Aktuelle Presseberichterstattung

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau (ebenso in der Berliner Zeitung) ist ein Bericht erschienen, der die mögliche Übernahme von hessnatur an den US-amerikanischen Finanzinvestor Carlyle thematisiert.

Dazu können wir folgendes sagen: Die Eigentumsverhältnisse sind nach wie vor unverändert, hessnatur gehört nach wie vor zur Primondo Speciality Group (kurz: PSG), die Eigentum des Karstadt Quelle Mitarbeiter Trust (kurz: KQMT) ist.

Der Verkauf an einen neuen Besitzer ist – wie bereits in der Vergangenheit in den Medien berichtet – geplant. Der Zeitpunkt des Verkaufs und der aktuelle Stand der Verhandlungen ist uns derzeit jedoch nicht bekannt. Fest steht aber: Ein Verkaufsprozess wurde noch nicht in die Wege geleitet und seitens PSG heißt es, man werde die hessnatur-Geschäftsführung auch weiterhin unterstützen.

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Kommentare
  • Jonas ,

    Fast alle meine Kleider sind von Hess-Natur. Wenn Hess-Natur an eine Heuschrecke geht, dann wird es mindestens einen langjährigen, sehr guten Kunden verlieren: mich. Und wenn ich die Kommentare zB auf Utopia lese, dann noch viele weitere Kunden.
    Wenn – wie gelesen – die Geschäftsführung von Hess-Natur ausgewechselt wird, um diesen Deal zu ermöglichen, werde ich nicht mal mehr meine anstehende Bestellung bei Hess vornehmen, sondern mir schweren Herzens sofort andere Quellen suchen. Hess-Natur darf nicht in die Hände einer rein gewinnorientierten Heuschrecke fallen, das wäre das Ende von Hess-Natur. Die Heuschrecke muss wissen, dass man Vertrauen nicht kaufen kann: Hess muss vor den Profitgeiern geschützt werden: wenn sie Erfolg haben, wird die Kundschaft verschwinden, und es wird eine leere Hülse sein, ein Fehlinvestment.

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  • Beate ,

    Mein Mann und ich sind ebenfalls langjährige gute Kunden von Hess-Natur. Sollte dieser Verkauf über die Bühne gehen, werden wir keinen Cent mehr bei Hess-Natur ausgeben!! Heuschrecken sollte man bekämpfen, wo es nur geht – ich hoffe, die Aktion von attac hat Erfolg. Ich habe bereits unterschrieben und werbe darum, dass viele dies auch tun auf: http://www.attac.de/aktuell/carlyle-stoppen/unterschreiben/?L=2

    Mir tun die Hess-Natur-Mitarbeiter jetzt schon leid, wenn dieser Deal realisiert wird – in der Firma, in der ich arbeite, hat sich innerhalb von 5 Jahren jetzt schon die 2. Heuschrecke festgekrallt , der Arbeitsalltag ist kaum noch auszuhalten 🙁

    Als damals Hess-Natur an die Arcandor-Gruppe ging, schwante mir schon nichts gutes – da geht eine gute Mittelstandsfirma den gleichen Weg abwärts wie die Body-Shop Kette, die auch nicht mehr glaubwürdig ist. Ich habe nie verstanden, wie die Gründer dieser beiden Unternehmen solche Verkaufsstrategien überhaupt zulassen konnten .

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  • Steffen ,

    Ich stimme Beate voll zu. Wie auch immer die Sachzwänge damals ausgesehen haben mögen, der Verkauf an Karstadt/Quelle bzw. Arcandor war zumindest aus heutiger Sicht ein schwerer Fehler (war die Not damals wirklich so groß?). Und auch ich unterstütze die attac-Aktion, da ich den Verkauf an einen Finanzinvestor aus sozialen und ethischen Gründen grundsätzlich ablehne (und Carlyle ist nochmal ein besonders “heftiger” Vertreter seiner “Branche”). Wenn das passiert, wandern auf einen Schlag sicher nicht nur wir (meine Frau und ich) ab, sondern noch Tausende andere Kunden. So würden sich mehrere Hundert Euro Jahresumsatz einzelner Kunden zu etlichen Millionen aufaddieren…

