Auf geht´s zu den Alpakas

Unsere Reise durch Peru geht weiter, quer durch die Anden auf eine Alpakafarm. Wir freuen uns schon darauf und melden uns nach dem Wochenende wieder.

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Kommentare
  • Jenssen ,

    @Hess Natur: bieten Sie demnächst diese Reise wieder an?? Ich will mich UNBEDINGT bewerben, da ich mich auch beruflich mit Textilien beschäftige.

    Beste Grüße.

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    • Noel Klein-Reesink ,

      @ Jenssen: Ja, es ist angedacht, dieses Projekt fortzusetzen. Wann das nächste Projekt an den Start geht, steht allerdings noch nicht fest. News dazu erfährst du wie immer hier im Blog.

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  • AJ ,

    Huch? Was ist denn los? Hatte seit 2 Tagen nicht mehr hier geschaut und mich auf neue Beiträge gefreut.. Würde mich über weitere Reiseberichte freuen.

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  • AJ ,

    @ Jenssen: Das will ich auch!! Beschäftige mich zwr nicht beruflich mit Textilien kenne mich aber . gut mit Ökologie aus. @Hess: Ihr müsst dieses Projekt wieder anbieten nächstes Jahr! UNBEDINGT 🙂

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  • Maria ,

    @Noel Klein-Reesink Den Aussagen von Jenssen und AJ möchte ich mich anschließen. Würde mich auch freuen!

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  • Emma ,

    Ja, das sollte die Firma machen. Wieder nach Südamerika oder vielleicht sogar in ein anderes Land. Welches könnte das sein? China? Ich bezweifle, dass man dort so frei berichten dürfte. Gibt es eigentlich eine Übersicht über die Produktionsorte von Hess im Internet?

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  • Gert Krockert ,

    Hallo, Meista!
    Zu der Frage an Kathi und Samira: „Habt Ihr denn schon den berühmten Kokatee probiert“? habe ich mich beim Auswärtigen Amt erkundet. Es ist streng verboten Kokatee oder auf Kokablättern beruhende Substanzen aus Peru nach Deutschland einzuführen. Das ist sonst ein Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz.
    Vor vielen Jahren habe ich Peru besucht und kann mich noch an Indigenes (Frauen) erinnern, die auf dem Markt in Cuzco getrocknete Kokablätter zum Kauf anboten.
    Frage: Wie sieht die Lage heute aus? Ist es den Einheimischen und Touristen verboten, getrocknete Kokablätter zu kauen, als Tee zu genießen oder als Pfeife zu rauchen?
    Für die Inkas war ja der Kokastrauch eine heilige Pflanze. Der Genuss von Extrakten war nur der Oberschicht, Priestern und den Postboten erlaubt, die auf langen Strecken die Blätter zur körperlichen Aufputschung nahmen. Mama Coca ist laut Internet auch heute noch für viele Indigenes eine „Mutter Gottes“, Medium zu Gott und Heiligenbild wie bei den spanischen Katholiken die Anbetung zur Jungfrau Maria. Als die Spanier Peru unterwarfen, verboten sie anfangs den Kokagenuss. Als sie aber merkten, dass die versklavten Indigenes in den Gold- und Silberbergwerken durch Koka härter arbeiten konnten, gaben sie den Genuss wieder frei.
    Die Regierung in Lima hat in den letzten Jahren den Anbau von Kokasträuchern mit Hilfe des einheimischen Militärs, der Vereinen Nationen und der US-Antidrogenbehörde stark zurückgedrängt. Dafür hat dieser in Kolumbien beträchtlich zugenommen. Die Regierung hat
    Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten in den Koka-Anbaugebieten gebaut und Strassen und Brücken errichtet, um die Infrastruktur zu verbessern. Es wurden den Kokabauern – auch mit Hilfe europäischer Organisationen – alternative Anbauprodukte wie Kaffee, Kakao, Mangos, Bananen, Palmöl etc. vorgestellt, die auch angenommen wurden. Heute ist Peru z.B. weltweit größter Exportuer von Ökokaffee. Aber nicht überall wurde dies konsequent durchgezogen, um die Indigenes aus ihrer sozialen Armut zu befreien. Der Anbau von Kokasträuchern war vielfach die einzige Möglichkeit für die Bauern, um das Hungergefühl ihrer Familien zu stillen und um etwas Geld zum Lebensunterhalt aus dem Verkauf von Koka zu bekommen.
    Das Problem der Kokabauern in Südamerika ist politisch hoch brisant – siehe auch Bolivien. Interessant nachzulesen in http://www.quetzal-leipzig.de – Artikel Peru – Arte-Film „Koka, Terror und der Inka-Aufstand“ vom 8.9.2009 unter der Regie von Marcel Kolvenbach, der hier zehn Jahre vor Ort recherchierte.
    Interessante Nachrichten über Peru, also nicht nur Touristisches in Hochglanzmagazinen, kann man unter http://www.peruvianconnection.de und http://www.latina-press.com (kostenloser Newsletter) nachlesen.
    Gert

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