachweis: © Ole Jørgen Liodden / GDT-ENJ 2011