    Zumindest “anzudenken” wäre aber auch (vorausgesetzt, die Abwehr von Carlyle und ähnlichen Wegelagerern ist erfolgreich), ob und wie man das Unternehmen aus ethisch-nachhaltiger Sicht wieder in “sicher(er)es Fahrwasser” bringen könnte. Eine Anregung, die zunächst mal nur eine “utopische Idee” ist, findet sich dazu unter http://www.utopia.de/blog/die-zukunft-ist-erneuerbar/hessnatur-droht-uebernahme-durch-finanzinvestor

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  • Laura ,

    Ja, es ist eine schreckliche Vorstellung. Ich denke auch, dass fast alle Kunden sich distanzieren werden. Könnten wir Hess-Natur nicht in eine AG umwandeln und an seine Kunden verkaufen ???

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  • Melanie ,

    Auch ich wäre schwer enttäuscht, sollte Hess Natur an einen absolut unökologischen Finanzinvestor wie Carlyle gehen. Wir sind regelmäßige Bestellkunden und besuchen auch gern den Laden in Hamburg. Hess Natur ist bisher einer der wenigen glaubwürdigen Ökotextilanbieter mit umfassendem Sortiment. Nur gehört zum Ökogedanken mehr als nur Biobaumwolle. Das weiß Hess Natur, aber Carlyle verschwendet darauf sicher keinen Gedanken. Insofern würde Hess Natur mit neuem Besitzer für mich LEIDER untragbar.

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  • Christiane von Paczensky ,

    Auch ich würde nach einer solchen Übernahme aus ethischen Gründen nicht mehr bei Hessnatur kaufen. Der Gedanke geht dabei auch an die MitarbeiterInnen, deren Arbeitsplätze wohl gerade bei einem Aufkauf durch Carlyle in größerer Zahl gefährdet wäre.

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  • Anne ,

    absolut null Chance, dass ich weiter bei Hess kaufe, wenn der Laden an einen Rüstungskonzern verkauft wird. Zugegeben, ich kaufe auch anderswo, da ich mir leider nicht leisten kann, die gesamte Garderobe meiner Familie bei Hess zu erstehen – zumindest wird dort aber nicht als ethisch verkauft wo ethisch nicht drin ist…
    Bei Attack hab ich meinen Unmut kund getan und deren link über social networks verbreitet.

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  • Monika ,

    Hallo,
    auch ich denke, die Situation sollte von den HessNatur-MitarbeiterInnen und KundInnen als Chance genutzt werden, das Unternehmen aus ethisch-nachhaltiger Sicht noch einen Schritt weiter zu bringen. Es gibt sicher viele begeisterte KundInnen, die alle zusammen über das nötige Kleingeld verfügen und natürlich wäre eine genossenschaftliche Lösung schick, in der die MitarbeiterInnen auch beteiligt sind.
    Von daher stimme ich dem Kommentar auf utopia zu Ideen wie eine breite Bürgerbeteiligung an der Finanzierung (z. B. nach dem Modell von Energie in Bürgerhand) schnellstmöglich zu prüfen!
    Gruß, Monika.

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  • weidti ,

    Wir sind bestimmt nicht die besten Kubden von Hessnatur. Aber an Carlyle (oder ähnliche Heuschrecken) würde kein Cent mehr gehen.

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  • Guido Köhler ,

    Uns als langjährige Kunden (seit 15 Jahren) würde es besonders schmerzen, wenn diese Perversität tatsächlich Wirklichkeit werden sollte, da wir Hess Natur schon seit jeher als alternativlos empfanden, sei es durch die hohe Qualität der Produkte, das soziale Engagement des Unternehmens, oder aber durch die stets freundlichen und kompetenten Mitarbeiter, an die ich in dieser schweren Zeit ständig denken muss.

