150 Tage dauert es vom Scheren der Alpakas bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Wolle zum fertigen Kleidungsstück wird. Qualität, die ihre Zeit braucht und die diese kostbare Faser aus Südamerika auch einfordert. hessnatur bekommt die Wolle für seine Kollektionen direkt aus Peru, der Heimat der Alpakas. Hier leben rund 80 % ihrer Weltpopulation. Das Alpaka ist übrigens eine Lama-Art, die vor rund 6000 Jahren in Südamerika domestiziert wurde. Die Wolle von Alpakas ist nicht nur wunderbar weich und warm, sie ist auch angenehm zu tragen. Ihr leichter Schimmer erinnert an Seide. Das Woll-Vlies gibt es in verschiedenen natürlichen Farben von weiß bis braun, grau und schwarz.

Die unterschiedlichen Farben und Qualitäten zu sortieren ist eine schweirige Sache, die jahrelange Erfahrung der Arbeiterinnen und Arbeiter in Peru fordert. Denn getrennt wird nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Feinheit der Faser. Baby Alpaka ist zum Beispiel besonders fein und weich. Nach dem Reinigen und Spinnen der Wolle findet die Konfektion von Pullovern, Ponchos oder Strickjacken bei den hessnatur-Lieferanten in Arequipa und Lima statt – per Schiffsfracht kommet die Alpaka-Kleidung dann zu hessnatur nach Deutschland und anschließend zu den Kunden.

Matthias Hess, Sohn des Firmengründers Heinz Hess, ist verantwortlich für die Beschaffung und Verarbeitung von Alpaka-Vlies vor Ort. Er entdeckte vor Jahren seine Liebe zu Peru und zog in die Hauptstadt Lima. Seitdem ist er Ansprechpartner für alle lokalen Interessen von hessnatur: „Ich kümmere mich um die textile Kette vor Ort. Wenn entschieden wird, dass ein Kleidungsstück für hessnatur hergestellt werden soll, wird das entsprechende Material ausgesucht und ein Muster produziert. Dabei müssen alle hohen Standards von hessnatur erfüllt werden. Ist die Qualität des Alpaka-Faser zufriedenstellend? Ist die Verarbeitung in Ordnung? Und stimmen die Arbeitsbedingungen vor Ort mit den Sozialstandards von hessnatur überein?“.

Apropos Peru: Die textile Kette der Alpaka-Kleidung von hessnatur haben sich im vergangenen Jahr die beiden hessnatur-Botschafter Kathi und Samira vor Ort persönlich angeschaut. Hier im Blog kann man ihre Reise anhand ihrer Blogbeiträge und der Videos noch einmal Revue passieren lassen.