hessnatur Doubleface Mantel

Alpaka Doubleface

Kein Mantel wie jeder andere

Obwohl wir bei hessnatur jeden Tag mit den wertvollsten Naturfasern arbeiten, gibt es immer wieder Produkte, die besondere Begeisterung auslösen. Unser Mantel aus Alpaka-Doubleface gehört auf jeden Fall dazu! Zum ersten, weil sein puristischer Schnitt und der Taillengürtel eine elegante Silhouette zaubern. Zum zweiten, weil die hochwertige Materialmischung aus Alpaka und Schurwolle sich so weich und wärmend an den Körper schmiegt, dass man ihn am liebsten nie wieder ausziehen möchte. Und zum dritten, weil wir wissen, dass die Herstellung dieses Mantels vielen Menschen in Peru ein faires Einkommen sichert.

Darum hat dieser Mantel unsere Neugier geweckt – und wir haben nachgefragt, wie genau die flauschige Wolle der Alpakas aus unserem peruanischen Sozialprojekt zu einem modernen Wintermantel wird. Auch wenn wir geahnt haben, dass dazu einiger Aufwand nötig ist: Die Vielzahl der Herstellungsschritte hat uns verblüfft!
Ergebnis: Wir haben uns noch etwas mehr in unseren Doubleface-Mantel verliebt. Und sind voller Bewunderung für die geschickten Näherinnen, die alle Kanten des wertvollen Mantels von Hand vernähen!

Sie ist die Frau, die unsere Alpakas persönlich kennt:

Einkaufs-Teamleiterin Barbara Giesen reist regelmäßig nach Peru, um unsere Alpaka-Lieferanten zu besuchen. Dabei überprüft sie auch, dass bei der Produktion unsere sozialen und ökologischen Standards eingehalten werden. Als Textilexpertin interessiert sie sich für jedes Detail der Herstellung – weshalb sie uns hier genau verrät, welche Arbeitsschritte für die Herstellung des Doubleface-Mantels nötig sind. Besonders stolz ist sie dabei auf eine Tatsache, die in der heutigen Textilproduktion Seltenheitswert hat: Die gesamte Fertigung vom Spinnen bis zur Konfektion erfolgt bei unserem Lieferanten in Peru. Denn das fördert die dortige Wirtschaft und spart Zeit und Transportwege.

Bitte schön parallel:

Nach der sorgfältigen Vorsortierung der geschorenen Alpaka-Wolle von Hand erfolgt die Einfärbung der Wollflocken in verschiedenen Nuancen. Wie bei allen hessnatur Produkten werden dabei ausschließlich unbedenkliche Farbstoffe verwendet, die frei von Schwermetallen sind. Danach werden die Flocken nach Farbe sortiert und in dieser Maschine für das anschließende Spinnen in Reih und Glied gebracht. Weil jeweils mehrere Farbtöne miteinander versponnen werden, entsteht schon zu diesem Zeitpunkt der gewünschte Melange-Effekt, welcher später die hochwertige Optik des Doubleface-Mantels ausmacht.

Wie von Zauberhand:

Auf modernen Webstühlen wird das Alpaka-Woll-Garn zu zwei verschiedenen Stoffbahnen verwebt – für die Saison HW 2017 in der Farbe anthrazit für die Außenseite des Mantels und in hellgrau für die Innenseite. Danach werden die zwei verschiedenen Stoffe maschinell zu dem beidseitigen Doubleface-Material verbunden.
Dies geschieht mit einem sogenannten Trägerfaden, der beide Gewebe fest miteinander vernäht. Dadurch entsteht ein zweilagiger Stoff, der auch bei winterlichen Temperaturen zuverlässig wärmt.

Ein edler Faden:

hessnatur Alpaka Wolle

Beim Spinnen werden die beiden Naturfasern Alpaka und Merino-Schurwolle in einem Verhältnis von 70:30 zu einem geschmeidigen Garn verarbeitet. Die verwendete Schurwolle stammt übrigens auch aus Südamerika, weil es sich auch dabei um eine hervorragende Qualität handelt und wir in der Produktion auf kurze Transportwege achten.

Aus der Schatzkiste der Natur:

Damit das Alpaka-Gewebe seine flauschige, flanellartige Struktur erhält, verwenden unsere Partner in Peru ein Werkzeug aus nachwachsendem Material. Dabei handelt es sich um Weber-Karden, die in Europa schon im Mittelalter in der Textilproduktion eingesetzt wurden. Denn die Fruchtstände dieser auch als Kardendistel bekannten Pflanze rauen das Wollgewebe auf, ohne es zu zerreißen. Dafür werden sie auf einem rotierenden Gerät montiert und streichen solange über den Stoff, bis er seine unverwechselbare Weichheit erhält.

Alles im Blick:

hessnatur Doubleface Mantel

Nachdem das flanellartige Alpaka-Gewebe die erwünschte Struktur erhalten hat, wird es genau auf Materialabweichungen geprüft. Denn nur völlig fehlerfreie Stoffe dürfen für die weitere Verarbeitung zugelassen werden. Das ist übrigens nur eine von mehreren Kontrollen, die der Doubleface-Mantel bestehen muss. Denn auch bei der Anlieferung in der hessnatur-Zentrale in Deutschland werden die wertvollen Stücke von unserem Team in der Wareneingangskontrolle noch einmal sorgfältig kontrolliert.

Pure Präzisionsarbeit:

hessnatur Doubleface Mantel
hessnatur Doubleface Mantel

Das Zuschneiden der Stoffteile verlangt eine besonders ruhige Hand. Auf mehrere übereinander gestapelte Stofflagen wird das Schnittmuster aus Papier gelegt. Das Werkzeug, das die perfekte Ausführung der Fein- und Grobschnitte garantiert, ist eine Stoßmessermaschine. Weil die senkrecht laufende Klinge messerscharf durch den von Hand gelenkten Stoff gleitet, hat bei diesem Arbeitsschritt Sicherheit die oberste Priorität – Schutzhandschuhe und Atemmasken gegen die Flusen sind unerlässlich.

Gewusst, wie:

hessnatur Doubleface Mantel
hessnatur Doubleface Mantel

Damit der Mantel Formen annehmen kann, werden die einzelnen Zuschnitte aus Doubleface-Stoff jetzt an den Seiten über ein kleines Messer gezogen. Dabei wird der im gesamten Gewebe eingearbeitete Trägerfaden, der beide Stoffflächen verbindet, an den Kanten aufgetrennt. Denn nur so können später beim Nähen die beiden Lagen des Double-Face Gewebes nach innen eingeklappt werden, so dass eine saubere Außenkante entsteht.

Kostbare Handarbeit:

Hier sitzt jeder Stich! Denn alle Nähte des Alpaka-Mantels werden von Hand ineinander geschlagen und dann so vernäht, dass der Faden am Ende nicht mehr sichtbar ist. Diese sehr aufwändige Konfektion ist die Aufgabe der erfahrensten Näherinnen. Denn nur diese zeitintensive Verarbeitung garantiert, dass am Ende ein einmaliges, formvollendetes Kleidungsstück entsteht.

Überschlagen, zubinden, fertig:

Während das Styling des Alpaka-Mantels nur wenige Sekunden dauert, stecken in seiner Herstellung viele Tage Arbeit. Dass unsere peruanischen Lieferanten ihr Handwerk verstehen, kann man dem fertigen Mantel ansehen. Vor allem aber kann man es spüren. Denn das behagliche Einschmiegen in die flauschige Alpaka-Wolle setzt Glückshormone frei – jeden Tag neu, solange, bis der nächste Frühling anbricht.

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