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  • Helga ,

    Gerade habe ich die Unterschriftenaktion bei Attac entdeckt und natürlich unterschrieben. Seit über 20 Jahren bin ich Kundin von Hess Natur, zunächst im Bad Homburger Geschäft, dann später in Butzbach und nun in München und über das Internet. Bei einer Übernahme durch Carlyle werde ich – so leid es mir wegen der wirklich schönen Artikel auch tut – kein einziges Stück mehr bei Hess Natur kaufen. Die Firmenphilosophie und das Engagement in Umweltprojekten war für mich ein wichtiger Grund, einen Teil meiner Garderobe bei Hess Natur zu kaufen. Carlyle (oder ein möglicher anderer Investor der gleichen Couleur) steht wohl kaum im Verdacht, diese Philosphie zu unterstützen und wird von mir nicht einen einzigen Cent erhalten!

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  • Joline ,

    Hallo,
    auch ich habe heute morgen den Artikel gelesen. Als langjährige Kundin bei Hess Natur wäre das auch für mich ein riesen Schock wenn Carlyle Hess Natur kaufen würde. Aber ich denke auch in erster Linie mal an die Mitarbeiter, Hess Natur wird weiterhin 1A ökologische Ware verkaufen. Nur wenn so viele Kunden abspringen hat nicht einmal diese Firma eine Zukunft. Mitarbeiter werden entlassen etc. Was ist wenn Hess Natur die Füße gebunden sind? Ich habe mich infomiert, eine Ablösung der Geschäftsleitung ist schlimm. Aber dennoch nicht zu verhindern, falls es soweit kommen sollte. Hess Natur kann also ohne seinen willen quasi übernommen werden. Demnach auch wenn Carlyle Hess Natur mal kaufen sollte ( was auch ich nicht hoffe! ) werde ich trotzdem Kundin bleiben. Ich Liebe es dort einzukaufen und auch die Mitarbeiter sind sehr freundilich. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. !!

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  • Stephanie Mandel-Mohr ,

    Ich bin seit fast 20 Jahren treue Kundin von HESS-Natur und schätze dieses Unternehmen besonders wegen seiner Ehrlichkeit & Authentizität. Auch damals nach Heinz Hess Tod hat sich das Unternehmen „Gott sei Dank“ nicht in die falsche Richtung bewegt!
    Und nun soll sein Geist, seine Energie und seine Intension, sprich sein Wunsch nach einer gesünderen und faireren und somit einer humaneren Welt, einfach an eine „Heuschrecke“ verhöckert werden?
    Ich denke gerade in der Textilbranche gibt es Genügende, die ohne schlechtes soziales, ethisches und ökonomisches Gewissen agieren. HESS-Mitarbeiter und natürlich wir als Kunden sollten sich auf die Hinterbeine stellen, auch um das Andenken dieses Visonärs zu schützen!

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  • bettina ,

    ich bin im zwiespalt: einerseits ist es natürlich die richtige reaktion, ein unternehmen mit glaubwürdig vertretenem ethischen anspruch, das weiterverkauft werden soll an einen derart unpasenden investor, zu boykottieren. und da liegt der hase im pfeffer: gehe ich nicht mehr bei hess einkaufen, passiert eines garantiert – die verkäuferInnen in den läden verlieren als erste ihre jobs, gefolgt vom versandpersonal. es werden also diejenigen abgestraft, die am wenigsten etwas für die malaise können und die auch am wenigsten die möglichkeit haben, an den umständen zu drehen. ich werde also jedenfalls weiter bei hess kaufen – aus solidarität mit dem (hamburger) verkaufsteam und allen anderen angestellten. nicht mehr kaufen bei hess werde ich, wenn auch nur ein arbeitsplatz gestrichen wird.

