Unser vorerst letzter Tag in Lima stand ganz im Zeichen der textilen Kette. Wir waren zu Besuch bei drei hessnatur-Lieferanten, die uns die Abläufe in ihren Betrieben genau erklärten.

Durch den morgendlichen Rush Hour-Verkehr ging´s mit dem Bus direkt zur Spinnerei. Dort wird die handgepflückte Biobaumwolle in gepressten Paketen angeliefert. Die noch mit Pflanzenresten verschmutzte Baumwolle muss zunächst in aufwändigen Schritten gereinigt werden. Alle Arbeiter tragen einen Mundschutz und Ohrstöpsel, um sich sowohl vor den feinen, in der Luft fliegenden Fasern sowie vor dem Maschinenlärm zu schützen. Die Baumwolle wird immer wieder zu noch feineren Strängen gezogen und letztendlich zu einem Garn gedreht (siehe Video). Dabei entstehen verschiedene Garnstärken, die zur Herstellung von unterschiedlichen Stoffen verwendet werden. In einem Labor werden regelmäßig Qualitätskontrollen durchgeführt, z.B. wird dort die Reißfestigkeit geprüft.

Während unserem Rundgang durften wir die noch zu verarbeitenden Baumwollstränge immer wieder anfassen und waren von der Faserfeinheit und den einzelnen Produktionsschritten beeindruckt.