Südwind

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut der heute veröffentlichten Studie des Südwind-Instituts zum Thema sozial-ökologische Kleidung bietet hessnatur keine fair gehandelten Rohstoffe an. Die taz schrieb daraufhin: „Einzig deutlich negativer Punkt bei der Firma hessnatur, die immerhin etwa 55 Millionen Euro im Jahr umsetzt: Die Rohstoffe sind nicht fair gehandelt.“ 

Negativ-Schlagzeilen, die bereits die Runde machen, obwohl die Information so nicht richtig ist.  hessnatur hat ein eignes Anbauprojekt  für Baumwolle, die fair gehandelt und kontrolliert biologisch angebaut wird. Bereits 2004 begann die Zusammenarbeit mit der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas in Westafrika, 2008 wurde hessnatur für  eben dieses Projekt mit dem Public Eye Positive Award ausgezeichnet. 

Warum Südwind diese Information entgagnen ist?  Weil das Institut die Daten vor fast einem Jahr erhoben hat, als das hessnatur-Siegel für fair gehandelte Baumwolle noch nicht offiziell eingeführt war. Die Daten wurden seitdem nicht aktualisiert, sodass die veränderten Rahmenbedingungen in der Studie keine Berücksichtigung fanden.

Wer Aktuelles zum Thema Fair Trade bei hessnatur wissen möchte: Das Magazin  Natur + Kosmos  hat gerade eine fünfseitige Reportage über das besagte Projekt veröffentlicht.