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  • Christoph ,

    Moral? Boykott!?,

    ich verstehe den Zwiespalt, der besteht, wenn mensch sich für einen Boykott entscheidet. Wer sind die ersten Leidtragenden? Die Antwort ist immer die selbe, jetzt und in Zukunft und bis …? – ja genau, bis sich wirklich etwas verändert. Und die Schritte hierzu sind notwendiger Weise erneut „ungerecht“; aber die „moralische Verantwort“, wenn es eine solche gibt, liegt eindeutig nicht bei uns, die sich solche quälenden Gedanken machen.
    Das ist die Tragik: bestehendes Unrecht kann teilweise nur wieder mit „Unrecht“ beseitigt werden?! Es muss aber endlich mal beseitigt werden…
    Mit der Arcandor-Gruppe hat der falsche Weg von hessnatur und der Verlust von Glaubwürdigkeit der Firmenphilosophie bereits begonnen – leider –
    Sollten Produktionen, die soziale und ökologische Verantwortung übernehmen wollen nicht immer demokratisiert werden?! Sie gehören in die Hände der Belegschaft!

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  • Kirsten ,

    Denken wir doch jetzt mal nach vorne und nutzen den ganzen Rummel dazu, den Scheinwerfer auf das hochprofitable Unternehmen Hess Natur zu richten und gutes Geld zu suchen.

    Wen möchte Hess Natur denn als Investor, damit sie in Ruhe weiter arbeiten können? Wen könnten wir uns als ethisch motivierte Kunden vorstellen? Das fände ich jetzt eine fortschrittliche Debatte.

    Wenn ein anderes Versandhaus wie Otto beispielsweise offenbar nicht will, brauchen wir jemand mit Knowhow und Engagement in der Textilbranche. Das ist jedenfalls meine Meinung.

    Und nachdem Stardesigner Wolfgang Joop bei Schiesser eingestiegen ist, um den Feinripp-Hersteller zu retten, kann ich mir auch vorstellen, dass ein Designer den Laden übernimmt – zumindest Anteile.

    Also, was denkt Hess Natur dazu, die sich derzeit so angenehm wehrhaft zeigen? Und was fällt den Kunden an starken – ehrlichen – Investoren ein? Stardesigner für Hess Natur, mein Vorschlag liegt auf dem Tisch.

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  • Rainer ,

    gibt es nicht die möglichkeit daß die Kunden von Hess natur das Unternehmen kaufen? als eine Art Aktiengesellschaft? wenn ein Rüstungskonzern das Unternehmen bekommt, dann würde ich nicht unbedingt mehr zu den Kunden gehören wollen. Welche formen bieten sich noch an? Hier sollte Hess natur mit informationen und Transparenz direkt auf die Kunden zugehen.
    Warum erfahre ich von diesn Entwicklungen nichts im newsletter? so interessant sind schnäppchen nun auch wieder nicht, daß so etwas nicht vorrang haben könnte!

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  • Jutta Sundermann ,

    Hess-Natur retten!
    Carlyle will Hess Natur übernehmen. All die Einträge in diesem Blog (und in etlichen anderen) zeigen, dass wir jetzt die Chance haben, diesen Coup zu vereiteln!
    Nicht durch einen Boykott ab sofort – sondern durch die klare Ansage, dass der Boykott beginnt, wenn Carlyle kauft.
    Auf der Internetseite http://www.attac.de/carlyle-stoppen haben schon Hunderte ihre Boykottandrohung hinterlassen. Macht mit!
    Die motivierten Kundinnen und Kunden sind eine Stärke von Hess Natur – und unsere Chance, diesen Konflikt zu gewinnen – für ein Unternehmen, das dann weiterhin ökologisch-soziale Produkte ohne tödliche Geschäfte im Hintergrund anbietet. Aber auch für eine intensive Diskussion darüber, was in unserer Welt gerade passiert: Fonds wie Carlyle haben eine Vielzahl von gesetzlichen Regeln durchsetzen können, die ihnen atemberaubende Möglichkeiten geschaffen haben. Es ist an der Zeit, auch dagegen Widerstand zu organisieren.

    Sehen wir uns morgen, am Freitag, in Butzbach? um 11.30 Uhr organisiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac eine Kundgebung dort.

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  • Guido Köhler ,

    @Rainer: Über diese Alternative habe ich auch schon nachgedacht, habe jedoch keinerlei Erfahrungen, wie so etwas funktioniert. Ich weiß allerdings, dass ich daran definitv teilnehmen würde.

