Auf 4600 Höhenmetern bei den Alpakas


Um die vielen Eindrücke, die die hessnatur-Botschafter in diesem Herbst in Peru erleben werden, wird man die beiden Gewinner wirklich beneiden können – das kann ich jetzt guten Gewissens behaupten! Denn Rolf Heimann, Leiter Innovation und Ökologie bei hessnatur, und ich sind zur Zeit vor Ort in Peru, um die Alpaka-Farmen und unsere Produktionsstätten zu besuchen, die für hessnatur Alpaka-Bekleidung herstellen.

Am frühen Samstag Morgen geht es für uns von Perus Hauptstadt Lima nach Juliaca. Der Ort liegt nahe des Titicaca-Sees auf mehr als 3800 Metern Höhe. Hier wartet die erste Alpaka-Farm auf uns. Nach rund zwei Stunden Fahrt im Jeep sind wir auf ca. 4000 Höhenmetern. Die erste Stunde ging ja noch – ab dann aber nur noch staubige und steinige Piste. Alpakas leben nun mal in den Bergen und sind nicht so schön übersichtlich eingezäunt. D.h. man muss die Tiere erst mal finden …

Die Berge sind atemberaubend. Kahl, braun, grau, steinig, keine Bäume, beiges Gras und ab und an dann doch eine kleine Blüte. Wir haben uns immer weiter die Berge „hochgeschraubt“. Kleine Seen. Dann endlich eine Alpaka-Herde. Inmitten der kahlen und kargen Landschaft tauchen sie als kleine weiße Punkte auf. Nur ab und an ein schwarzes oder braunes Alpaka dazwischen. Wirklich beeindruckend und süß, diese Tiere! Auf rund 4600 Höhenmetern merke ich alle meine Knochen. Schnell mal zu einer schöne Stelle laufen, um ein Foto zu machen, ist nicht mehr. Dafür ist die Aussicht grandios. Wir sind an einem kleinen See und schauen ins Land. In der Ferne: ein Farmer mit seiner Familie und den Alpakas. Die stellen gerade ein Zelt auf – für die Nacht. Sie sind zu weit weg von ihrem Haus. Auch die Alpakas bekommen einen Zaun. Hier gibt es wohl ab und an große Füchse, die gerne mal ein Alpaka zu sich nehmen. Auf dem Weg zu unserem höchsten Punkt auf 4800 Höhenmetern entdecken wir eine Frau mit ihren Kindern. Die trocknen hier oben Kartoffeln, um sie haltbar zu machen.

Es herrscht eine fantastische Ruhe hier oben. Man stelle sich vor: Nichts! Keine Geräusche, nicht mal Wind in irgendwelchen Bäumen – einfach nichts. Atemberaubend und nicht mit Worten zu beschreiben. Und ein Blick soweit das Auge reicht auf andere Berge und auf das Tal. Grandios! Hier oben habe ich mich dann noch im Statement-Shirt „Love Life“ verewigt.

Am Nachmittag kommen wir wieder auf der Alpaka-Farm an. Es gibt Avocado mit Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Hühnchen und Reis. Wir sollen langsam essen. Denn in dieser Höhe arbeitet wohl auch der Verdauungstrakt langsamer. Aber es ist unglaublich lecker! Nach dem Essen geht’s weiter zur Schererei. Hier werden die Alpakas geschoren, ihr Fell wird dann zur Weiterverarbeitung in eine Garnspinnerei gebracht. Es geht zurück in die Stadt, wieder „runter“ auf 3800 Höhenmeter. Das Bett ruft, bevor es morgen weiter zur nächsten Alpaka-Farm geht!

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Kommentare
  • Yvonne ,

    Beneidenswert … diese Berge, diese Weite, dieser Blick und diese süßen Alpakas…
    Wie ist es denn mit der Luft auf dieser Höhe (4600 Höhenmetern)?

    Statement-Shirt „Love Life“ kommt mir bekannt vor, habe ich auch 😉 .

    Grüße! Yvonne

    Antworten
  • Naira ,

    Wenn ich den Reisebericht von Stefanie Karl lesen, bekomme ich Herzklopfen…
    Ich will da auch hin, ich will mein Herz da oben auf 4800 Metern laut und langsam schlagen hören.
    Heute Abend haben wir es als Peru-Botschafter auf Platz 3 geschafft.
    Und das genügt noch nicht – wir wollen auf Platz 1. Jede Bewertung bringt uns dem Himmel näher, ich danke allen die uns unterstützen.
    Herzliche Grüße,
    Naira

    Antworten
  • Stefanie ,

    Hallo Yvonne und damit liebe Grüße aus Arequipa. Das liegt auf 2500 Höhenmetern – merke nichts mehr :o) Die Luft? Eindeutig dünner. Aber auch unglaublich frisch (also wenn der Staub von der Fahrt weg ist). Es ist hier schon ziemlich kalt. Der Winter naht, die Nächte: -10 Grad, tagsüber in der Sonne aber einfach toll. So ein bisschen wie beim Skifahren oder Snowboarden in den Bergen. Hasta luego…

    Antworten
  • Naira ,

    liebe leut‘ bei hessnatur,

    ich bewerbe mich mit meinem mann, als ‚botschafter‘ für euch nach peru zu reisen. ich bin sehr aufgeregt und kann den 1. juli kaum erwarten. in den letzten tagen waren wir erfreulicherweise sogar auf platz 1. jetzt prasseln die negativen bewertungen herein und die schöne punktzahl schrumpft.
    dazu möchte ich etwas loswerden, was auch meinen bekannten auffällt:
    es ist völlig OK, wenn unsere bewerbung als langweilig, oder nicht multimediagerecht, sogar bei eingien bewertungen ein hauch von familienfeindlichkeit mitschwingt, etc. also inhaltlich kritisiert wird,… aber ich habe so ein gefühl, als ob dann die ersten plätze dann viele bewertungen mit einem punkt bekommen, um die angetretenen teams gezielt zu schwächen. kann man dagegen etwas unternehmen? ist z.b. mehrfachbewertung korrekt?
    von hessnatur erwarte ich kreative und konstruktive lösungen, dem ziel näher zukommen (wir sind doch hier nicht mitten im seelenlosen kampf um die allerhöchste quote!)
    wir werden uns auf jeden fall nicht daran beteiligen, miese stimmung zu fördern und wollen mit guten vibes weiterkämpfen.
    viele grüße
    naira

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