    Antworten
  • J. ,

    Hoffen wir mal, dass daraus nichts wird. Es darf nicht passieren, dass ein Unternehmen, das aus einer so guten Idee entstanden ist und sich dermaßen toll entwickelt hat, von einer Gaunerbande übernommen wird und seinen guten Ruf und seine Glaubwürdigkeit verliert.

    Ich bin bereit zum Widerstand 🙂

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  • Laura ,

    @Rainer, soweit ich die Entwicklung in den letzten Jahren bei Hess-Natur verfolgt habe, war auch die Übernahme durch Neckermann 2001 ganz heimlich still und leise vonstatten gegangen, und wenn Arcandor nicht Insolvenz angemeldet hätte, also ich weiss nicht, ob ich das mitbekommmen hätte, in offiziellen Kundeninformationen erscheint so etwas wohlweislich nicht, schafft zu viel Unruhe. Auch jetzt sieht man ja am Kundenblog, dass sich nur wenige der vielen Kunden melden, gut, die wenigsten werden täglich den Blog lesen. Damit will ich nur sagen, dass im Moment vor allem Leser einzelner Zeitungen darüber informiert sind. Da wird es schon noch mehr Öffentlichkeit brauchen.

    Aber es gibt sicher auch Investoren, die zur Unternehmenskultur passen würden (und nicht umgekehrt) und eine genossenschaftl. Lösung, etc. wird ja von Kundenseite heftig diskutiert.

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  • Margit und Wolfgang ,

    Die Gründe sind hier bereits vielfach genannt worden, deswegen in Kürze: Wenn hessnatur an eine Heuschrecke verkauft würde, werden wir nicht mehr bei hessnatur kaufen.

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  • Anni ,

    Erstmal hoffe ich, dass es nicht zu der Übernahme durch Carlyle kommt und solange das nicht passiert ist, werde ich gerne weiter (wie in den letzten 15 Jahren) bei hess natur bestellen!
    Für tatkräftige und auch ein wenig finanzielle Unterstützung (Geschäftsanteile für KundInnen oder „Betrieb in Belegschaftshand“) stehe ich jederzeit zur Verfügung!

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  • Thomas ,

    Kurz und knapp:
    Auch wir würden nach fast 20 Jahren hessnatur-Kundschaft nicht mehr dort einkaufen.
    Natürlich werden durch den Absprung vieler Kunden evtl. auch Mitarbeiter entlassen, aber die Heuschrecke carlyle wird das Unternehmen sicherlich deutlich schrumpfen!

    Antworten
  • Klaus Möller ,

    Sollte Hess Natur tatsächlich an Carlyle verkauft werden, dann werde ich aufgrund der weiteren Geschäfte von Carlyle (Stichwort Investitionen in Rüstungsgüter) leider keine Produkte mehr bei Hess Natur kaufen. Ich könnte jetzt noch anfügen, dass ich das auch all meinen Freunden empfehlen werde, aber dazu braucht es keine Empfehlung oder Überzeugung. Es ist für uns ganz klar, dass Hess Natur und ein Konzern, der in der Finanzierung von Rüstungsgütern aktiv ist, nicht zusammenpassen. Und unsere Konsequenz ist daher auch ganz klar. Carlyle sollte die Entscheidungsfreudigkeit der Kunden von Hess Natur nicht unterschätzen. Denn ein Einstieg bei Hess Natur wäre für Carlyle ein schlechtes Geschäft, da dann sicherlich ein wesentlicher teil der Kunden wegbrechen werden.

    Antworten
  • Katharina Steubing ,

    Seit Jahren bin ich aus ökologischer und sozialer Überzeugung – nicht immer wegen der Mode 🙂 – gute Kundin bei Hess Natur. Gerade habe ich mir noch ein Kleid ausgesucht und wollte das bestellen. Da kam der Newsletter von attac mit dem Hinweis auf diesen Skandal. Erstens habe ich sofort dort unterschrieben und melde mich jetzt hier zu Wort. Mein treues Kundendasein bei Hess Natuar hat ein sofortiges Ende, falls Carlyle einsteigt – ich bin definitv nicht bereit, über dieses Hintertürchen eine weitere Heuschrecke mit niedrigsten Ambitionen und engagiert in der Kriegsindustrie zu unterstützen. Wie weit geht die Macht des Kapitals eigentlich?

    Antworten
  • Anja ,

    Bin auch völlig schockiert, die Aussichten auf einen Verkauf sind völlig an mir vorbei gegangen, warum wird das von Seiten Hess Natur nicht öffentlich kommuniziert? Sollte es zu einem solchen Verkauf kommen, kaufe ich natürlich auch nicht mehr dort…

    Antworten
  • Renate Kury ,

    Ich habe soeben durch eine Attac-Zusendung erfahren, dass eine ev. Übernahme von hessnatur durch Carlyle im Raum steht. Mein Mann Georg und ich sind langjährige sehr zufriedene hessnatur-Kunden; daher war diese Nachricht ein großer Schock für uns. Wenn diese Übernahme tatsächlich erfolgt, werden wir sicher nichts mehr bei hessnatur bestellen, da für uns sozial verträgliches Einkaufen eine Lebenseinstellung ist.
    Leider vermisse ich auch Information durch hessnatur selber; ohne Attac hätte ich von diesem möglichen Deal gar nicht erfahren – diese mangelnde Transparenz finde ich nicht gut.

    Antworten
  • Hanna ,

    Sowohl in unserer Familie als auch im Freundeskreis ist klar: bei einer Übernahme durch Carlyle werden wir unser Kundenkonto auflösen. Nach 25 Jahren treuer Kundschaft sind wir daran gewöhnt, gute Qualität zu kaufen ohne lange suchen zu müssen. Ohne Hess müssten wir wieder das Kleingedruckte lesen bei Assmuß, Maas, Waschbär & Co. damit man keine konventionelle Baumwolle erwischt sowie unsere Garderobe bei vielen einzelnen Versendern zusammensuchen. Das wäre aufwändig, aber für Carlyle gebe ich keinen Cent aus. Es fällt mir jetzt schon schwer, bei Hess weiter einzukaufen, weil ich aus dem Unternehmen nichts oder kaum etwas höre. Das gefällt mir nicht und spricht wohl auch kaum für die allseits proklamierte Transparenz. Leider habe ich den Chat mit dem GF verpasst. Das Protokoll zu diesem Thema würde mich brennend interessieren. Hat das jemand von Euch Kunden mitkopiert?

    Antworten
  • J. ,

    An hessnatur – Ich glaube, euch würde es unheimlich helfen, wenn ihr per Newsletter die Informationen zur Genossenschaft einfach mal rausschicken würdet. Es gibt sicher viele weitere Kunden, die sich beteiligen würden, aber noch nichts davon wissen.

    Spricht irgendetwas dagegen, so dass euch die Hände gebunden sind, oder könnt ihr das tun?

    Antworten
  • R. ,

    Seit Mitte der 90-er Jahre bin ich Kundin. Sollte die Firma jedoch an Carlyle o.ä. verkauft werden, werde ich zukünftig nichts, aber auch gar nichts mehr bei Ihnen bestellen.

    Antworten
  • Naira ,

    Ich habe einen interessanten link zu diesem Thema zugeschickt bekommen.
    Fragen & Antworten zu hnGeno – Genossenschaft zur Weiterführung von Hess Natur:

    newsletter@news.hngeno.de

    Wer Hessnatur unterstützen will, kann es tun.

    Antworten
  • Michael Krause (hessnatur) ,

    Hallo,
    Naira hat in ihrem Kommentar hnGeno erwähnt – dazu zur Info: Diese Initiative zur Umwandlung von hessnatur in eine Genossenschaft ist vom hessnatur-Betriebsrat, Mitgliedern von Attac, der Kampagne für Saubere Kleidung u.a. ins Leben gerufen worden. Am 17. März hat die hnGeno ihre Arbeit aufgenommen, will Mitglieder gewinnen und mit dem jetzigen Eigentümervon von hessnatur in Verhandlung treten. Die Initiative ist im Internet erreichbar unter http://www.hngeno.de.

    Antworten
  • R. ,

    hnGeno, das ist wirklich eine sehr unterstützenswerte Alternative. Durch einen Artikel in der taz wurde ich auf http://www.hngeno.de aufmerksam und bin dabei. Schön dass man jetzt auch in diesem Blog etwas darüber erfährt. Die Angelegenheit muss noch bekannter werden, damit vor allem viele Kunden davon erfahren. Ich wünsche den kämpferischen hessnatur-Mitarbeitern, den Kunden und zukünftigen hnGenolern und allen, die sie unterstützen, alles Gute!

    Antworten
  • irene kühne ,

    🙂 Treuhänder und Treuhandkonto stehen – ab heute können Anteile an der Genossenschaft hngeno erworben werden.

    Antworten
  • Melanie ,

    Offensichtlich ist die Genossenschaft aus dem Bieterkreis ausgeschlossen worden. Schade!! Ich befürchte, dass nun irgendjemand unsauberes den Zuschlag bekommt. Das Verhalten von Primondo ist ebenfalls schon unsauber – denen ist doch egal an wen HN geht, hauptsache der Preis stimmt. Werde vorerst nichtsmehr bestellen, bis klar ist, wer der zukünftige Eigentümer wird – und dann je nachdem entscheiden, ob ich dabei bleibe.
    SchadeSchadeSchade!
    Ich wünsche den Mitarbeiter_innen alles Gute und drücke uns allen die Daumen.

    Antworten
  • verena ,

    Hallo Melanie,

    ich kann während des laufenden Verkaufsprozesses leider wenig dazu sagen,aber bitte denk auch daran, was es für hessnatur bedeutet,wenn Ihr uns zum jetzigen Zeitpunkt Eure Unterstützung entzieht.

    Viele Grüße,
    Verena

    Antworten
  • Ramón Briegel ,

    Liebes hessnatur-Team,
    in den Medien ist zu lesen, hessnatur sei an den Schweizer Investor Capvis verkauft. Was bedeutet das für die ökologischen und sozialen Standards und die Zukunft von hessnatur, die mir ebenso wie vielen anderen Kundinnen und Kunden so wichtig sind? Wer garantiert mir, dass Capvis hessnatur nicht an einen Rüstungskonzern wie Carlyle weiter verkauft? Ist der Verkauf an Capvis bereits abgeschlossen? Was sagt die Geschäftsführung von hessnatur zur aktuellen Situation?

    Antworten
  • Christoph Geitz ,

    Liebe hessnatur,

    auf der Internetseite des Schweizer Finanzinvestor Capvis wird seit dem 1.6.12 die Übernahme von hessnatur als getätigt gepostet…
    Ein Finanzinvestor wird in meinen Augen immer gegen die Philosophie von sozialen Standards verstoßen müssen. Es liegt halt im Kern der Sache von reinen Finanzinvestitionen.
    Denn in relativ kurzer Zeit muss für den Finanzinvestor eine (natürlich sehr hohe) Rendite vorliegen. Das ist sein einziges Ziel und kann es nach seinem Geschäftsmodell auch nur sein.

    Ich verstehe diesen geheimen!!! Verkauf nicht, wenn doch auch ein Alternativangebot vorliegt, welches von einer solidarischen Gemeinschaft von Kund_innen und Belegschaft getragen wird?!
    Meine Solidarität hat die Belegschaft von hessnatur eigentlich sicher, aber wenn der Investor tatsächlich im Boot ist, dann muss leider nach meiner Auffassung „alles“ getan werden, diesen auch wieder los zu werden und auch ohne dass dieser Geld abschöpfen kann.
    Denn ansonsten reiht sich für mich hessnatur in die Reihe der üblichen „Unternehmungen“ ein und wir nicht nur für mich unattraktiv. Ich kaufe ja auch z.B. keine Bioware mit Fair Trade Siegel von Nestle, um mal zugegeben einExtrembeispiel zu nennen.

    Bitte bitte bringt Licht in die Sache!

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